Kreisliga A: SV Hausberge zieht in der Staffel 2 seine Kreise - TuS Minderheide gerät in der Staffel 1 unter die Räder Thomas Kühlmann,Astrid Plaßhenrich Minden. Der SV Hausberge zieht in der Staffel 2 der Fußball-Kreisliga A weiterhin einsam seine Kreise. Auch gegen die mit Ambitionen in die Saison gestartete SG Gorspen-Vahlsen/Windheim feierte die Mannschaft von Trainer Marcel Wallbaum einen 7:0-Sieg und behauptete die Tabellenspitze. In der Staffel 1 kam der TuS Minderheide gegen die zweite Garnitur des TuS Lohe mit 0:14 Toren unter die Räder. Kreisliga A1 TuS Minderheide – TuS Lohe II 0:14. Die Minderheider waren gestern nicht zu beneiden: Die Gastgeber bekamen mit der Unterstützung aus der zweiten Mannschaft gerade mal elf Spieler zusammen. „Unser Kader ist einfach viel zu klein“, sagt Minderheides Deniz Bärsch. Da kein etatmäßiger Torwart zu greifen war, stellte sich Uwe Seele zwischen die Pfosten. Zudem hatten die Spieler aus der Reserve bereits 90 Minuten in den Knochen. Ab der 78. Minute spielten die Gastgeber dann in Unterzahl, weil sich ein Spieler verletzte. „Sobald drei, vier Leistungsträger fehlen, wird es leider oft zweistellig“, erklärt Bärsch. Besserung ist auch nicht in Sicht: „Nächste Woche ist der Kader noch dünner.“ Union Minden – FC Bad Oeynhausen II 4:3. Gleich sechs Tore fielen in der ersten Halbzeit, zur Pause stand es 3:3. „Es war ein Spiel mit hohem Tempo, es ging ständig hin und her“, sagte Union-Trainer Tim Meyer. Bis zur letzten Minute blieb es zwischen den beiden Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten, spannend. „Wir haben eine frühzeitige Entscheidung leider verpasst. Die Chancen dazu hatten wir“, meinte der Mindener Coach. Kaoa Aosman war mit drei Toren Matchwinner. SV Weser Leteln – FT Dützen II 4:0. Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Partie. „Wir hatten erst keine Ordnung und sind schlecht ins Spiel gekommen“, sagte Letelns Trainer Mathias Sitko. Dützens Coach Faton Jefkaj sah von seinem Team eine starke erste Halbzeit: „Aber die späten Gegentore in der ersten Halbzeit haben uns das Genick gebrochen.“ Ein Handelfmeter, den Luca Harre traf (45.), und ein Freistoß, den Sacip Ibrahimi direkt verwandelte (45.+3), führte Leteln auf die Siegerstraße. Zudem dezimierte sich FTD II selbst: Torwart Gian-Luca Partzsch sah wegen Meckerns die Rote Karte (45.+1). Nachdem Harre in der 48. Minute das 3:0 erzielt hatte, war die Messe gelesen. Kreisliga A2 TuS Bad Oeynhausen – RW Maaslingen II 4:2. Maaslingens Reserve ging zwar durch ein Elfmetertor von Gerke Klöpper in der 25. Minute 1:0 in Führung. Danach gerieten die Rot-Weißen jedoch bis zur 75. Minute in einen 1:4-Rückstand. Diallo gelang in der Nachspielzeit noch das 2:4. SV Hausberge – SG Gorspen-Vahlsen/Windheim 7:0. Bereits nach neun Minuten lagen die Hausberger 3:0 in Front. „Wir haben das dann souverän runtergespielt. Ich hatte sogar die Möglichkeit, einigen Spielern, die bislang nicht so viel oder noch gar nicht gespielt hatten, ihre verdienten Einsatzzeiten zu geben“„, sagte Hausberges Trainer Marcel Wallbaum nach dem Spiel. Auch für seinen Gegenüber Dirk Mayer war die Partie nach dem schnellen Rückstand entschieden. „Wenn man in Hausberge erst einmal klar hinten liegt, hat man nichts mehr zu bestellen. Nichtsdestotrotz haben wir es bis zur Schlussphase gut gemacht. Doch nach dem 0:4 waren die Köpfe unserer Spieler endgültig unten. Jetzt heißt es, Mund abputzen und die Punkte im nächsten Match holen“, sagte Mayer. Indes wunderte sich Wallbaum, warum die Gorspen-Vahlser ausgerechnet in der Schlussphase noch einmal das Risiko erhöht und die Abwehr entblößt hatten. „Natürlich bin ich froh, dass wir die entstandenen Chancen dann auch genutzt haben“, freute sich Wallbaum. TuS Porta Westfalica – SV Bölhorst-Häverstädt 1:1. „Wir sind heute mit dem Punkt mehr als zufrieden. SVBH war die klar überlegene Mannschaft und hätte eigentlich auch das Spiel gewinnen können. Unser Torwart Pascal Rodenberg hat uns drei- oder vier Mal mit glänzenden Paraden gegen SVBH-Spieler vor einer möglichen Niederlage beewahrt“, sagte TuS Portas Trainer Michael Fromme erleichtert nach der Partie. Sein Gegenüber Holger Sarres pflichtete ihm bei. „Nach der pause geraten wir zwar in Rückstand, doch haben wir uns weiter Chancen am Fließband erarbeitet. Leider fiel der Ausgleich erst spät. Doch Gott sei Dank fiel er noch“, analysierte Sarres. Haddenhauser SV – FSC Eisbergen II 3:4. „Geschichte wiederholt sich. Vergangene Woche haben wir 3:4 verloren, jetzt schon wieder. Und dabei haben wir uns durch Slapstick-Tore und eine Menge individueller Fehler wieder einmal selbst geschlagen. Doch gehen wir personell momentan allerdings auch auf dem Zahnfleisch“, nahm Haddenhausens Trainer Thomas Wittek die Niederlage mit Galgenhumor. Trainer-Kollege Lars Brandt von FSC Eisbergen II freute sich natürlich. „Ich bin froh, dass wir nach dem ersten Saisonsieg vergangene Woche dort angeknüpft haben, wo wir aufgehört hatten und uns diese Punkte geholt haben“, sagte Brandt.

