Kreisliga A2: Spannender Kampf um die Meisterrunde - kein neuer Vertrag für Romao bei RWM II Thomas Kühlmann Minden. Der SV Hausberge marschiert in der Fußball-Kreisliga A2 voran, dahinter liefern sich mehrere Teams einen spannenden Kampf um die Plätze in der Meister- und der Abstiegsrunde. Vor dem Start in die letzten Spiele der Vorrunde herrscht daher bei vielen Mannschaften Aufbruchstimmung. Kurz und schmerzlos fasste Trainer Marcel Wallbaum von Spitzenreiter SV Hausberge den bisherigen Saisonverlauf zusammen: „Es gibt überhaupt nichts zu meckern. Wir sind Tabellenerster und haben von 14 Spielen zwölf gewonnen und zweimal unentschieden gespielt. Vier Siege sind auch noch das Ziel aus den letzten vier Vorrunden-Partien, sodass wir mit einer guten Punkteausbeute in die Meisterrunde gehen können. Dort wollen wir dieses Niveau so lange wie möglich halten.“ Zu- und Abgänge gibt es in Hausberge noch keine, allerdings steigen die Langzeitverletzten Mika Vornheder und Moritz Heimann wieder ein. Mit zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SV Hausberge führt der TuS Bad Oeynhausen das Verfolgerfeld an. Trainer Zaman Yagiz hat mit seinen Schützlingen trotz des riesigen Abstandes auf die Hausberger bislang eine hervorragende Saison gespielt und vor Weihnachten den TuS Volmerdingsen auf Rang zwei abgelöst. In dieser Form haben die Oeynhausener beste Chancen auf die Meisterrunde. Beim TuS Volmerdingsen ist Trainer Michael Prosser trotz Platz drei gerade mit den letzten Spielen vor der Winterpause nicht ganz zufrieden: „Wir sind toll gestartet und hatten zwischendrin sogar sechs Spiele ohne ein einziges Gegentor, doch die letzten vier Begegnungen haben uns eine noch bessere Ausgangsposition kaputt gemacht.“ In der Winterpause stießen in Hayil Uso, der vom SuS Wulferdingsen zurückkehrte, und Defensiv-Allrounder Björn Stremming (Brackwede) zwei zusätzliche Spieler zum Kader. Auch der Coach hat seinen Vertrag verlängert. Zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Trainer Antonio Romao von RW Maaslingen II. „Wir sind gut gestartet, haben dann jedoch vor der Winterpause abgebaut, weil wir vom Verletzungspech verfolgt waren“, berichtete Romao, der mit seinem Team Platz vier belegt. Zu einigen Spielen traten die Maaslinger teilweise nur mit elf Akteuren an. Trotzdem ist der Coach froh, dass seine Mannschaft die Qualifikation für die Meisterrunde noch in der eigenen Hand hat. In der neuen Spielzeit wird Romao allerdings nicht mehr auf der Trainerbank sitzen. „Ich hatte ein Gespräch mit dem Vorstand, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass der Vertrag nicht verlängert wird“, sagte er. „Wir sind mit der Arbeit von Antonio Romao auf keinen Fall unzufrieden. Wir sind froh, dass er seinerzeit die Aufgabe übernommen hat, praktisch zwei Kader zusammenzuführen. Trotzdem hat man gemerkt, dass die Chemie zwischen Team und Trainer oft nicht stimmt. Daher sahen wir uns zum Handeln gezwungen, um einen neuen Impuls zu setzen“, sagte Fußball-Abteilungsleiter Daniel Gieseking. Die Gespräche mit einem potenziellen Nachfolger laufen. Auf einem guten Weg sieht Trainer Holger Sarres die SV Bölhorst-Häverstädt. Nach flauem Start hat sich die SVBH bis zur Winterpause enorm gesteigert und sich bis auf Platz fünf vorgekämpft. „Den möchten wir natürlich verteidigen, um nicht in die Abstiegsrunde zu müssen“, sagt Sarres: „Unsere Staffel ist enorm spannend, sodass wir noch sieben bis neun Punkte benötigen.