Kreisliga A: Union Minden dreht Spiel in Unterzahl - SV Hausberge lässt Federn gegen die SV Bölhorst-Häverstädt Thomas Kühlmann Minden. Jetzt hat es auch den SV Hausberge erwischt. Beim 1:1 gegen die SV Bölhorst-Häverstädt ließ der bislang verlustpunktfreie Tabellenführer der Staffel 2 am vierten Spieltag der Fußball-Kreisliga A die ersten Punkte liegen und hatte erstmals Sand im Getriebe der Tore-Maschine. Durch das Remis büßte der SVH die Tabellenspitze ein und fiel auf Rang drei hinter den neuen Spitzenreiter TuS Volmerdingsen (4:0 gegen FSC Eisbergen II) und den TuS Porta Westfalica (4:0 gegen TuS Victoria Dehme) zurück. In der Staffel 1 hat sich Union Minden unterdessen nach der quarantänebedingten Pause mit einem 5:1-Sieg gegen RW Rehme eindrucksvoll zurückgemeldet. Dabei mussten die Unioner nach einem 0:1-Rückstand und einer Roten Karte gegen Kapitän Marvin Schmidt (13., Notbremse) fast 80 Minuten in Unterzahl bestreiten. Kreisliga A1 TuS Minderheide – FC Bad Oeynhausen II 0:4.Trotz der Niederlage boten die Gastgeber auch im Spiel gegen die Reserve des FC Bad Oeynhausen eine ansprechende Leistung und verkauften sich teuer. Allerdings sollte es nicht zu einem Torerfolg reichen. SV Weser Leteln – SV Kutenhausen-Todtenhausen II 3:2. In einer „wilden" Partie stand das Endergebnis bereits zur Pause fest. „Am Ende hätte Kutenhausen meines Erachtens einen Punkt verdient gehabt", gab Letelns Trainer Mathias Sitko nach der Partie ehrlich zu, freute sich aber dennoch über die drei Punkte. Ähnlich sah es sein Gegenüber Kai Sprung, der zudem anmerkte, dass seinem Team in der Schlussphase ein Straßstoß verwehrt worden sei. Union Minden – RW Rehme 5:1. Nach dem letztlich klaren Erfolg fiel Unions Trainer Tim Meyer ein Stein vom Herzen. „Die Partie fing natürlich wieder einmal denkbar unglücklich für uns an. Zuerst bekommen wir das 0:1, als wir in der Abwehr schlichtweg geschlafen haben. Zwei Minuten später sieht unser Kapitän Marvin Schmidt dann berechtigterweise nach einer Notbremse die Rote Karte. Doch die Jungs haben sich dann zusammengerauft und zum Glück erst einmal vor der Pause noch den Ausgleich gemacht. Nach der Halbzeit haben wir dann unsere Klasse von der Bank ausgespielt, obwohl ein Tor aus Abseitsposition erzielt wurde", resümierte Meyer nach der Partie. Auch sein Kontrahent Mirko Bressel beschrieb den Qualitätsunterschied nach der Pause ähnlich, sah jedoch gleich drei Abseitstore der Mindener, die der Schiedsrichter seiner Meinung nach zu Unrecht anerkannte. SV Eidinghausen-Werste II – FT Dützen II 1:2. Mehr als zufrieden war Dützens Trainer Faton Jefkaj nach dem Auswärtssieg in Eidinghausen. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Doch die Jungs haben alles in die Waagschale geworfen und sind am Ende belohnt worden." Kreisliga A2 SV Hausberge – SV Bölhorst-Häverstädt 1:1. „Wir haben heute unser schlechtestes Saisonspiel gemacht, waren nach vorne viel zu harmlos und hatten am Ende sogar noch Glück, dass uns Torhüter Jannick Thomae mit einer tollen Parade wenigstens den einen Punkt gerettet hat. Bölhorst-Häverstädt hat hervorragend verteidigt und sich den Punkt redlich verdient", nahm SV Hausberges Coach Marcel Wallbaum ob seiner Enttäuschung kein Blatt vor den Mund. „Doch wir hatten aufgrund der frühen Anstoßzeit, bedingt durch viele Schichtarbeitleistende, nur eine Rumpftruppe zusammen. In Tim Jüngling und meiner Wenigkeit mussten sogar beide Trainer spielen. Das sagt alles. Doch irgendwann ist nun mal der Akku leer", wollte Wallbaum die Partie schnell abhaken. Sein Gegenüber Holger Sarres freute sich über das Erfolgserlebnis und nahm das Lob Wallbaums gerne an. „Wir haben uns vornehmlich auf die Defensive beschränkt und dann natürlich glücklich wie aus dem Nichts das 1:0 gemacht. Trotz einiger brenzliger Situationen nach der Pause haben wir aber die Nerven behalten." TuS Bad Oeynhausen – SG Gorspen-Vahlsen/Windheim 3:2. Die Sieglos-Serie der mit großen Erwartungen in die Saison gestarteten SG setzte sich auch am vierten Spieltag fort. Beim TuS Bad Oeynhausen setzte es für die Schützlinge von Trainer Dirk Mayer eine 2:3-Niederlage, so dass die Mannschaft weiterhin nur einen Punkt auf der Habenseite zu Buche stehen hat. Trotzdem gewann SG-Coach Mayer der Partie etwas Positives ab. „Wir hatten heute eine echte Rumpftruppe aufgrund der frühen Anstoßzeit. Die Mannschaft setzte sich aus erster und zweiter Garnitur sowie aus einigen A-Jugendlichen zusammen. Doch die Jugendlichen haben ihre Sache hervorragend gemacht. Kämpferisch kann ich dem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben halt vorne momentan die Seuche. Aus klaresten Chancen machen wir keine Tore. Das hat Oeynhausen besser als wir gemacht", resümierte Mayer. TuS Porta Westfalica – TuS Victoria Dehme 4:0. Für den erkrankten Trainer Michael Fromme hatte sein Co-Trainer Bernd Supe die Betreuung des Teams übernommen und durfte sich über einen nie gefährdeten Erfolg gegen den Tabellenletzten aus Dehme freuen. Haddenhauser SV – RW Maaslingen II 2:4. Wieder einmal beklagte Haddenhausens Trainer Thomas Wittek die mangelnde Chancenverwertung seines Teams. „Es war eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir drei Treffer durch Sonntagsschüsse aus größerer Distanz kassieren, unsererseits aber Chancen aus kürzester Distanz nicht verwerten. Und im Fußball zählen nun halt die Tore", sah es Wittek mit Galgenhumor. Sein Gegenüber Fernando Romao verteilte ein Kollektivlob an seine ganze Mannschaft. „Die Spieler haben großartig gekämpft, obwohl Haddenhausen uns auch das Leben schwer gemacht hat." TuS Volmerdingsen – FSC Eisbergen II 4:0. Auch für die Reserve des TuS Eisbergen hieß wieder „Außer Spesen nichts gewesen". Co-Trainer Dennis Papenheim, der den etatmäßigen Coach Lars Brandt (Urlaub) vertrat, sah, wie seine Mannschaft gut ins Spiel kam, sich aber durch individuelle Fehler einen 0:2-Pausen-Rückstand einhandelte. „Für die zweite Halbzeit hatten wir uns dann viel vorgenommen, bekommen jedoch gleich eine Minute nach Wiederanpfiff das 0:3. Da war die Partie gelaufen", war Papenheim gefrustet.