Kreisliga A: SV Hausberge zieht in der Staffel 2 seine Kreise - TuS Minderheide gerät in der Staffel 1 unter die Räder

FC Bad Oeynhausens Max Rieke (in Blau) schießt auf das Mindener Tor. Union-Schlussmann Dennis Schmidt kann den Ball noch klären, doch im Nachschuss trifft Alex Kran zum 1:0. MT-Foto: Jörg Wehling

Minden. Der SV Hausberge zieht in der Staffel 2 der Fußball-Kreisliga A weiterhin einsam seine Kreise. Auch gegen die mit Ambitionen in die Saison gestartete SG Gorspen-Vahlsen/Windheim feierte die Mannschaft von Trainer Marcel Wallbaum einen 7:0-Sieg und behauptete die Tabellenspitze. In der Staffel 1 kam der TuS Minderheide gegen die zweite Garnitur des TuS Lohe mit 0:14 Toren unter die Räder.

Kreisliga A1

TuS Minderheide – TuS Lohe II 0:14. Die Minderheider waren gestern nicht zu beneiden: Die Gastgeber bekamen mit der Unterstützung aus der zweiten Mannschaft gerade mal elf Spieler zusammen. „Unser Kader ist einfach viel zu klein“, sagt Minderheides Deniz Bärsch. Da kein etatmäßiger Torwart zu greifen war, stellte sich Uwe Seele zwischen die Pfosten. Zudem hatten die Spieler aus der Reserve bereits 90 Minuten in den Knochen. Ab der 78. Minute spielten die Gastgeber dann in Unterzahl, weil sich ein Spieler verletzte. „Sobald drei, vier Leistungsträger fehlen, wird es leider oft zweistellig“, erklärt Bärsch. Besserung ist auch nicht in Sicht: „Nächste Woche ist der Kader noch dünner.“

Union Minden – FC Bad Oeynhausen II 4:3. Gleich sechs Tore fielen in der ersten Halbzeit, zur Pause stand es 3:3. „Es war ein Spiel mit hohem Tempo, es ging ständig hin und her“, sagte Union-Trainer Tim Meyer. Bis zur letzten Minute blieb es zwischen den beiden Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten, spannend. „Wir haben eine frühzeitige Entscheidung leider verpasst. Die Chancen dazu hatten wir“, meinte der Mindener Coach. Kaoa Aosman war mit drei Toren Matchwinner.

