Herzlichen Glückwunsch, Arminia Bielefeld! Der DSC ist wieder Bundesligist Jan Ahlers Bielefeld. Schon am Montagabend stieß der Kader des DSC Arminia mit Kaltgetränken auf den Bundesliga-Aufstieg an - dabei fehlte noch ein Punkt respektive ein Ausrutscher der Konkurrenz, um auch rechnerisch alle Restzweifel zu beseitigen. Das hat sich nun erledigt: Weil der Hamburger SV in seinem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück nicht über ein 1:1-Remis hinauskam, kann dieser mit 54 Punkten in zwei verbleibenden Spielen den DSC nicht mehr überholen. Arminia Bielefeld ist wieder Erstligist! Mit 61 Punkten ist Arminia nach 31 absolvierten Spielen allenfalls noch vom VfB Stuttgart von der Spitze zu verdrängen, den zweiten Platz aber hat der DSC sicher. Ob der FC Bayern, Borussia Dortmund, Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach: Definitiv werden all diese großen Namen in der kommenden Saison bei Arminia Bielefeld vorbeischauen. Kapitän Fabian Klos war ein Aufstieg auf der Couch durchaus recht, und auch Trainer Uwe Neuhaus hatte am Montagabend noch angekündigt, das Spiel wahrscheinlich entspannt daheim mit seiner Frau Britta schauen zu wollen. Darüber, dass der Aufstieg verdient sei, erhob der 60-Jährige keine Zweifel. "Wir haben den anderen Mannschaften eine Konstanz vorausgehabt, die diese nicht nachweisen konnten", sagte er nach dem 4:0-Erfolg über Dynamo Dresden. Als "Windschattenfahrer" habe man die Patzer der vermeintlichen Favoriten ausgenutzt und dabei selbst den Glauben an die Überraschung immer weiter gestärkt. In den verbleibenden drei Saisonspielen geht es für Arminia nur noch darum, die tolle Spielzeit erfolgreich zu Ende zu bringen und sich im Wettbewerb fair zu verhalten - für alle drei Gegner geht es in Auf- und Abstiegskampf noch um jede Menge. Dass dies passiert, darüber macht sich Geschäftsführer Markus Rejek wenig Sorgen. "Wir haben Ambitionen, die Liga anständig zu verlassen", sagte der 51-Jährige. "Wir wollen jetzt auch als Erster aufsteigen, wir wollen die Radkappe." Auch dafür fehlt dem DSC nur noch ein Punkt - oder ein Patzer des VfB Stuttgart.

Herzlichen Glückwunsch, Arminia Bielefeld! Der DSC ist wieder Bundesligist

Durch das Remis des Hamburger SV gegen den VfL Osnabrück ist der DSC nicht mehr von einem direkten Aufstiegsplatz zu verdrängen. © Andreas Zobe

Bielefeld. Schon am Montagabend stieß der Kader des DSC Arminia mit Kaltgetränken auf den Bundesliga-Aufstieg an - dabei fehlte noch ein Punkt respektive ein Ausrutscher der Konkurrenz, um auch rechnerisch alle Restzweifel zu beseitigen. Das hat sich nun erledigt: Weil der Hamburger SV in seinem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück nicht über ein 1:1-Remis hinauskam, kann dieser mit 54 Punkten in zwei verbleibenden Spielen den DSC nicht mehr überholen. Arminia Bielefeld ist wieder Erstligist!

Mit 61 Punkten ist Arminia nach 31 absolvierten Spielen allenfalls noch vom VfB Stuttgart von der Spitze zu verdrängen, den zweiten Platz aber hat der DSC sicher. Ob der FC Bayern, Borussia Dortmund, Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach: Definitiv werden all diese großen Namen in der kommenden Saison bei Arminia Bielefeld vorbeischauen.

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Kapitän Fabian Klos war ein Aufstieg auf der Couch durchaus recht, und auch Trainer Uwe Neuhaus hatte am Montagabend noch angekündigt, das Spiel wahrscheinlich entspannt daheim mit seiner Frau Britta schauen zu wollen.

Darüber, dass der Aufstieg verdient sei, erhob der 60-Jährige keine Zweifel. "Wir haben den anderen Mannschaften eine Konstanz vorausgehabt, die diese nicht nachweisen konnten", sagte er nach dem 4:0-Erfolg über Dynamo Dresden. Als "Windschattenfahrer" habe man die Patzer der vermeintlichen Favoriten ausgenutzt und dabei selbst den Glauben an die Überraschung immer weiter gestärkt.

In den verbleibenden drei Saisonspielen geht es für Arminia nur noch darum, die tolle Spielzeit erfolgreich zu Ende zu bringen und sich im Wettbewerb fair zu verhalten - für alle drei Gegner geht es in Auf- und Abstiegskampf noch um jede Menge. Dass dies passiert, darüber macht sich Geschäftsführer Markus Rejek wenig Sorgen. "Wir haben Ambitionen, die Liga anständig zu verlassen", sagte der 51-Jährige. "Wir wollen jetzt auch als Erster aufsteigen, wir wollen die Radkappe." Auch dafür fehlt dem DSC nur noch ein Punkt - oder ein Patzer des VfB Stuttgart.

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