Kai Sprung verlässt die SVKT – sofort! Sascha Wolf übernimmt die Reserve Astrid Plaßhenrich Minden. Die gemeinsame Zeit von Kai Sprung und der SV Kutenhausen-Todtenhausen endet früher als geplant. Der Trainer des Fußball-A-Ligisten SVKT II legte sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder, nachdem er erfahren hatte, dass im Sommer Jan Frederik Finger für ihn übernehmen wird. „Die Vorgehensweise war unehrlich und unfair. Ich fühle mich auf den Arm genommen“, wirft Sprung dem Kutenhauser Vorstand vor. „Dass Kai enttäuscht ist, kann ich verstehen“, sagt Spartenleiter Sven Horstmann, „aber die Gespräche sind offen verlaufen.“ Bereits im Dezember hatten Horstmann und der stellvertretende Vorsitzende Timo Kasper Sprung davon in Kenntnis gesetzt, in der kommenden Saison das Traineramt bei der 2. Mannschaft neu zu besetzen. Die Verantwortlichen konnten in Jan Frederik Finger einen Mann mit langer SVKT-Vergangenheit gewinnen. Der trainiert aktuell den Bezirksligisten TuS Petershagen-Ovenstädt, doch auch dort wird die Zusammenarbeit in beiderseitigem Einverständnis im Sommer enden. Unter Finger sollen die jungen Spieler entwickelt und gefördert werden. „Wir denken, dass Fredi dafür der richtige Mann ist“, sagt Horstmann, „genau das hat er nämlich schon bewiesen, als er bei uns Jugendtrainer war.“Kai Sprung war jetzt zweieinhalb Jahre für die Kutenhauser Reserve verantwortlich. Die ersten beiden Serien beendete die Pandemie vorzeitig. „Im Grunde ist es meine erste richtige Saison, die nicht unterbrochen wurde und in der ich kontinuierlich mit der Mannschaft zusammenarbeiten konnte“, sagt Sprung. Das Team habe sich seiner Meinung nach in der Zeit sehr wohl entwickelt. „Aber der Vorstand hat so gut wie keine Spiele gesehen, um das beurteilen zu können“, meint der ehemalige Trainer. Er hat in der vergangenen Woche seinen Spielern mitgeteilt, dass sein Weg mit ihnen nun beendet sei. „Der Großteil der Mannschaft war enttäuscht“, sagt Sprung. Der wirft dem Vorstand auch vor, nicht zuerst mit der Mannschaft über die Trainerfrage gesprochen zu haben.„Es gibt mehrere Wege, einen Trainerwechsel zu kommunizieren“, meint Sven Horstmann. Die Frage sei, welcher der bessere sei. „Sprechen wir erst mit der Mannschaft und es sickert ein anstehender Trainerwechsel durch, ist es auch schwierig“, sagt der Abteilungsleiter, der nochmals betont: „Wir waren mit der Arbeit von Kai zufrieden und haben ihn nicht rausgeschmissen. Jetzt lässt er die Mannschaft im Abstiegskampf im Stich.“ Bis zum Saisonende übernimmt Sascha Wolf die SVKT-Reserve. Der trainierte bislang die dritte Mannschaft in der Kreisliga B. Die wiederum wird nun von Florian Heller, Dennis Sassenberg und Horstmann betreut.Kai Sprung wird dem Fußball treu bleiben. Wie, wo und wann bleibt abzuwarten. „Aber ich habe nach den langen Pausen noch Energie“, sagt er.

Kai Sprung verlässt die SVKT – sofort! Sascha Wolf übernimmt die Reserve

Kai Sprung bleibt dem Fußball treu. © Thomas Kühlmann

Minden. Die gemeinsame Zeit von Kai Sprung und der SV Kutenhausen-Todtenhausen endet früher als geplant. Der Trainer des Fußball-A-Ligisten SVKT II legte sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder, nachdem er erfahren hatte, dass im Sommer Jan Frederik Finger für ihn übernehmen wird. „Die Vorgehensweise war unehrlich und unfair. Ich fühle mich auf den Arm genommen“, wirft Sprung dem Kutenhauser Vorstand vor. „Dass Kai enttäuscht ist, kann ich verstehen“, sagt Spartenleiter Sven Horstmann, „aber die Gespräche sind offen verlaufen.“

Bereits im Dezember hatten Horstmann und der stellvertretende Vorsitzende Timo Kasper Sprung davon in Kenntnis gesetzt, in der kommenden Saison das Traineramt bei der 2. Mannschaft neu zu besetzen. Die Verantwortlichen konnten in Jan Frederik Finger einen Mann mit langer SVKT-Vergangenheit gewinnen. Der trainiert aktuell den Bezirksligisten TuS Petershagen-Ovenstädt, doch auch dort wird die Zusammenarbeit in beiderseitigem Einverständnis im Sommer enden. Unter Finger sollen die jungen Spieler entwickelt und gefördert werden. „Wir denken, dass Fredi dafür der richtige Mann ist“, sagt Horstmann, „genau das hat er nämlich schon bewiesen, als er bei uns Jugendtrainer war.“

Kai Sprung war jetzt zweieinhalb Jahre für die Kutenhauser Reserve verantwortlich. Die ersten beiden Serien beendete die Pandemie vorzeitig. „Im Grunde ist es meine erste richtige Saison, die nicht unterbrochen wurde und in der ich kontinuierlich mit der Mannschaft zusammenarbeiten konnte“, sagt Sprung. Das Team habe sich seiner Meinung nach in der Zeit sehr wohl entwickelt. „Aber der Vorstand hat so gut wie keine Spiele gesehen, um das beurteilen zu können“, meint der ehemalige Trainer. Er hat in der vergangenen Woche seinen Spielern mitgeteilt, dass sein Weg mit ihnen nun beendet sei. „Der Großteil der Mannschaft war enttäuscht“, sagt Sprung. Der wirft dem Vorstand auch vor, nicht zuerst mit der Mannschaft über die Trainerfrage gesprochen zu haben.

„Es gibt mehrere Wege, einen Trainerwechsel zu kommunizieren“, meint Sven Horstmann. Die Frage sei, welcher der bessere sei. „Sprechen wir erst mit der Mannschaft und es sickert ein anstehender Trainerwechsel durch, ist es auch schwierig“, sagt der Abteilungsleiter, der nochmals betont: „Wir waren mit der Arbeit von Kai zufrieden und haben ihn nicht rausgeschmissen. Jetzt lässt er die Mannschaft im Abstiegskampf im Stich.“ Bis zum Saisonende übernimmt Sascha Wolf die SVKT-Reserve. Der trainierte bislang die dritte Mannschaft in der Kreisliga B. Die wiederum wird nun von Florian Heller, Dennis Sassenberg und Horstmann betreut.

Kai Sprung wird dem Fußball treu bleiben. Wie, wo und wann bleibt abzuwarten. „Aber ich habe nach den langen Pausen noch Energie“, sagt er.

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