Kreisliga A: Union Minden dreht Spiel in Unterzahl - SV Hausberge lässt Federn gegen die SV Bölhorst-Häverstädt

Zweikampf der Torschützen: SV Hausberges Frederick Scholten (grünes Trikot) und SV Bölhorst-Häverstädts Yannick Koch verfehlen im Luftduell den Ball. MT-Foto: Thomas Kühlmann © Thomas Kühlmann

Minden. Jetzt hat es auch den SV Hausberge erwischt. Beim 1:1 gegen die SV Bölhorst-Häverstädt ließ der bislang verlustpunktfreie Tabellenführer der Staffel 2 am vierten Spieltag der Fußball-Kreisliga A die ersten Punkte liegen und hatte erstmals Sand im Getriebe der Tore-Maschine. Durch das Remis büßte der SVH die Tabellenspitze ein und fiel auf Rang drei hinter den neuen Spitzenreiter TuS Volmerdingsen (4:0 gegen FSC Eisbergen II) und den TuS Porta Westfalica (4:0 gegen TuS Victoria Dehme) zurück. In der Staffel 1 hat sich Union Minden unterdessen nach der quarantänebedingten Pause mit einem 5:1-Sieg gegen RW Rehme eindrucksvoll zurückgemeldet. Dabei mussten die Unioner nach einem 0:1-Rückstand und einer Roten Karte gegen Kapitän Marvin Schmidt (13., Notbremse) fast 80 Minuten in Unterzahl bestreiten.

Kreisliga A1

TuS Minderheide – FC Bad Oeynhausen II 0:4.Trotz der Niederlage boten die Gastgeber auch im Spiel gegen die Reserve des FC Bad Oeynhausen eine ansprechende Leistung und verkauften sich teuer. Allerdings sollte es nicht zu einem Torerfolg reichen.

SV Weser Leteln – SV Kutenhausen-Todtenhausen II 3:2. In einer „wilden" Partie stand das Endergebnis bereits zur Pause fest. „Am Ende hätte Kutenhausen meines Erachtens einen Punkt verdient gehabt", gab Letelns Trainer Mathias Sitko nach der Partie ehrlich zu, freute sich aber dennoch über die drei Punkte. Ähnlich sah es sein Gegenüber Kai Sprung, der zudem anmerkte, dass seinem Team in der Schlussphase ein Straßstoß verwehrt worden sei.