“ Verzichten muss der Coach weiterhin auf die Langzeitverletzten Fabian Höltkemeyer (Sprunggelenkverletzung) und Joel Kalganov (Kreuzbandriss). Dafür hat in Max Tölle, der berufsbedingt von Bochum nach Minden gezogen ist, ein Defensivspieler bei der SVBH angeheuert. Holger Sarres wird dem Verein auch weiterhin erhalten bleiben. „In der neuen Saison gibt es allerdings eine neue Konstellation. Mario Friedebold und ich werden als gleichberechtigtes Trainer-Duo die Mannschaft betreuen“, teilt Sarres mit. Nach schlechtem Start hat sich auch die SG Gorspen-Vahlsen/Windheim im Mittelfeld der Staffel etabliert und hofft ebenfalls noch auf die Meisterrunde. „Vor allem das 1:3 bei FSC Eisbergen II war eine absolute Vollkatastrophe. Ich habe meiner Mannschaft seinerzeit gesagt, dass wir kein Spiel mehr gewinnen, wenn wir so weitermachen“, erzählt Meyer, der die SG auch in der nächsten Saison coachen wird. Nach dieser Ansage kam sein Team immer besser in Schwung und ist nach vier Siegen in Folge wieder im Geschäft. Für die ausstehenden Spiele hofft Mayer auf die Rückkehr von Valentin Fetaj, der nach eineinhalbjähriger Pause wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs wieder ins Teamtraining eingestiegen ist. Zudem stieß Abwehrspieler Lennart Feißner aus Preußisch Oldendorf zum Kader. Verlassen wird den Klub Hajriz Hiseni, der im Sommer zu Union Minden wechselt. „Unser Tabellenstand stimmt mich momentan nicht ganz zufrieden. Doch wenn wir zwei unserer drei Nachholspiele gewinnen, würden wir auf Platz vier vorrücken“, sagt Michael Fromme, Trainer des TuS Porta Westfalica. Optimistisch stimmt ihn, dass in Alexander Südmersen und Jonas Horstmann Spieler mit „enormer Qualität“ in den Kader zurückkehren. Auch Jörn Böhme ist nach einer Operation wieder mit an Bord. Zudem hat sich in Drison Kraja ein Akteur des Haddenhauser SV dem TuS angeschlossen. Große Hoffnung, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, hat Thomas Wittek, Trainer des Haddenhauser SV. „Wir sind mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen gut gestartet, bevor uns eine große Verletztenmisere zu schaffen gemacht und uns uns einige Punkte gekostet hat. Besonders auf der Torhüterposition hatten wir ein Problem. Insgesamt fünf Keeper haben sich verletzt, sodass schließlich in den letzten Spielen vor Weihnachten jeweils ein Feldspieler im Tor stand“, sagt Wittek. Sein klares Ziel: „Wir wollen in den letzten fünf Vorrundenspielen noch genügend Punkte holen, um entweder doch noch die Meisterrunde zu erreichen oder, was ich als realistischer betrachte, zumindest mit einem guten Punktepolster in die Abstiegsrunde gehen.“ Guten Mutes geht Trainer Lars Brandt mit FSC Eisbergen II ins neue Jahr. „Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt. Wir sind zwar schlecht gestartet, doch haben die Spiele vor der Winterpause eine Trendwende erkennen lassen, die mich optimistisch stimmt, unser Ziel auch zu erreichen. Die Mannschaft will jedenfalls alles daran setzen“, sagt Brandt, der mit seinen Schützlingen auch noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat. Auch beim Schlusslicht TuS Victoria Dehme keimt noch Hoffnung auf, den Abstieg in die Kreisliga B zu vermeiden. „Wir hoffen, in den verbleibenden vier Spielen der Vorrunde noch einige Punkte zu holen, um mit einem guten Polster in die Abstiegsrunde gehen zu können. Wenn wir dann den Klassenerhalt schaffen, sind wir glücklich. Sollten wir es nicht schaffen, geht die Welt auch nicht unter“, verbreitet Fußball-Obmann Andreas Heilmann Zweckoptimismus. Trainer Olaf Krüger bleibt auch in der kommenden Serie. Die wurde zudem in der Winterpause mit Pasa Üzum (TSV Löhne), Marvin Stieben, Jan Klocke (beide SuS Wulferdingsen), Mohammed Zaidan (SV Eidinghausen-Werste) und Kader Bilgetekin (TuS Bad Oeynhausen) verstärkt.

