Kreisliga A: SV Hausberge erobert Spitze in der Staffel 2 zurück - SG Gorspen-Vahlsen/Windheim gelingt der Befreiungsschlag Thomas Kühlmann,Sebastian Külbel Minden. Fußball-A-Kreisligist SV Hausberge hat sich für den Ausrutscher unter der Woche gegen die SV Bölhorst-Häverstädt (1:1) rehabilitiert und mit einem eindrucksvollen 6:1-Sieg bei FSC Eisbergen II wieder die Tabellenführung in der Staffel 2 übernommen. Eisbergen fiel indes auf den letzten Platz hinter das ebenfalls noch punktlose TuS Victoria Dehme (0:2 bei der SG Gorspen-Vahlsen/Windheim) zurück. In der Staffel 1 gewann Union Minden 3:0 bei SV Kutenhausen-Todtenhausen II, musste allerdings nach einer Roten Karte gegen Torhüter Amin Dbouk die zweite Partie in Folge in Unterzahl beenden. Kreisliga A1 SV Kutenhausen-Todtenhausen II – Union Minden 0:3. Nach der schön herausgespielten Führung musste Union einen herben Rückschlag hinnehmen. Weil Torwart Amin Dbouk nach einem Foul an der Seitenlinie eine berechtigte Rote Karte sah und sein Ersatzmann Dennis Schmidt erkrankt fehlte, musste Feldspieler Stanislav Quiring ins Tor. Der machte seine Sache aber gut, und seine Vorderleute ließen auch in Unterzahl nichts anbrennen. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, Einstellung und Laufbereitschaft waren sehr gut“, meinte Trainer Tim Meyer. Sein SVKT-Kollege Kai Sprung übte dagegen harte Kritik an seinem Team: „Wir hatten viel zu wenig Wille, das Spiel noch zu biegen. Das ist nicht akzeptabel.“ FT Dützen II – TuS Minderheide 3:0. „Das war ein Spiel auf ganz schwachem Niveau. Die drei Punkte für uns waren das Positive an diesem Nachmittag. Ansonsten haben wir nicht viel auf die Reihe bekommen“, redete Dützens Coach Faton Jefkaj nach der Partie Klartext. Die Dützer mussten den Sieg allerdings teuer bezahlen, da Torschütze Fahkri Ali-Khan und Enis Tahirovic mit schweren Verletzungen länger auszufallen drohen. Minderheide zog sich wiederum achtbar aus der Affäre und verbuchte zumindest ergebnistechnisch einen weiteren Fortschritt. KreisligaA2 RW Maaslingen II – TuS Porta Westfalica 3:1. „Ich mus meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir hatten einen genauen Matchplan, den haben die Spieler hervorragend umgesetzt. Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und uns den Sieg redlich verdient“, zollte Maaslingens Trainer Antonio Romao seinem Team ein Kollektivlob. Auch TuS Portas Trainer Michael Fromme erkannte den Maaslinger Sieg neidlos an. „Rot-Weiß hat das sehr gut gemacht. Wir indes sind personell auf dem Zahnfleisch gegangen. In Fabian Klein mussten wir sogar einen Altherren-Spieler einsetzen, uns haben insgesamt zehn Spieler nicht zur Verfügung gestanden. So ist unsere Serie halt gerissen. Aber wir werden uns die Punkte woanders wiederholen“, sagte Fromme. FSC Eisbergen II – SV Hausberge 1:6. Nach Hausberges Doppelschlag durch Marcel Sperlich und Patrick Meihöfer in der ersten Halbzeit kam Eisbergen mit dem Anschlusstor durch Leon Faber (19.) noch einmal zurück ins Spiel und gestaltete die Partie offen. „Das 3:1 kurz nach der Pause war dann aber der Dosenöffner für uns. Wir haben das dann souverän runtergespielt und hätten am Ende sogar noch höher gewinnen können“, kommentierte Hausberges Trainer Marcel Wallbaum. TuS Volmerdingsen – SV Bölhorst-Häverstädt 1:0. Nach dem Punktgewinn unter der Woche in Hausberge zogen sich die Bölhorster auch in Volmerdingsen gut aus der Affäre, verpassten aber einen möglichen Punktgewinn. „Wir hatten in der ersten Halbzeit mehrere gute Chancen, unter anderem scheiterte Niklas Ronnenberg mit einem Foulelfmeter an Volmerdingsens Torhüter, zum anderen bringen wir aus fünf Metern den Ball nicht im Tor unter“, sagte SVBH-Trainer Holger Sarres, der Volmerdingsen aufgrund der Spielanteile und der Konsequenz im Abschluss einen verdienten Erfolg bescheinigte. Für SVBH sah Furkan Keser nach einer Unsportlichkeit in der 82. Minute die Gelb-Rote Karte. SG Gorspen-Vahlsen/Windheim – TuS Victoria Dehme 2:0. Bei der SG ist der Bann gebrochen. „Ich bin froh, dass wir den ersten Sieg eingefahren haben, obwohl die Entscheidung auch erst auf den letzten Drücker gefallen ist“, freute sich SG-Trainer Dirk Mayer über die drei Punkte gegen das bisherige Schlusslicht. Haddenhauser SV – TuS Bad Oeynhausen 0:1. „Schade, das war eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel. Oeynhausen hatte in Halbzeit eins mehr vom Spiel, wir nach der Pause die besseren Chancen. Doch mit dem Tor in der 84. Minute hat uns Oeynhausen den K.o.-Schlag versetzt“, analysierte Haddenhausens Trainer Thomas Wittek nach dem Schlusspfiff. Er lobte die kämpferische Einstellung seines Teams, bemängelte aber wieder einmal die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