Union Minden – RW Rehme 5:1. Nach dem letztlich klaren Erfolg fiel Unions Trainer Tim Meyer ein Stein vom Herzen. „Die Partie fing natürlich wieder einmal denkbar unglücklich für uns an. Zuerst bekommen wir das 0:1, als wir in der Abwehr schlichtweg geschlafen haben. Zwei Minuten später sieht unser Kapitän Marvin Schmidt dann berechtigterweise nach einer Notbremse die Rote Karte. Doch die Jungs haben sich dann zusammengerauft und zum Glück erst einmal vor der Pause noch den Ausgleich gemacht. Nach der Halbzeit haben wir dann unsere Klasse von der Bank ausgespielt, obwohl ein Tor aus Abseitsposition erzielt wurde", resümierte Meyer nach der Partie. Auch sein Kontrahent Mirko Bressel beschrieb den Qualitätsunterschied nach der Pause ähnlich, sah jedoch gleich drei Abseitstore der Mindener, die der Schiedsrichter seiner Meinung nach zu Unrecht anerkannte.

SV Eidinghausen-Werste II – FT Dützen II 1:2. Mehr als zufrieden war Dützens Trainer Faton Jefkaj nach dem Auswärtssieg in Eidinghausen. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Doch die Jungs haben alles in die Waagschale geworfen und sind am Ende belohnt worden."

Kreisliga A2

SV Hausberge – SV Bölhorst-Häverstädt 1:1. „Wir haben heute unser schlechtestes Saisonspiel gemacht, waren nach vorne viel zu harmlos und hatten am Ende sogar noch Glück, dass uns Torhüter Jannick Thomae mit einer tollen Parade wenigstens den einen Punkt gerettet hat. Bölhorst-Häverstädt hat hervorragend verteidigt und sich den Punkt redlich verdient", nahm SV Hausberges Coach Marcel Wallbaum ob seiner Enttäuschung kein Blatt vor den Mund. „Doch wir hatten aufgrund der frühen Anstoßzeit, bedingt durch viele Schichtarbeitleistende, nur eine Rumpftruppe zusammen. In Tim Jüngling und meiner Wenigkeit mussten sogar beide Trainer spielen. Das sagt alles. Doch irgendwann ist nun mal der Akku leer", wollte Wallbaum die Partie schnell abhaken. Sein Gegenüber Holger Sarres freute sich über das Erfolgserlebnis und nahm das Lob Wallbaums gerne an. „Wir haben uns vornehmlich auf die Defensive beschränkt und dann natürlich glücklich wie aus dem Nichts das 1:0 gemacht. Trotz einiger brenzliger Situationen nach der Pause haben wir aber die Nerven behalten."

TuS Bad Oeynhausen – SG Gorspen-Vahlsen/Windheim 3:2. Die Sieglos-Serie der mit großen Erwartungen in die Saison gestarteten SG setzte sich auch am vierten Spieltag fort. Beim TuS Bad Oeynhausen setzte es für die Schützlinge von Trainer Dirk Mayer eine 2:3-Niederlage, so dass die Mannschaft weiterhin nur einen Punkt auf der Habenseite zu Buche stehen hat. Trotzdem gewann SG-Coach Mayer der Partie etwas Positives ab. „Wir hatten heute eine echte Rumpftruppe aufgrund der frühen Anstoßzeit. Die Mannschaft setzte sich aus erster und zweiter Garnitur sowie aus einigen A-Jugendlichen zusammen. Doch die Jugendlichen haben ihre Sache hervorragend gemacht. Kämpferisch kann ich dem Team keinen Vorwurf machen. Wir haben halt vorne momentan die Seuche. Aus klaresten Chancen machen wir keine Tore. Das hat Oeynhausen besser als wir gemacht", resümierte Mayer.

TuS Porta Westfalica – TuS Victoria Dehme 4:0. Für den erkrankten Trainer Michael Fromme hatte sein Co-Trainer Bernd Supe die Betreuung des Teams übernommen und durfte sich über einen nie gefährdeten Erfolg gegen den Tabellenletzten aus Dehme freuen.

Haddenhauser SV – RW Maaslingen II 2:4. Wieder einmal beklagte Haddenhausens Trainer Thomas Wittek die mangelnde Chancenverwertung seines Teams. „Es war eigentlich ein Spiel auf Augenhöhe, in dem wir drei Treffer durch Sonntagsschüsse aus größerer Distanz kassieren, unsererseits aber Chancen aus kürzester Distanz nicht verwerten. Und im Fußball zählen nun halt die Tore", sah es Wittek mit Galgenhumor. Sein Gegenüber Fernando Romao verteilte ein Kollektivlob an seine ganze Mannschaft. „Die Spieler haben großartig gekämpft, obwohl Haddenhausen uns auch das Leben schwer gemacht hat."

TuS Volmerdingsen – FSC Eisbergen II 4:0. Auch für die Reserve des TuS Eisbergen hieß wieder „Außer Spesen nichts gewesen". Co-Trainer Dennis Papenheim, der den etatmäßigen Coach Lars Brandt (Urlaub) vertrat, sah, wie seine Mannschaft gut ins Spiel kam, sich aber durch individuelle Fehler einen 0:2-Pausen-Rückstand einhandelte. „Für die zweite Halbzeit hatten wir uns dann viel vorgenommen, bekommen jedoch gleich eine Minute nach Wiederanpfiff das 0:3. Da war die Partie gelaufen", war Papenheim gefrustet.

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