Kreisliga A: Teams aus Bad Oeynhausen halten den Ball flach Fabian Terwey,Thomas Kühlmann Bad Oeynhausen. Der Ligastart naht. Am Sonntag, 29. August, beginnt die Saison in den zwei Gruppen der Fußball-Kreisliga A. Die sieben Mannschaften aus Bad Oeynhausen haben dabei unterschiedliche Zielsetzungen. Kreisliga A1 Einige Trainer zählen TuS Lohe II zu den Aufstiegsaspiranten. „Das hört sich gut an“, sagt Uwe Thies vor seiner achten Saison als TuS-Coach: „Wir weisen die Favoritenrolle jedoch von uns.“ Als einen der Gründe nennt Thies die rund achtwöchige Vorbereitung, mit der er wegen geringer Trainingsbeteiligung unzufrieden war. Obendrein falle Niklas Pönnighaus wegen einer für Ende September geplanten Leistenoperation ein halbes Jahr lang aus. Zudem habe ein Corona-Fall mit Quarantäne-Folgen für einen Teil der Mannschaft die Vorbereitung erschwert: „Wir werden uns wohl noch während der Saison finden müssen. Unser Ziel ist es dennoch, in die Aufstiegsrunde zu kommen.“ Dabei mithelfen sollen Marco Reineke und Robert Dorn, die aus der Ersten fest zum Kader stoßen. Torwart Jan Strate und Clemens Koch stehen nach studienbedingten Pausen wieder zur Verfügung. Abgänge gibt es keine. Trainer Selami Jashari blickt derweil auf eine bislang gute Vorbereitung mit SV Eidinghausen-Werste II zurück: „Es waren immer zwischen 14 und 18 Leuten da. Wir sind zusammengewachsen, wollen den nächsten Schritt machen und die Jungs auf die erste Mannschaft vorbereiten.“ Zum Zeitpunkt des Abbruchs der Vorsaison rangierte sein Team auf Platz sechs von zehn. Shindar Mohammad verstärkt nun dauerhaft die Reserve. Der Sportliche Leiter für den SVEW-Seniorenbereich war in der Vorsaison noch spielender Co-Trainer der Landesliga-Mannschaft. „Er kann das junge Team führen. Zu ihm blicken die Jungs auf“, erklärt Jashari. Gleich acht Spieler stoßen aus der eigenen Jugend dazu. „Mit Ioan Perdei können wir zudem weiterhin auf einen alten Hasen zählen“, sagt der SVEW-Coach. Einziger Abgang ist Enes Qosa, der eine Pause einlegt. Eine durchwachsene Vorbereitung hat RW Rehme hinter sich. „Die ersten zwei Wochen liefen eigentlich ganz gut, dann nahm die Trainingsbeteiligung aufgrund von Verletzungen und Urlaub merklich ab. Doch jetzt sieht es wieder besser aus“, hofft Trainer Mirko Bressel, zum Saisonstart eine schlagkräftige Truppe präsentieren zu können. „Zwar haben wir in Fernando Klocke einen schmerzlichen Abgang zu verkraften, doch ist zum Glück Daniel Schilling reaktiviert worden, der Klockes Position im rechten Mittelfeld übernehmen soll. Zudem ist in Abbas Harkous ein guter Stürmer vom TuS Bad Oeynhausen zu uns gekommen, der gleich im ersten Testspiel dreimal getroffen hat“, schildert Bressel. In puncto Saisonerwartung hat der Coach klare Vorstellungen. „Für uns kann es nur um den Klassenerhalt gehen.