Kreisliga B Süd: TuS Holzhausen/Porta und TuS Kleinenbremen gelten als Aufstiegsfavoriten Daniel Branahl Minden. Die Fußball-Kreisliga B Süd startet mit den gleichen elf Teams wie in der vergangenen Serie: Der Großteil der Trainer geht dabei davon aus, dass es einen Zweikampf zwischen dem TuS Kleinenbremen und dem TuS Holzhausen/Porta um den Aufstieg geben wird. In den acht Spielen der abgebrochenen Spielzeit 2020/2021 war Kleinenbremen das Maß der Dinge. Das Team von Trainer Marco Zeilinger gewann alle Partien – auch das direkte Duell gegen Holzhausen/Porta. Dazu stellte Kleinenbremen mit 40 Toren die beste Offensive. „Das war richtig gut von uns. Doch jetzt geht es wieder bei Null los“, sagt Zeilinger. Und der sieht für die neue Serie den TuS Holzhausen/Porta in der Favoritenrolle und sein Team als Herausforderer: „HoPo hat sich in der Offensive extrem gut verstärkt. Wir wollen aber versuchen, an die vergangene Saison anzuknüpfen und so lange wie möglich oben mitspielen.“ Alle Spieler sind in Kleinenbremen geblieben, Tim Schweer kehrte zurück. Das Team des TuS Holzhausen/Porta hat in der Vorbereitung gezeigt, dass mit ihm in dieser Saison zu rechnen ist. Die Mannschaft von Mike Achtelik gewann gegen A-Kreisligisten durchaus deutlich und schaltete trotz 40-minütiger Unterzahl Bezirksligist TuS Lahde/Quetzen im Kreispokal aus. Personell hat sich bei den Schwarz-Gelben einiges getan. Zwar musste der TuS mit Felix Büsching und Dimitri Etzel, die beide zum SV Hausberge gewechselt sind, zwei Stammspieler ziehen lassen, hat dafür aber wohl eines der besten Sturmduos auf Kreisebene beisammen: Von der FT Dützen kehrte Toptorjäger und Trainersohn Robin Schmiade zurück, von RW Rehme kommt Fernando Klocke. „Das freut mich wahnsinnig, weil die beiden zwei absolute Wunschspieler waren“, erklärt Achtelik, der zudem fünf A-Jugendliche und einige Spieler der aus der Kreisliga B Nord abgemeldeten zweiten Mannschaft zu seinem Kader zählt. Dennoch sei der Aufstieg kein Muss. „Wir sind eine sehr junge und neu zusammengesetzte Mannschaft, die sich finden muss. Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren zwar super, aber in der kleinen Staffel darf man sich keine Fehler erlauben“, betont Achtelik. Der SC BW Lerbeck möchte sich am Ende der Serie zwischen Platz vier und sechs wiederfinden. „Dazu wäre es schön, wenn wir den einen oder anderen von ganz oben ärgern könnten“, sagt Trainer Sebastian Schick. Die Lerbecker haben in Rudolf Dyck (FT Dützen II) einen Abgang zu verzeichnen, nahmen dafür aber drei Nachwuchsspieler auf. „Wir wollen auch in Zukunft auf unsere Jugend bauen“, sagt Schick. Für den FC BW Holtrup geht es in erster Linie darum, nicht abzusteigen. „Wir befinden uns nach dem großen Umbruch im vergangenen Sommer und aufgrund der langen Pause immer noch in der Findungsphase“, erklärt Trainer Jens Rasche. Vier externe Zugänge verstärken das Team. Als „absoluten Glücksgriff“ bezeichnet Rasche Zugang Luca Johanning, der aus der A-Jugend der SV Eidinghausen-Werste an den Schlossberg gewechselt ist. „Wenn er in Werste geblieben wäre, hätte er dort zum erweiterten Kader der 1. Mannschaft gezählt. Er hat sich aber dafür entschieden, mit seinen Freunden zu spielen“, sagt Rasche über den 19-jährigen zentralen Mittelfeldspieler. Zudem blieben alle sieben A-Jugendlichen. „Somit sind wir auch in der Breite sehr gut aufgestellt.“ Der SC Rodenbeck gibt ebenfalls das Ziel Klassenerhalt aus. Zwei Abgängen stehen fünf Zugänge gegenüber. „Das sind alles sehr junge Spieler“, berichtete Coach Ahmed Mejri, der sich vor allem über die gute Trainingsbeteiligung freut: „Wir trainieren freitags auf dem neuen Kunstrasenplatz an der Zähringerallee. Da kommen immer um die 15 Spieler.“ Das Augenmerk legte Mejri in der Vorbereitung auf die Kondition: „Unser Problem war es oft, dass wir in der ersten Halbzeit gut mithielten, dann aber abbauten.“ Auch für den Türk. SV Minden, der zum Zeitpunkt des Abbruchs der vergangenen Spielzeit Tabellenletzter war, wird es wieder gegen den Abstieg gehen. „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, die sich erst noch finden muss. Unser vorrangiges Ziel ist es, dass die Jungs Spaß am Fußball haben und Sonntag für Sonntag alles geben“, sagte Trainer Faysal Bayata: „Natürlich ist unser Ziel, die Klasse zu halten. Sollte das jedoch nicht klappen, wäre das auch kein Drama.“ SV Weser Leteln II komplettiert mit TuS Bad Oeynhausen II, SuS Wulferdingsen, SC Oberbecksen-Babbenhausen und TuS Volmerdingsen II die Liga. Am stärksten einzuschätzen von den Oeynhausener Mannschaften sind die beiden letztgenannten. Sie belegten in der abgebrochenen Serie die Plätze drei und vier und befanden sich in Lauerstellung. Wie bereits in der vergangenen Serie hat der SuS Wulferdingsen seine Teams in den Staffeln getauscht: Die zweite Mannschaft spielt unter dem Namen der Erstvertretung in der Südgruppe, während die Erste als Reserve in der Nordgruppe antritt.