Kreisliga A2: Spannender Kampf um die Meisterrunde - kein neuer Vertrag für Romao bei RWM II

Trainer Antonio Romao wird Fußball-A-Kreisligist RW Maaslingen II nur noch bis zum Saisonende betreuen. Sein Vertrag wurde seitens des Vereins nicht verlängert, wie Klub und Coach bestätigten. MT-Foto: Sebastian Külbel

Minden. Der SV Hausberge marschiert in der Fußball-Kreisliga A2 voran, dahinter liefern sich mehrere Teams einen spannenden Kampf um die Plätze in der Meister- und der Abstiegsrunde. Vor dem Start in die letzten Spiele der Vorrunde herrscht daher bei vielen Mannschaften Aufbruchstimmung.

Kurz und schmerzlos fasste Trainer Marcel Wallbaum von Spitzenreiter SV Hausberge den bisherigen Saisonverlauf zusammen: „Es gibt überhaupt nichts zu meckern. Wir sind Tabellenerster und haben von 14 Spielen zwölf gewonnen und zweimal unentschieden gespielt. Vier Siege sind auch noch das Ziel aus den letzten vier Vorrunden-Partien, sodass wir mit einer guten Punkteausbeute in die Meisterrunde gehen können. Dort wollen wir dieses Niveau so lange wie möglich halten.“ Zu- und Abgänge gibt es in Hausberge noch keine, allerdings steigen die Langzeitverletzten Mika Vornheder und Moritz Heimann wieder ein.

Mit zehn Punkten Rückstand auf Spitzenreiter SV Hausberge führt der TuS Bad Oeynhausen das Verfolgerfeld an. Trainer Zaman Yagiz hat mit seinen Schützlingen trotz des riesigen Abstandes auf die Hausberger bislang eine hervorragende Saison gespielt und vor Weihnachten den TuS Volmerdingsen auf Rang zwei abgelöst. In dieser Form haben die Oeynhausener beste Chancen auf die Meisterrunde.

Beim TuS Volmerdingsen ist Trainer Michael Prosser trotz Platz drei gerade mit den letzten Spielen vor der Winterpause nicht ganz zufrieden: „Wir sind toll gestartet und hatten zwischendrin sogar sechs Spiele ohne ein einziges Gegentor, doch die letzten vier Begegnungen haben uns eine noch bessere Ausgangsposition kaputt gemacht.“ In der Winterpause stießen in Hayil Uso, der vom SuS Wulferdingsen zurückkehrte, und Defensiv-Allrounder Björn Stremming (Brackwede) zwei zusätzliche Spieler zum Kader. Auch der Coach hat seinen Vertrag verlängert.

Zufrieden mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Trainer Antonio Romao von RW Maaslingen II. „Wir sind gut gestartet, haben dann jedoch vor der Winterpause abgebaut, weil wir vom Verletzungspech verfolgt waren“, berichtete Romao, der mit seinem Team Platz vier belegt. Zu einigen Spielen traten die Maaslinger teilweise nur mit elf Akteuren an. Trotzdem ist der Coach froh, dass seine Mannschaft die Qualifikation für die Meisterrunde noch in der eigenen Hand hat. In der neuen Spielzeit wird Romao allerdings nicht mehr auf der Trainerbank sitzen. „Ich hatte ein Gespräch mit dem Vorstand, bei dem mir mitgeteilt wurde, dass der Vertrag nicht verlängert wird“, sagte er. „Wir sind mit der Arbeit von Antonio Romao auf keinen Fall unzufrieden. Wir sind froh, dass er seinerzeit die Aufgabe übernommen hat, praktisch zwei Kader zusammenzuführen. Trotzdem hat man gemerkt, dass die Chemie zwischen Team und Trainer oft nicht stimmt. Daher sahen wir uns zum Handeln gezwungen, um einen neuen Impuls zu setzen“, sagte Fußball-Abteilungsleiter Daniel Gieseking. Die Gespräche mit einem potenziellen Nachfolger laufen.

Auf einem guten Weg sieht Trainer Holger Sarres die SV Bölhorst-Häverstädt. Nach flauem Start hat sich die SVBH bis zur Winterpause enorm gesteigert und sich bis auf Platz fünf vorgekämpft. „Den möchten wir natürlich verteidigen, um nicht in die Abstiegsrunde zu müssen“, sagt Sarres: „Unsere Staffel ist enorm spannend, sodass wir noch sieben bis neun Punkte benötigen.“ Verzichten muss der Coach weiterhin auf die Langzeitverletzten Fabian Höltkemeyer (Sprunggelenkverletzung) und Joel Kalganov (Kreuzbandriss). Dafür hat in Max Tölle, der berufsbedingt von Bochum nach Minden gezogen ist, ein Defensivspieler bei der SVBH angeheuert. Holger Sarres wird dem Verein auch weiterhin erhalten bleiben. „In der neuen Saison gibt es allerdings eine neue Konstellation. Mario Friedebold und ich werden als gleichberechtigtes Trainer-Duo die Mannschaft betreuen“, teilt Sarres mit.