“ Bereits seit dem 22. Juni befindet sich Trainer Stefan Schöbel mit FC Bad Oeynhausen II wieder im intensiven Training. „Wir sind extra früh angefangen, um langsam zu starten und das besser zu machen, wozu wir im vergangenen Jahr einfach zu wenig Zeit investiert haben und deshalb am Ende viele Ausfälle mit Muskelverletzungen hatten“, erklärt Schöbel und sieht sich bislang bestärkt. Schöbel möchte mit seinem Team auf Rang vier kommen, um sich dann nochmals neu zu orientieren, was mit der Mannschaft möglich ist. „Wir haben keinen Abgang zu verzeichnen, die Zugänge bedeuten für uns eine echte Verstärkung“, sagt Schöbel. Zum Team stießen Zalik Isbilir, Denis Quosa, Freddy Grosse (beide eigene A-Jugend), Tiago Ferreira (TuS Volmerdingsen) sowie in Daniel Brink ein erfahrener Torwart, der auch schon bei Rheine in der Oberliga aktiv war. Kreisliga A2 Optimistisch geht Trainer Michael Prosser mit dem TuS Volmerdingsen in die neue Spielzeit. „Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen und schauen, was am Ende herauskommt“, erklärt der Coach. „Unsere Stärken sehe ich ganz klar in unserer mannschaftlichen Geschlossenheit und in unserem Offensivspiel. Wir sind sehr ausgeglichen besetzt und nur sehr schwer auszurechnen. Man muss uns erst einmal schlagen“, sagt Prosser. Nach einer längeren Phase der Ballgewöhnung befindet er sich mit seiner Mannschaft seit dem 10. Juli wieder im intensiven Training. „Am Anfang war die Vorbereitung zwar aufgrund vieler Urlauber und einigen Verletzten etwas schwierig, doch jetzt kommen immer mehr Spieler fit zurück und auch die Beteiligung ist in Ordnung“, sagt Prosser. Neu-Traine Olaf Krüger freut sich auf seinen Punktspiel-Einstand bei Victoria Dehme. Der 58-Jährige hatte sich mit dem Sportlichen Leiter Michael Wagner kurz vor dem Abbruch der vergangenen Saison auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Die offizielle Nachfolge des Ende September zurückgetretenen Vorgängers Douglas Mees tritt Krüger damit später als geplant an. Dem letzten Spiel vor der Pandemie-Pause wohnte Krüger noch als Zuschauer bei. Beim 1:0-Sieg gegen Rehme fungierte Andreas Heilmann als Interimscoach, nun ist er wie zuvor Co-Trainer. Neu im 18-köpfigen Kader sind vier Zugänge von SuS Wulferdingsen: Jonas Bekemeyer, Patrick Eickhoff sowie die Trainersöhne Daniel und Philipp Krüger. Lennart Lüking legt aus familiären und beruflichen Gründen eine Pause ein. „Wir haben uns vor allem im defensiven Mittelfeld verstärkt“, sagt Krüger: „Ziel ist für uns aber allein der Klassenerhalt. Den Gang in die Abstiegsrunde versuchen wir zu vermeiden. Wichtig ist, dass alle mit Herzblut dabei sind.“ Zaman Yagiz, Trainer des TuS Bad Oeynhausen, peilt einen Platz unter den ersten Fünf an, um der Abstiegsrunde zu entgehen: „Unsere Vorbereitung war zunächst schlecht wegen geringer Trainingsbeteiligung. Wir hatten viele Urlauber und angeschlagene Spieler nach Impfungen. Im Laufe der Zeit ist es aber immer besser geworden. In der Offensive sind wir stark, in der Defensive haben wir noch Schwächen.“ Unter anderem verließen Andrih Moussa (TuS Lohe), George Moussa, Emrah Bingöl (beide VfL Mennighüffen) und Vitali Miller (SV Hausberge) den Verein. Mit Kader Bilgetekin (SuS Wulferdingsen) und Douglas Mees (Victoria Dehme) sind unter anderem zwei Zugänge neu dabei, die zuletzt bei ihren Vereinen als Trainer tätig waren. Neben acht A-Jugendlichen kam auch Kevin Drinkuth aus Dehme hinzu. Zaman Yagiz will in seiner dritten Saison als Chefcoach selbst nur noch spielen, „wenn es sein muss“.