Kreisliga B Süd: TuS Holzhausen/Porta und TuS Kleinenbremen gelten als Aufstiegsfavoriten

Der TuS Kleinenbremen gewann in der vergangenen Saison das Spitzenspiel beim TuS Holzhausen/Porta Mitte September mit 2:0. Die beiden Meisterschaftsfavoriten treffen in dieser Hinrunde am Sonntag, 26. September, in Holzhausen aufeinander. Foto: Daniel Branahl

Minden. Die Fußball-Kreisliga B Süd startet mit den gleichen elf Teams wie in der vergangenen Serie: Der Großteil der Trainer geht dabei davon aus, dass es einen Zweikampf zwischen dem TuS Kleinenbremen und dem TuS Holzhausen/Porta um den Aufstieg geben wird.

In den acht Spielen der abgebrochenen Spielzeit 2020/2021 war Kleinenbremen das Maß der Dinge. Das Team von Trainer Marco Zeilinger gewann alle Partien – auch das direkte Duell gegen Holzhausen/Porta. Dazu stellte Kleinenbremen mit 40 Toren die beste Offensive. „Das war richtig gut von uns. Doch jetzt geht es wieder bei Null los“, sagt Zeilinger. Und der sieht für die neue Serie den TuS Holzhausen/Porta in der Favoritenrolle und sein Team als Herausforderer: „HoPo hat sich in der Offensive extrem gut verstärkt. Wir wollen aber versuchen, an die vergangene Saison anzuknüpfen und so lange wie möglich oben mitspielen.“ Alle Spieler sind in Kleinenbremen geblieben, Tim Schweer kehrte zurück.

Der FC BW Holtrup trifft auch jetzt wieder auf den SC BW Lerbeck. - © Daniel Branahl
Der FC BW Holtrup trifft auch jetzt wieder auf den SC BW Lerbeck. - © Daniel Branahl

Das Team des TuS Holzhausen/Porta hat in der Vorbereitung gezeigt, dass mit ihm in dieser Saison zu rechnen ist. Die Mannschaft von Mike Achtelik gewann gegen A-Kreisligisten durchaus deutlich und schaltete trotz 40-minütiger Unterzahl Bezirksligist TuS Lahde/Quetzen im Kreispokal aus. Personell hat sich bei den Schwarz-Gelben einiges getan. Zwar musste der TuS mit Felix Büsching und Dimitri Etzel, die beide zum SV Hausberge gewechselt sind, zwei Stammspieler ziehen lassen, hat dafür aber wohl eines der besten Sturmduos auf Kreisebene beisammen: Von der FT Dützen kehrte Toptorjäger und Trainersohn Robin Schmiade zurück, von RW Rehme kommt Fernando Klocke.