SV Weser Leteln – FT Dützen II 4:0. Beide Teams gingen ersatzgeschwächt in die Partie. „Wir hatten erst keine Ordnung und sind schlecht ins Spiel gekommen“, sagte Letelns Trainer Mathias Sitko. Dützens Coach Faton Jefkaj sah von seinem Team eine starke erste Halbzeit: „Aber die späten Gegentore in der ersten Halbzeit haben uns das Genick gebrochen.“ Ein Handelfmeter, den Luca Harre traf (45.), und ein Freistoß, den Sacip Ibrahimi direkt verwandelte (45.+3), führte Leteln auf die Siegerstraße. Zudem dezimierte sich FTD II selbst: Torwart Gian-Luca Partzsch sah wegen Meckerns die Rote Karte (45.+1). Nachdem Harre in der 48. Minute das 3:0 erzielt hatte, war die Messe gelesen.

Kreisliga A2

TuS Bad Oeynhausen – RW Maaslingen II 4:2. Maaslingens Reserve ging zwar durch ein Elfmetertor von Gerke Klöpper in der 25. Minute 1:0 in Führung. Danach gerieten die Rot-Weißen jedoch bis zur 75. Minute in einen 1:4-Rückstand. Diallo gelang in der Nachspielzeit noch das 2:4.

SV Hausberge – SG Gorspen-Vahlsen/Windheim 7:0. Bereits nach neun Minuten lagen die Hausberger 3:0 in Front. „Wir haben das dann souverän runtergespielt. Ich hatte sogar die Möglichkeit, einigen Spielern, die bislang nicht so viel oder noch gar nicht gespielt hatten, ihre verdienten Einsatzzeiten zu geben“„, sagte Hausberges Trainer Marcel Wallbaum nach dem Spiel. Auch für seinen Gegenüber Dirk Mayer war die Partie nach dem schnellen Rückstand entschieden. „Wenn man in Hausberge erst einmal klar hinten liegt, hat man nichts mehr zu bestellen. Nichtsdestotrotz haben wir es bis zur Schlussphase gut gemacht. Doch nach dem 0:4 waren die Köpfe unserer Spieler endgültig unten. Jetzt heißt es, Mund abputzen und die Punkte im nächsten Match holen“, sagte Mayer. Indes wunderte sich Wallbaum, warum die Gorspen-Vahlser ausgerechnet in der Schlussphase noch einmal das Risiko erhöht und die Abwehr entblößt hatten. „Natürlich bin ich froh, dass wir die entstandenen Chancen dann auch genutzt haben“, freute sich Wallbaum.

TuS Porta Westfalica – SV Bölhorst-Häverstädt 1:1. „Wir sind heute mit dem Punkt mehr als zufrieden. SVBH war die klar überlegene Mannschaft und hätte eigentlich auch das Spiel gewinnen können. Unser Torwart Pascal Rodenberg hat uns drei- oder vier Mal mit glänzenden Paraden gegen SVBH-Spieler vor einer möglichen Niederlage beewahrt“, sagte TuS Portas Trainer Michael Fromme erleichtert nach der Partie. Sein Gegenüber Holger Sarres pflichtete ihm bei. „Nach der pause geraten wir zwar in Rückstand, doch haben wir uns weiter Chancen am Fließband erarbeitet. Leider fiel der Ausgleich erst spät. Doch Gott sei Dank fiel er noch“, analysierte Sarres.

Haddenhauser SV – FSC Eisbergen II 3:4. „Geschichte wiederholt sich. Vergangene Woche haben wir 3:4 verloren, jetzt schon wieder. Und dabei haben wir uns durch Slapstick-Tore und eine Menge individueller Fehler wieder einmal selbst geschlagen. Doch gehen wir personell momentan allerdings auch auf dem Zahnfleisch“, nahm Haddenhausens Trainer Thomas Wittek die Niederlage mit Galgenhumor. Trainer-Kollege Lars Brandt von FSC Eisbergen II freute sich natürlich. „Ich bin froh, dass wir nach dem ersten Saisonsieg vergangene Woche dort angeknüpft haben, wo wir aufgehört hatten und uns diese Punkte geholt haben“, sagte Brandt.

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