Kreisliga A: Teams aus Bad Oeynhausen halten den Ball flach

Rivalen in der Kreisliga A1: Shindar Mohammad (rechts) von SV Eidinghausen-Werste II schirmt den Ball im Duell der Vorsaison vor seinem Gegenspieler Timo Kraul von TuS Lohe II ab. Foto: Maximilian Harre © Maximilian Harre

Bad Oeynhausen. Der Ligastart naht. Am Sonntag, 29. August, beginnt die Saison in den zwei Gruppen der Fußball-Kreisliga A. Die sieben Mannschaften aus Bad Oeynhausen haben dabei unterschiedliche Zielsetzungen.

Kreisliga A1

Einige Trainer zählen TuS Lohe II zu den Aufstiegsaspiranten. „Das hört sich gut an“, sagt Uwe Thies vor seiner achten Saison als TuS-Coach: „Wir weisen die Favoritenrolle jedoch von uns.“ Als einen der Gründe nennt Thies die rund achtwöchige Vorbereitung, mit der er wegen geringer Trainingsbeteiligung unzufrieden war. Obendrein falle Niklas Pönnighaus wegen einer für Ende September geplanten Leistenoperation ein halbes Jahr lang aus. Zudem habe ein Corona-Fall mit Quarantäne-Folgen für einen Teil der Mannschaft die Vorbereitung erschwert: „Wir werden uns wohl noch während der Saison finden müssen. Unser Ziel ist es dennoch, in die Aufstiegsrunde zu kommen.“ Dabei mithelfen sollen Marco Reineke und Robert Dorn, die aus der Ersten fest zum Kader stoßen. Torwart Jan Strate und Clemens Koch stehen nach studienbedingten Pausen wieder zur Verfügung. Abgänge gibt es keine.

Trainer Selami Jashari blickt derweil auf eine bislang gute Vorbereitung mit SV Eidinghausen-Werste II zurück: „Es waren immer zwischen 14 und 18 Leuten da. Wir sind zusammengewachsen, wollen den nächsten Schritt machen und die Jungs auf die erste Mannschaft vorbereiten.“ Zum Zeitpunkt des Abbruchs der Vorsaison rangierte sein Team auf Platz sechs von zehn. Shindar Mohammad verstärkt nun dauerhaft die Reserve. Der Sportliche Leiter für den SVEW-Seniorenbereich war in der Vorsaison noch spielender Co-Trainer der Landesliga-Mannschaft. „Er kann das junge Team führen. Zu ihm blicken die Jungs auf“, erklärt Jashari. Gleich acht Spieler stoßen aus der eigenen Jugend dazu. „Mit Ioan Perdei können wir zudem weiterhin auf einen alten Hasen zählen“, sagt der SVEW-Coach. Einziger Abgang ist Enes Qosa, der eine Pause einlegt.

Eine durchwachsene Vorbereitung hat RW Rehme hinter sich. „Die ersten zwei Wochen liefen eigentlich ganz gut, dann nahm die Trainingsbeteiligung aufgrund von Verletzungen und Urlaub merklich ab. Doch jetzt sieht es wieder besser aus“, hofft Trainer Mirko Bressel, zum Saisonstart eine schlagkräftige Truppe präsentieren zu können. „Zwar haben wir in Fernando Klocke einen schmerzlichen Abgang zu verkraften, doch ist zum Glück Daniel Schilling reaktiviert worden, der Klockes Position im rechten Mittelfeld übernehmen soll. Zudem ist in Abbas Harkous ein guter Stürmer vom TuS Bad Oeynhausen zu uns gekommen, der gleich im ersten Testspiel dreimal getroffen hat“, schildert Bressel. In puncto Saisonerwartung hat der Coach klare Vorstellungen. „Für uns kann es nur um den Klassenerhalt gehen.“