„Das freut mich wahnsinnig, weil die beiden zwei absolute Wunschspieler waren“, erklärt Achtelik, der zudem fünf A-Jugendliche und einige Spieler der aus der Kreisliga B Nord abgemeldeten zweiten Mannschaft zu seinem Kader zählt. Dennoch sei der Aufstieg kein Muss. „Wir sind eine sehr junge und neu zusammengesetzte Mannschaft, die sich finden muss. Die Ergebnisse in der Vorbereitung waren zwar super, aber in der kleinen Staffel darf man sich keine Fehler erlauben“, betont Achtelik.

Der SC BW Lerbeck möchte sich am Ende der Serie zwischen Platz vier und sechs wiederfinden. „Dazu wäre es schön, wenn wir den einen oder anderen von ganz oben ärgern könnten“, sagt Trainer Sebastian Schick. Die Lerbecker haben in Rudolf Dyck (FT Dützen II) einen Abgang zu verzeichnen, nahmen dafür aber drei Nachwuchsspieler auf. „Wir wollen auch in Zukunft auf unsere Jugend bauen“, sagt Schick.

Für den FC BW Holtrup geht es in erster Linie darum, nicht abzusteigen. „Wir befinden uns nach dem großen Umbruch im vergangenen Sommer und aufgrund der langen Pause immer noch in der Findungsphase“, erklärt Trainer Jens Rasche. Vier externe Zugänge verstärken das Team. Als „absoluten Glücksgriff“ bezeichnet Rasche Zugang Luca Johanning, der aus der A-Jugend der SV Eidinghausen-Werste an den Schlossberg gewechselt ist. „Wenn er in Werste geblieben wäre, hätte er dort zum erweiterten Kader der 1. Mannschaft gezählt. Er hat sich aber dafür entschieden, mit seinen Freunden zu spielen“, sagt Rasche über den 19-jährigen zentralen Mittelfeldspieler. Zudem blieben alle sieben A-Jugendlichen. „Somit sind wir auch in der Breite sehr gut aufgestellt.“

Der SC Rodenbeck gibt ebenfalls das Ziel Klassenerhalt aus. Zwei Abgängen stehen fünf Zugänge gegenüber. „Das sind alles sehr junge Spieler“, berichtete Coach Ahmed Mejri, der sich vor allem über die gute Trainingsbeteiligung freut: „Wir trainieren freitags auf dem neuen Kunstrasenplatz an der Zähringerallee. Da kommen immer um die 15 Spieler.“ Das Augenmerk legte Mejri in der Vorbereitung auf die Kondition: „Unser Problem war es oft, dass wir in der ersten Halbzeit gut mithielten, dann aber abbauten.“

Auch für den Türk. SV Minden, der zum Zeitpunkt des Abbruchs der vergangenen Spielzeit Tabellenletzter war, wird es wieder gegen den Abstieg gehen. „Wir sind eine sehr junge Mannschaft, die sich erst noch finden muss. Unser vorrangiges Ziel ist es, dass die Jungs Spaß am Fußball haben und Sonntag für Sonntag alles geben“, sagte Trainer Faysal Bayata: „Natürlich ist unser Ziel, die Klasse zu halten. Sollte das jedoch nicht klappen, wäre das auch kein Drama.“

SV Weser Leteln II komplettiert mit TuS Bad Oeynhausen II, SuS Wulferdingsen, SC Oberbecksen-Babbenhausen und TuS Volmerdingsen II die Liga. Am stärksten einzuschätzen von den Oeynhausener Mannschaften sind die beiden letztgenannten. Sie belegten in der abgebrochenen Serie die Plätze drei und vier und befanden sich in Lauerstellung.

Wie bereits in der vergangenen Serie hat der SuS Wulferdingsen seine Teams in den Staffeln getauscht: Die zweite Mannschaft spielt unter dem Namen der Erstvertretung in der Südgruppe, während die Erste als Reserve in der Nordgruppe antritt.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Fußball