Kreisliga A: Das sagt Union Mindens Trainer zum folgenschweren Wechselfehler im Topspiel Minden (fat). Von der Hiobsbotschaft erfuhr Union Mindens Trainer Tim Meyer noch am Abend nach dem Sieg. Sportlich hatte sich der aktuelle Tabellendritte der Fußball-Kreisliga A zwar im heimischen Weserstadion mit 1:0 gegen den Ranglistenzweiten SG Gorspen-Vahlsen/Windheim durchgesetzt, doch dabei unterlief den Gastgebern ein folgenschwerer Fehler. Fünf statt der erlaubten vier Wechsel hatten zur Folge, dass die Gäste die drei Punkte zugesprochen bekamen. „Erst hatte es niemand bemerkt. Auch der Schiedsrichter nicht“, berichtet Meyer: „Ich habe es dann von Marcel Laroche erfahren.“ Der Union-Spieler und Bruder von SG-Akteur Robert Laroche war der fünfte Spieler gewesen, der eingewechselt worden war. SG-Trainer Dirk Mayer war aufgefallen, dass das im Spielbericht nicht vermerkt gewesen war und hatte den Spieler angesprochen. Anschließend legte die SG Protest ein. „Ich hatte unseren Wechsel aus der ersten Halbzeit nicht mehr im Kopf. Die Schlussphase war sehr hektisch und ich wollte bei unserer 1:0-Führung mit dem letzten Wechsel etwas Zeit von der Uhr nehmen“, berichtet Meyer: „Ich stehe zu meinem Fehler. Die Mannschaft war natürlich enttäuscht. Mir hat aber keiner einen Vorwurf gemacht. Ich hoffe, wir gehen als Team nun gestärkt aus dieser Situation hervor und entwickeln eine Jetzt-erst-recht-Mentalität.“ Bislang ist es für den Union-Trainer eine durchwachsene Saison: „Die Jungs ziehen gut mir. Auf gute Spiele folgen aber leider häufig schlechtere Partien. Trotzdem sind wir im Soll.“ Das Ziel Aufstieg ist für Meyer vor allem ein langfristiges: „In dieser Saison ist es noch nicht einzuschätzen, wie realistisch es ist. Man muss abwarten, wer es in die Meisterrunde schafft. Aufsteigen wollen wir wenn aber mit gewachsener Substanz. Denn wir wollen in der Bezirksliga kein Kanonenfutter sein.“ In der Kreisliga A geht es für Union am Sonntag zu RW Maaslingen II.

Kreisliga A: Das sagt Union Mindens Trainer zum folgenschweren Wechselfehler im Topspiel

Union Mindens Trainer Tim Meyer. © Foto: dab

Minden (fat). Von der Hiobsbotschaft erfuhr Union Mindens Trainer Tim Meyer noch am Abend nach dem Sieg. Sportlich hatte sich der aktuelle Tabellendritte der Fußball-Kreisliga A zwar im heimischen Weserstadion mit 1:0 gegen den Ranglistenzweiten SG Gorspen-Vahlsen/Windheim durchgesetzt, doch dabei unterlief den Gastgebern ein folgenschwerer Fehler. Fünf statt der erlaubten vier Wechsel hatten zur Folge, dass die Gäste die drei Punkte zugesprochen bekamen.

„Erst hatte es niemand bemerkt. Auch der Schiedsrichter nicht“, berichtet Meyer: „Ich habe es dann von Marcel Laroche erfahren.“ Der Union-Spieler und Bruder von SG-Akteur Robert Laroche war der fünfte Spieler gewesen, der eingewechselt worden war. SG-Trainer Dirk Mayer war aufgefallen, dass das im Spielbericht nicht vermerkt gewesen war und hatte den Spieler angesprochen. Anschließend legte die SG Protest ein.

„Ich hatte unseren Wechsel aus der ersten Halbzeit nicht mehr im Kopf. Die Schlussphase war sehr hektisch und ich wollte bei unserer 1:0-Führung mit dem letzten Wechsel etwas Zeit von der Uhr nehmen“, berichtet Meyer: „Ich stehe zu meinem Fehler. Die Mannschaft war natürlich enttäuscht. Mir hat aber keiner einen Vorwurf gemacht. Ich hoffe, wir gehen als Team nun gestärkt aus dieser Situation hervor und entwickeln eine Jetzt-erst-recht-Mentalität.“

Bislang ist es für den Union-Trainer eine durchwachsene Saison: „Die Jungs ziehen gut mir. Auf gute Spiele folgen aber leider häufig schlechtere Partien. Trotzdem sind wir im Soll.“ Das Ziel Aufstieg ist für Meyer vor allem ein langfristiges: „In dieser Saison ist es noch nicht einzuschätzen, wie realistisch es ist. Man muss abwarten, wer es in die Meisterrunde schafft. Aufsteigen wollen wir wenn aber mit gewachsener Substanz. Denn wir wollen in der Bezirksliga kein Kanonenfutter sein.“ In der Kreisliga A geht es für Union am Sonntag zu RW Maaslingen II.

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