Nach schlechtem Start hat sich auch die SG Gorspen-Vahlsen/Windheim im Mittelfeld der Staffel etabliert und hofft ebenfalls noch auf die Meisterrunde. „Vor allem das 1:3 bei FSC Eisbergen II war eine absolute Vollkatastrophe. Ich habe meiner Mannschaft seinerzeit gesagt, dass wir kein Spiel mehr gewinnen, wenn wir so weitermachen“, erzählt Meyer, der die SG auch in der nächsten Saison coachen wird. Nach dieser Ansage kam sein Team immer besser in Schwung und ist nach vier Siegen in Folge wieder im Geschäft. Für die ausstehenden Spiele hofft Mayer auf die Rückkehr von Valentin Fetaj, der nach eineinhalbjähriger Pause wegen eines Schien- und Wadenbeinbruchs wieder ins Teamtraining eingestiegen ist. Zudem stieß Abwehrspieler Lennart Feißner aus Preußisch Oldendorf zum Kader. Verlassen wird den Klub Hajriz Hiseni, der im Sommer zu Union Minden wechselt.

„Unser Tabellenstand stimmt mich momentan nicht ganz zufrieden. Doch wenn wir zwei unserer drei Nachholspiele gewinnen, würden wir auf Platz vier vorrücken“, sagt Michael Fromme, Trainer des TuS Porta Westfalica. Optimistisch stimmt ihn, dass in Alexander Südmersen und Jonas Horstmann Spieler mit „enormer Qualität“ in den Kader zurückkehren. Auch Jörn Böhme ist nach einer Operation wieder mit an Bord. Zudem hat sich in Drison Kraja ein Akteur des Haddenhauser SV dem TuS angeschlossen.

Große Hoffnung, das Ziel Klassenerhalt zu erreichen, hat Thomas Wittek, Trainer des Haddenhauser SV. „Wir sind mit vier Punkten aus den ersten beiden Spielen gut gestartet, bevor uns eine große Verletztenmisere zu schaffen gemacht und uns uns einige Punkte gekostet hat. Besonders auf der Torhüterposition hatten wir ein Problem. Insgesamt fünf Keeper haben sich verletzt, sodass schließlich in den letzten Spielen vor Weihnachten jeweils ein Feldspieler im Tor stand“, sagt Wittek. Sein klares Ziel: „Wir wollen in den letzten fünf Vorrundenspielen noch genügend Punkte holen, um entweder doch noch die Meisterrunde zu erreichen oder, was ich als realistischer betrachte, zumindest mit einem guten Punktepolster in die Abstiegsrunde gehen.“

Guten Mutes geht Trainer Lars Brandt mit FSC Eisbergen II ins neue Jahr. „Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt. Wir sind zwar schlecht gestartet, doch haben die Spiele vor der Winterpause eine Trendwende erkennen lassen, die mich optimistisch stimmt, unser Ziel auch zu erreichen. Die Mannschaft will jedenfalls alles daran setzen“, sagt Brandt, der mit seinen Schützlingen auch noch zwei Nachholspiele in der Hinterhand hat.

Auch beim Schlusslicht TuS Victoria Dehme keimt noch Hoffnung auf, den Abstieg in die Kreisliga B zu vermeiden. „Wir hoffen, in den verbleibenden vier Spielen der Vorrunde noch einige Punkte zu holen, um mit einem guten Polster in die Abstiegsrunde gehen zu können. Wenn wir dann den Klassenerhalt schaffen, sind wir glücklich. Sollten wir es nicht schaffen, geht die Welt auch nicht unter“, verbreitet Fußball-Obmann Andreas Heilmann Zweckoptimismus. Trainer Olaf Krüger bleibt auch in der kommenden Serie. Die wurde zudem in der Winterpause mit Pasa Üzum (TSV Löhne), Marvin Stieben, Jan Klocke (beide SuS Wulferdingsen), Mohammed Zaidan (SV Eidinghausen-Werste) und Kader Bilgetekin (TuS Bad Oeynhausen) verstärkt.

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