Kreisliga A: Weser Leteln siegt beim Tabellenführer Sebastian Külbel,Thomas Kühlmann Minden. Die Mindener Teams haben in der Fußball-Kreisliga A1 zwei Ausrufezeichen gesetzt: Der SV Weser Leteln gewann 4:2 bei Tabellenführer SV Eidinghausen-Werste II, Union Minden ließ TuS Lohe II beim 5:0 im Verfolgerduell keine Chance. In der Kreisliga A2 verteidigte der SV Hausberge mit einem 3:1-Sieg in Maaslingen die Spitzenposition. Der Kampf um die Plätze vier und fünf nimmt derweil an Fahrt auf. KreisligaA1 SV Kutenhausen-Todtenhausen II – TuS Minderheide 13:1. „Ich ziehe den Hut vor dem TuS Minderheide, welche Moral und sportliche Fairness der Klub trotz der erneut hohen Niederlage gezeigt hat. Es wurde nicht gemeckert, weder innerhalb des Teams noch über den Schiedsrichter, das war schon lobenswert. Und wie sie das Ehrentor gefeiert haben, hat selbst mich berührt“, sagte Kai Sprung, Trainer von SV Kutenhausen-Todtenhausen II nach dem Abpfiff der einseitigen Partie auf dem Kutenhauser Kunstrasenplatz. Mit der Leistung seiner Mannschaft war der Coach insgesamt ebenfalls zufrieden. SV Eidinghausen-Werste II – SV Weser Leteln 2:4. „Das war mal eine Hausnummer“, war Letelns Trainer Mathias Sitko nach dem 4:2-Sieg seiner Mannschaft bei Tabellenführer SV Eidinghausen-Werste II hocherfreut. „Das einzige,was vielleicht noch zu bemängeln gewesen wäre, war die etwas fahrlässige Chancenverwertung meiner Spieler, denn wir hätten die Partie durchaus noch höher gewinnen können. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau“, wollte er im Glücksgefühl des Sieges die Feierlaune nicht trüben. Zufrieden war er auch, dass die Letelner ohne weitere Verletzungen aus der Begegnung hervorgegangen sind und sich die personelle Lage so langsam entspannt TuS Lohe II – Union Minden 0:5. Union Mindens Co-Trainer Malte Wallbaum, der den verhinderten Coach Tim Meyer vertrat, war nach der Begegnung voll des Lobes ob der Leistung seiner Mannschaft aber auch der des Unparteiischen. „Es war eines der besten Spiel, die ich von Markus Mues bislang gesehen habe. Er hat zwar in einigen Situationen, wo eine Gelbe Karte durchaus angebracht gewesen wäre, den Karton in der Tasche gelassen und des bei einer Ermahnung belassen. Doch gerade dieses Fingerspitzengefühl hat in der Partie erst gar keine Hektik aufkommen lassen. So stelle ich mir Souveränität eines Unparteiischen vor“, sagte Wallbaum, um dann in den Lobgesang auf seine Mannschaft überzugehen. „Von der Essenz her war das heute eine tadellose Leistung von der Nummer eins bis zur Nummer elf. Jeder hat seinen verdienten Anteil an diesem nicht unbedingt zu erwartenden Erfolg“, analysierte Wallbaum, um dann doch einen Protagonisten herauszuheben. „Im Training witzeln wir oft über Markus Teuber, den wir aufgrund seiner unorthodoxen Spielweise nur den Thomas Müller von Union Minden nennen. Seine drei Tore gegen Lohe II sind allemal ein Sonderlob wert“, witzelte Wallbaum. Kreisliga A2 RW Maaslingen II – SV Hausberge 1:3. Gäste-Trainer Marcel Wallbaum hatte beim Wechseln ein gutes Händchen: Dimitri Etzel kam zur zweiten Hälfte und schoss den SVH mit drei Toren zum Sieg. „Unsere breite Bank ist ein großer Vorteil, ich kann immer neues Feuer reinbringen“, meinte Wallbaum. Genau diese Möglichkeiten fehlen RWM-Trainer Antonio Romao zurzeit: „Wir sind zurzeit aufgrund vieler Verletzter ziemlich dezimiert, unter diesen Umständen haben wir das heute gut gemacht.“ Denn seine Mannschaft brachte den Spitzenreiter durchaus in Bedrängnis und ging sogar in Führung. Dann jedoch kam Etzel und drehte das Spiel. FSC Eisbergen II – TuS Bad Oeynhausen 1:4. „Das Ergebnis spiegelt nicht unbedingt den Spielverlauf wider“, meinte FSC-Trainer Lars Brandt. Dessen Team investierte zwar viel, der routinierte Gegner machte aber in den entscheidenden Momenten die Tore. „Knackpunkt war das 0:3, dem ein Handspiel vorausgegangen war“, meinte Brandt. SG Gorspen-Vahlsen/Windheim – TuS Porta Westfalica 4:3. „Für die Zuschauer war es ein tolles Spiel, für die Trainer ein schlimmes“, meinte SG-Coach Dirk Mayer. Dessen Team holte einen 0:2-Rückstand auf und erzwang in einer wilden Schlussphase mit insgesamt vier Treffern in vier Minuten den Sieg. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der auch verdient“, meinte Mayer. TuS-Kollege Michael Fromme sah das etwas anders: „Wenn man bis zur 80. Minute führt, darf man das eigentlich nicht mehr abgeben.“ Dann jedoch unterliefen seiner Mannschaft zu viele Fehler, auch auf der Gegenseite sah Fromme Defizite: „Wenn beide Mannschaften eine normale Leistung bringen, geht das hier 0:0 aus. Das waren fast alles Slapsticktore.“ SV Bölhorst-Häverstädt – TuS Victoria Dehme 3:0. Die Platzherren taten sich gegen kompakt und tief stehende Gäste lange schwer. „Aber wir sind geduldig geblieben und haben zum Schluss die Tore gemacht“, schilderte SVBH-Trainer Holger Sarres den Verlauf des Spiels, das seine Mannschaft in der letzten Viertelstunde entschied. „Unterm Strich war der Sieg auch verdient“, meinte Sarres. Wichtig war er aufgrund der engen Tabellensituation ohnehin, denn sein Team rückte auf den fünften Rang vor.