Kreisliga A: SV Hausberge erobert Spitze in der Staffel 2 zurück - SG Gorspen-Vahlsen/Windheim gelingt der Befreiungsschlag

Unions Mindens Abwehrspieler (rote Trikots) hatten die Angreifer der SVKT-Reserve auch in Unterzahl über weite Strecken der Partie im Griff. MT-Foto: Sebastian Külbel © Sebastian Külbel

Minden. Fußball-A-Kreisligist SV Hausberge hat sich für den Ausrutscher unter der Woche gegen die SV Bölhorst-Häverstädt (1:1) rehabilitiert und mit einem eindrucksvollen 6:1-Sieg bei FSC Eisbergen II wieder die Tabellenführung in der Staffel 2 übernommen. Eisbergen fiel indes auf den letzten Platz hinter das ebenfalls noch punktlose TuS Victoria Dehme (0:2 bei der SG Gorspen-Vahlsen/Windheim) zurück. In der Staffel 1 gewann Union Minden 3:0 bei SV Kutenhausen-Todtenhausen II, musste allerdings nach einer Roten Karte gegen Torhüter Amin Dbouk die zweite Partie in Folge in Unterzahl beenden.

Kreisliga A1

SV Kutenhausen-Todtenhausen II – Union Minden 0:3. Nach der schön herausgespielten Führung musste Union einen herben Rückschlag hinnehmen. Weil Torwart Amin Dbouk nach einem Foul an der Seitenlinie eine berechtigte Rote Karte sah und sein Ersatzmann Dennis Schmidt erkrankt fehlte, musste Feldspieler Stanislav Quiring ins Tor. Der machte seine Sache aber gut, und seine Vorderleute ließen auch in Unterzahl nichts anbrennen. „Ich muss der Mannschaft ein Riesenkompliment machen, Einstellung und Laufbereitschaft waren sehr gut“, meinte Trainer Tim Meyer. Sein SVKT-Kollege Kai Sprung übte dagegen harte Kritik an seinem Team: „Wir hatten viel zu wenig Wille, das Spiel noch zu biegen. Das ist nicht akzeptabel.“