Bereits seit dem 22. Juni befindet sich Trainer Stefan Schöbel mit FC Bad Oeynhausen II wieder im intensiven Training. „Wir sind extra früh angefangen, um langsam zu starten und das besser zu machen, wozu wir im vergangenen Jahr einfach zu wenig Zeit investiert haben und deshalb am Ende viele Ausfälle mit Muskelverletzungen hatten“, erklärt Schöbel und sieht sich bislang bestärkt. Schöbel möchte mit seinem Team auf Rang vier kommen, um sich dann nochmals neu zu orientieren, was mit der Mannschaft möglich ist. „Wir haben keinen Abgang zu verzeichnen, die Zugänge bedeuten für uns eine echte Verstärkung“, sagt Schöbel. Zum Team stießen Zalik Isbilir, Denis Quosa, Freddy Grosse (beide eigene A-Jugend), Tiago Ferreira (TuS Volmerdingsen) sowie in Daniel Brink ein erfahrener Torwart, der auch schon bei Rheine in der Oberliga aktiv war.

Kreisliga A2

Optimistisch geht Trainer Michael Prosser mit dem TuS Volmerdingsen in die neue Spielzeit. „Wir wollen so lange wie möglich oben mitspielen und schauen, was am Ende herauskommt“, erklärt der Coach. „Unsere Stärken sehe ich ganz klar in unserer mannschaftlichen Geschlossenheit und in unserem Offensivspiel. Wir sind sehr ausgeglichen besetzt und nur sehr schwer auszurechnen. Man muss uns erst einmal schlagen“, sagt Prosser. Nach einer längeren Phase der Ballgewöhnung befindet er sich mit seiner Mannschaft seit dem 10. Juli wieder im intensiven Training. „Am Anfang war die Vorbereitung zwar aufgrund vieler Urlauber und einigen Verletzten etwas schwierig, doch jetzt kommen immer mehr Spieler fit zurück und auch die Beteiligung ist in Ordnung“, sagt Prosser.

Neu-Traine Olaf Krüger freut sich auf seinen Punktspiel-Einstand bei Victoria Dehme. Der 58-Jährige hatte sich mit dem Sportlichen Leiter Michael Wagner kurz vor dem Abbruch der vergangenen Saison auf eine Zusammenarbeit geeinigt. Die offizielle Nachfolge des Ende September zurückgetretenen Vorgängers Douglas Mees tritt Krüger damit später als geplant an. Dem letzten Spiel vor der Pandemie-Pause wohnte Krüger noch als Zuschauer bei. Beim 1:0-Sieg gegen Rehme fungierte Andreas Heilmann als Interimscoach, nun ist er wie zuvor Co-Trainer. Neu im 18-köpfigen Kader sind vier Zugänge von SuS Wulferdingsen: Jonas Bekemeyer, Patrick Eickhoff sowie die Trainersöhne Daniel und Philipp Krüger. Lennart Lüking legt aus familiären und beruflichen Gründen eine Pause ein. „Wir haben uns vor allem im defensiven Mittelfeld verstärkt“, sagt Krüger: „Ziel ist für uns aber allein der Klassenerhalt. Den Gang in die Abstiegsrunde versuchen wir zu vermeiden. Wichtig ist, dass alle mit Herzblut dabei sind.“

Zaman Yagiz, Trainer des TuS Bad Oeynhausen, peilt einen Platz unter den ersten Fünf an, um der Abstiegsrunde zu entgehen: „Unsere Vorbereitung war zunächst schlecht wegen geringer Trainingsbeteiligung. Wir hatten viele Urlauber und angeschlagene Spieler nach Impfungen. Im Laufe der Zeit ist es aber immer besser geworden. In der Offensive sind wir stark, in der Defensive haben wir noch Schwächen.“ Unter anderem verließen Andrih Moussa (TuS Lohe), George Moussa, Emrah Bingöl (beide VfL Mennighüffen) und Vitali Miller (SV Hausberge) den Verein. Mit Kader Bilgetekin (SuS Wulferdingsen) und Douglas Mees (Victoria Dehme) sind unter anderem zwei Zugänge neu dabei, die zuletzt bei ihren Vereinen als Trainer tätig waren. Neben acht A-Jugendlichen kam auch Kevin Drinkuth aus Dehme hinzu. Zaman Yagiz will in seiner dritten Saison als Chefcoach selbst nur noch spielen, „wenn es sein muss“.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Fußball