Kreisliga A: Weser Leteln siegt beim Tabellenführer

SV Hausberges Dimitri Etzel war von der Maaslinger Abwehr kaum zu halten. Der eingewechselte Angreifer erzielte zwar mit diesem Schuss kein Tor, dafür aber bei drei anderen Versuchen und führte seine Mannschaft so zum 3:1-Auswärtssieg. MT-Foto: Sebastian Külbel

Minden. Die Mindener Teams haben in der Fußball-Kreisliga A1 zwei Ausrufezeichen gesetzt: Der SV Weser Leteln gewann 4:2 bei Tabellenführer SV Eidinghausen-Werste II, Union Minden ließ TuS Lohe II beim 5:0 im Verfolgerduell keine Chance. In der Kreisliga A2 verteidigte der SV Hausberge mit einem 3:1-Sieg in Maaslingen die Spitzenposition. Der Kampf um die Plätze vier und fünf nimmt derweil an Fahrt auf.

KreisligaA1

SV Kutenhausen-Todtenhausen II – TuS Minderheide 13:1. „Ich ziehe den Hut vor dem TuS Minderheide, welche Moral und sportliche Fairness der Klub trotz der erneut hohen Niederlage gezeigt hat. Es wurde nicht gemeckert, weder innerhalb des Teams noch über den Schiedsrichter, das war schon lobenswert. Und wie sie das Ehrentor gefeiert haben, hat selbst mich berührt“, sagte Kai Sprung, Trainer von SV Kutenhausen-Todtenhausen II nach dem Abpfiff der einseitigen Partie auf dem Kutenhauser Kunstrasenplatz. Mit der Leistung seiner Mannschaft war der Coach insgesamt ebenfalls zufrieden.