FT Dützen II – TuS Minderheide 3:0. „Das war ein Spiel auf ganz schwachem Niveau. Die drei Punkte für uns waren das Positive an diesem Nachmittag. Ansonsten haben wir nicht viel auf die Reihe bekommen“, redete Dützens Coach Faton Jefkaj nach der Partie Klartext. Die Dützer mussten den Sieg allerdings teuer bezahlen, da Torschütze Fahkri Ali-Khan und Enis Tahirovic mit schweren Verletzungen länger auszufallen drohen. Minderheide zog sich wiederum achtbar aus der Affäre und verbuchte zumindest ergebnistechnisch einen weiteren Fortschritt.

KreisligaA2

RW Maaslingen II – TuS Porta Westfalica 3:1. „Ich mus meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir hatten einen genauen Matchplan, den haben die Spieler hervorragend umgesetzt. Wir haben gut gegen den Ball gearbeitet und uns den Sieg redlich verdient“, zollte Maaslingens Trainer Antonio Romao seinem Team ein Kollektivlob. Auch TuS Portas Trainer Michael Fromme erkannte den Maaslinger Sieg neidlos an. „Rot-Weiß hat das sehr gut gemacht. Wir indes sind personell auf dem Zahnfleisch gegangen. In Fabian Klein mussten wir sogar einen Altherren-Spieler einsetzen, uns haben insgesamt zehn Spieler nicht zur Verfügung gestanden. So ist unsere Serie halt gerissen. Aber wir werden uns die Punkte woanders wiederholen“, sagte Fromme.

FSC Eisbergen II – SV Hausberge 1:6. Nach Hausberges Doppelschlag durch Marcel Sperlich und Patrick Meihöfer in der ersten Halbzeit kam Eisbergen mit dem Anschlusstor durch Leon Faber (19.) noch einmal zurück ins Spiel und gestaltete die Partie offen. „Das 3:1 kurz nach der Pause war dann aber der Dosenöffner für uns. Wir haben das dann souverän runtergespielt und hätten am Ende sogar noch höher gewinnen können“, kommentierte Hausberges Trainer Marcel Wallbaum.

TuS Volmerdingsen – SV Bölhorst-Häverstädt 1:0. Nach dem Punktgewinn unter der Woche in Hausberge zogen sich die Bölhorster auch in Volmerdingsen gut aus der Affäre, verpassten aber einen möglichen Punktgewinn. „Wir hatten in der ersten Halbzeit mehrere gute Chancen, unter anderem scheiterte Niklas Ronnenberg mit einem Foulelfmeter an Volmerdingsens Torhüter, zum anderen bringen wir aus fünf Metern den Ball nicht im Tor unter“, sagte SVBH-Trainer Holger Sarres, der Volmerdingsen aufgrund der Spielanteile und der Konsequenz im Abschluss einen verdienten Erfolg bescheinigte. Für SVBH sah Furkan Keser nach einer Unsportlichkeit in der 82. Minute die Gelb-Rote Karte.

SG Gorspen-Vahlsen/Windheim – TuS Victoria Dehme 2:0. Bei der SG ist der Bann gebrochen. „Ich bin froh, dass wir den ersten Sieg eingefahren haben, obwohl die Entscheidung auch erst auf den letzten Drücker gefallen ist“, freute sich SG-Trainer Dirk Mayer über die drei Punkte gegen das bisherige Schlusslicht.

Haddenhauser SV – TuS Bad Oeynhausen 0:1. „Schade, das war eigentlich ein typisches Unentschieden-Spiel. Oeynhausen hatte in Halbzeit eins mehr vom Spiel, wir nach der Pause die besseren Chancen. Doch mit dem Tor in der 84. Minute hat uns Oeynhausen den K.o.-Schlag versetzt“, analysierte Haddenhausens Trainer Thomas Wittek nach dem Schlusspfiff. Er lobte die kämpferische Einstellung seines Teams, bemängelte aber wieder einmal die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor.

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