Fußball: Klare Entscheidung für Saisonabbruch - die Aufsteiger im Überblick Sebastian Külbel Minden. Die wichtigste Frage ist beantwortet, die nächsten Themen liegen schon auf dem Tisch: Mit großer Mehrheit haben sich die Delegierten des Verbandstages für den Abbruch der Saison im westfälischen Amateur- und Jugendfußball entschieden. Jetzt geht es für den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) vor allem darum, die Rahmenbedingungen für die neue Spielzeit zu planen. Wichtig ist aber vorerst, dass die Entscheidung für den Abbruch Verband und Vereinen Klarheit bringt. Die Auszählung am Dienstagmorgen in Kamen-Kaiserau ergab deutliche Ergebnisse: 144 der 149 Delegierten des Verbandstages hatten im Umlaufverfahren ihr Votum zur Beschlussempfehlung eingereicht. Das Ergebnis: 142 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme, eine Enthaltung. Demnach wird die Saison im Amateurfußball abgebrochen und gewertet. Bei der Jugend war das Bild ebenso klar: Mit 71 Ja-Stimmen und einer Enthaltung folgten die Delegierten der Empfehlung des Verbands-Jugend-Ausschusses (VJA) und der Vorsitzenden der Kreis-Jugend-Ausschüsse (VKJA). Bis zum 26. Juni will der FLVW nun anhand der Quotientenregelung die Abschlusstabellen erstellen. Im Fußballkreis Minden beraten die Funktionäre innerhalb der nächsten 14 Tage in einer Videokonferenz darüber. Im Anschluss daran erfolgt die Staffeleinteilung, die spätestens drei Wochen vor dem ersten Spieltag veröffentlicht werden sollen. Das führt auch zur nächsten großen Frage für die heimischen Amateurfußballer: „Wann die Spielzeit 2020/21 starten kann, ist derzeit noch völlig offen“, teilte der FLVW gestern mit. Fakt ist, dass dies vor dem 31. August nicht möglich ist. „Wir hoffen, dass wir im September starten können“, betont Thomas Schickentanz, Vorsitzender des Fußballkreises Minden. Der verzeichnet durch den Saisonabbruch auch einen positiven Nebeneffekt für seine Vereine: Weil die SG Oppenwehe/Stemwede noch nicht lange genug besteht, steigen die Frauen des SV Weser Leteln aus der Kreisliga in die Bezirksliga auf. In den weiteren Staffeln mit heimischer Beteiligung gibt es dagegen kaum Überraschungen. Ein Überblick: Landesliga, Staffel 1: Neben Meister FC Preußen Espelkamp steigt auch der SC Peckeloh auf. Durch den Rückzug von SV Spexard und SC Roland Beckum sind zusätzliche Plätze in den Westfalenligen frei geworden. RW Maaslingen beendet die Saison auf Platz zwölf. Bezirksliga, Staffel 1: Meister RW Kirchlengern spielt künftig in der Landesliga. Neben TuS Lohe als bestem Mindener Vertreter sowie SV Kutenhausen-Todtenhausen und FT Dützen bleiben wegen des Verzichts auf Absteiger auch die beiden Tabellenletzten FSC Eisbergen und TuS Petershagen-Ovenstädt drin. Kreisliga A: TuS Lahde/Quetzen steigt als Meister auf. Als Absteiger steht nur der bereits vor der Corona-Unterbrechung zurückgezogene TuS Holzhausen/Porta fest. Kreisliga B: Meister der Nordstaffel ist der TuS Minderheide, in der Südgruppe liegt der TuS Porta Westfalica vorne. Abhängig von den Mannschaftsmeldungen, die bis zum 10. Juli vorliegen müssen, kann es noch weitere Aufsteiger geben. Das ist nach aktuellem Stand aber nicht wahrscheinlich. Kreisliga C:Tabellenführer sind SuS Wulferdingsen II (Gruppe 1) und FC Roj Minden (Gruppe 2). Je nach Mannschaftsstärke in der Kreisliga B kann es weitere Aufsteiger geben. Oder andere, falls die Meister verzichten. Frauen, Westfalenliga: Neben Meister Sportfreunde Siegen verlässt kein Team die Staffel, auch die SV Kutenhausen-Todtenhausen bleibt drin. Frauen, Bezirksliga, Staffel 1: RW Rehme darf aufgrund freier Plätze als Zweiter in die Landesliga aufsteigen. Meister ist TuRa Löhne, SV Kutenhausen-Todtenhausen II profitiert vom Verzicht auf Absteiger. Frauen, Kreisligen: Aus den drei Kreisligen der Kooperation Ostwestfalen steigen SV Weser Leteln, Bünder SV, TuS Bruchmühlen und FC Donop-Voßheide II in die Bezirksliga auf.