SV Eidinghausen-Werste II – SV Weser Leteln 2:4. „Das war mal eine Hausnummer“, war Letelns Trainer Mathias Sitko nach dem 4:2-Sieg seiner Mannschaft bei Tabellenführer SV Eidinghausen-Werste II hocherfreut. „Das einzige,was vielleicht noch zu bemängeln gewesen wäre, war die etwas fahrlässige Chancenverwertung meiner Spieler, denn wir hätten die Partie durchaus noch höher gewinnen können. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau“, wollte er im Glücksgefühl des Sieges die Feierlaune nicht trüben. Zufrieden war er auch, dass die Letelner ohne weitere Verletzungen aus der Begegnung hervorgegangen sind und sich die personelle Lage so langsam entspannt

TuS Lohe II – Union Minden 0:5. Union Mindens Co-Trainer Malte Wallbaum, der den verhinderten Coach Tim Meyer vertrat, war nach der Begegnung voll des Lobes ob der Leistung seiner Mannschaft aber auch der des Unparteiischen. „Es war eines der besten Spiel, die ich von Markus Mues bislang gesehen habe. Er hat zwar in einigen Situationen, wo eine Gelbe Karte durchaus angebracht gewesen wäre, den Karton in der Tasche gelassen und des bei einer Ermahnung belassen. Doch gerade dieses Fingerspitzengefühl hat in der Partie erst gar keine Hektik aufkommen lassen. So stelle ich mir Souveränität eines Unparteiischen vor“, sagte Wallbaum, um dann in den Lobgesang auf seine Mannschaft überzugehen. „Von der Essenz her war das heute eine tadellose Leistung von der Nummer eins bis zur Nummer elf. Jeder hat seinen verdienten Anteil an diesem nicht unbedingt zu erwartenden Erfolg“, analysierte Wallbaum, um dann doch einen Protagonisten herauszuheben. „Im Training witzeln wir oft über Markus Teuber, den wir aufgrund seiner unorthodoxen Spielweise nur den Thomas Müller von Union Minden nennen. Seine drei Tore gegen Lohe II sind allemal ein Sonderlob wert“, witzelte Wallbaum.

Kreisliga A2

RW Maaslingen II – SV Hausberge 1:3. Gäste-Trainer Marcel Wallbaum hatte beim Wechseln ein gutes Händchen: Dimitri Etzel kam zur zweiten Hälfte und schoss den SVH mit drei Toren zum Sieg. „Unsere breite Bank ist ein großer Vorteil, ich kann immer neues Feuer reinbringen“, meinte Wallbaum. Genau diese Möglichkeiten fehlen RWM-Trainer Antonio Romao zurzeit: „Wir sind zurzeit aufgrund vieler Verletzter ziemlich dezimiert, unter diesen Umständen haben wir das heute gut gemacht.“ Denn seine Mannschaft brachte den Spitzenreiter durchaus in Bedrängnis und ging sogar in Führung. Dann jedoch kam Etzel und drehte das Spiel.

FSC Eisbergen II – TuS Bad Oeynhausen 1:4. „Das Ergebnis spiegelt nicht unbedingt den Spielverlauf wider“, meinte FSC-Trainer Lars Brandt. Dessen Team investierte zwar viel, der routinierte Gegner machte aber in den entscheidenden Momenten die Tore. „Knackpunkt war das 0:3, dem ein Handspiel vorausgegangen war“, meinte Brandt.

SG Gorspen-Vahlsen/Windheim – TuS Porta Westfalica 4:3. „Für die Zuschauer war es ein tolles Spiel, für die Trainer ein schlimmes“, meinte SG-Coach Dirk Mayer. Dessen Team holte einen 0:2-Rückstand auf und erzwang in einer wilden Schlussphase mit insgesamt vier Treffern in vier Minuten den Sieg. „Aufgrund der zweiten Halbzeit war der auch verdient“, meinte Mayer. TuS-Kollege Michael Fromme sah das etwas anders: „Wenn man bis zur 80. Minute führt, darf man das eigentlich nicht mehr abgeben.“ Dann jedoch unterliefen seiner Mannschaft zu viele Fehler, auch auf der Gegenseite sah Fromme Defizite: „Wenn beide Mannschaften eine normale Leistung bringen, geht das hier 0:0 aus. Das waren fast alles Slapsticktore.“

SV Bölhorst-Häverstädt – TuS Victoria Dehme 3:0. Die Platzherren taten sich gegen kompakt und tief stehende Gäste lange schwer. „Aber wir sind geduldig geblieben und haben zum Schluss die Tore gemacht“, schilderte SVBH-Trainer Holger Sarres den Verlauf des Spiels, das seine Mannschaft in der letzten Viertelstunde entschied. „Unterm Strich war der Sieg auch verdient“, meinte Sarres. Wichtig war er aufgrund der engen Tabellensituation ohnehin, denn sein Team rückte auf den fünften Rang vor.

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