Fußball: Klare Entscheidung für Saisonabbruch - die Aufsteiger im Überblick

Sportplatz-Tristesse: Die Fußball-Saison 2019/2020 wurde nach dem Votum des Verbandstages endgültig abgebrochen. MT- © Foto: Külbel

Minden. Die wichtigste Frage ist beantwortet, die nächsten Themen liegen schon auf dem Tisch: Mit großer Mehrheit haben sich die Delegierten des Verbandstages für den Abbruch der Saison im westfälischen Amateur- und Jugendfußball entschieden. Jetzt geht es für den Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen (FLVW) vor allem darum, die Rahmenbedingungen für die neue Spielzeit zu planen.

Wichtig ist aber vorerst, dass die Entscheidung für den Abbruch Verband und Vereinen Klarheit bringt. Die Auszählung am Dienstagmorgen in Kamen-Kaiserau ergab deutliche Ergebnisse: 144 der 149 Delegierten des Verbandstages hatten im Umlaufverfahren ihr Votum zur Beschlussempfehlung eingereicht. Das Ergebnis: 142 Ja-Stimmen, eine Nein-Stimme, eine Enthaltung. Demnach wird die Saison im Amateurfußball abgebrochen und gewertet. Bei der Jugend war das Bild ebenso klar: Mit 71 Ja-Stimmen und einer Enthaltung folgten die Delegierten der Empfehlung des Verbands-Jugend-Ausschusses (VJA) und der Vorsitzenden der Kreis-Jugend-Ausschüsse (VKJA).

Bis zum 26. Juni will der FLVW nun anhand der Quotientenregelung die Abschlusstabellen erstellen. Im Fußballkreis Minden beraten die Funktionäre innerhalb der nächsten 14 Tage in einer Videokonferenz darüber. Im Anschluss daran erfolgt die Staffeleinteilung, die spätestens drei Wochen vor dem ersten Spieltag veröffentlicht werden sollen. Das führt auch zur nächsten großen Frage für die heimischen Amateurfußballer: „Wann die Spielzeit 2020/21 starten kann, ist derzeit noch völlig offen“, teilte der FLVW gestern mit. Fakt ist, dass dies vor dem 31. August nicht möglich ist.

„Wir hoffen, dass wir im September starten können“, betont Thomas Schickentanz, Vorsitzender des Fußballkreises Minden. Der verzeichnet durch den Saisonabbruch auch einen positiven Nebeneffekt für seine Vereine: Weil die SG Oppenwehe/Stemwede noch nicht lange genug besteht, steigen die Frauen des SV Weser Leteln aus der Kreisliga in die Bezirksliga auf. In den weiteren Staffeln mit heimischer Beteiligung gibt es dagegen kaum Überraschungen. Ein Überblick:

Landesliga, Staffel 1: Neben Meister FC Preußen Espelkamp steigt auch der SC Peckeloh auf. Durch den Rückzug von SV Spexard und SC Roland Beckum sind zusätzliche Plätze in den Westfalenligen frei geworden. RW Maaslingen beendet die Saison auf Platz zwölf.

Bezirksliga, Staffel 1: Meister RW Kirchlengern spielt künftig in der Landesliga. Neben TuS Lohe als bestem Mindener Vertreter sowie SV Kutenhausen-Todtenhausen und FT Dützen bleiben wegen des Verzichts auf Absteiger auch die beiden Tabellenletzten FSC Eisbergen und TuS Petershagen-Ovenstädt drin.

Kreisliga A: TuS Lahde/Quetzen steigt als Meister auf. Als Absteiger steht nur der bereits vor der Corona-Unterbrechung zurückgezogene TuS Holzhausen/Porta fest.

Kreisliga B: Meister der Nordstaffel ist der TuS Minderheide, in der Südgruppe liegt der TuS Porta Westfalica vorne. Abhängig von den Mannschaftsmeldungen, die bis zum 10. Juli vorliegen müssen, kann es noch weitere Aufsteiger geben. Das ist nach aktuellem Stand aber nicht wahrscheinlich.

Kreisliga C:Tabellenführer sind SuS Wulferdingsen II (Gruppe 1) und FC Roj Minden (Gruppe 2). Je nach Mannschaftsstärke in der Kreisliga B kann es weitere Aufsteiger geben. Oder andere, falls die Meister verzichten.

Frauen, Westfalenliga: Neben Meister Sportfreunde Siegen verlässt kein Team die Staffel, auch die SV Kutenhausen-Todtenhausen bleibt drin.

Frauen, Bezirksliga, Staffel 1: RW Rehme darf aufgrund freier Plätze als Zweiter in die Landesliga aufsteigen. Meister ist TuRa Löhne, SV Kutenhausen-Todtenhausen II profitiert vom Verzicht auf Absteiger.

Frauen, Kreisligen: Aus den drei Kreisligen der Kooperation Ostwestfalen steigen SV Weser Leteln, Bünder SV, TuS Bruchmühlen und FC Donop-Voßheide II in die Bezirksliga auf.

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