Hallenfußball: Freeway-Cup erneut abgesagt - Unwägbarkeiten zu groß Alexander Grohmann Lübbecke. Die Organisatoren des Freeway-Cups haben das hochkarätige Hallenfußballturnier für kommenden Januar aufgrund der Unwägbarkeiten in der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Erst 2023 sollen die besten deutschen B-Jugend-Mannnschaften wieder in der Lübbecker Kreissporthalle zaubern. „Das finanzielle Risiko ist zu groß, auf zu viele Fragen hat man derzeit keine Antworten“, sagt Turnierleiter Christian Spönemann , der die Absage mit dem Sportlichen Leiter Finn Holsing bekanntgab. „Wir haben das schweren Herzens entschieden“, sagt Spönemann. Die 22. Auflage des bundesweit bekannten Freeway-Cups sollte am 22. und 23. Januar in der Kreissporthalle stattfinden. „Solch ein großes Event braucht Vorlauf. Wir würden jetzt anfangen, Kosten zu produzieren, haben aber keine Planungssicherheit. Wir müssen davon ausgehen, dass wir große Auflagen bekämen und nur vor sehr kleiner Kulisse spielen dürften“, erklären die Organisatoren. Zuvor hatten sie Alternativen wie ein Turnier in abgespeckter Form in Betracht gezogen, diese Idee aber wieder verworfen. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht und kontrovers diskutiert. Wir wollen den Freeway-Cup so durchführen, wie wir ihn alle kennen. Es würde uns schwerfallen, irgendwo Abstriche zu machen“, macht Finn Holsing klar. „Nächstes Jahr nehmen wir mit voller Kapelle einen neuen Anlauf“, verspricht der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Arminia Bielefeld. Jahr für Jahr hat das auch als inoffizielle Deutsche Hallen-Meisterschaft der B-Junioren bezeichnete Event die Kreissporthalle gefüllt – bis im vergangenen Jahr die Pandemie erstmals einen dicken Strich durch die Rechnung der Planer machte. Die Warteschleife geht weiter. „Stand jetzt hätten wir nur mit 500 Zuschauern planen können“, nennt Spönemann eines von vielen Problemen. „Wir hatten Kontakt zur Kreisverwaltung. Es haben sich viele Fragen gestellt, die wir mit Blick auf eine solche Großveranstaltung, bei der viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, zum jetzigen Zeitpunkt keine Antwort geben können. Damit wurde uns die Entscheidung abgenommen“, sagt er. Von vielen Bundesligisten sei bei einer Umfrage zwar weiter großes Interesse signalisiert worden. „Alle Vereine lechzen derzeit nach Highlight-Turnieren“, sagt Finn Holsing. Doch nicht mit allen Wunschkandidaten hätte man Stand jetzt rechnen können. Die nach wie vor schwelende Pandemie ist ein Hemmschuh. „Die Bandbreite der Antworten reichte von Absagen über vorläufige Zusagen mit leichten Vorbehalten bis zu sofortigen Zusagen. Alles in allem hätten wir – Stand jetzt – kein definitives, hochklassiges Teilnehmerfeld mit 16 Teams zusammenstellen können“, sagen die Organisatoren. Nicht nur Planung und Kosten sind Faktoren, auch die Infektionsgefahr. „Wir müssen unserer Verantwortung als Orga-Team gerecht werden. Aktuell ist die Pandemie noch da, das müssen wir akzeptieren. Unsere Kernzielgruppe sind jüngere Kinder, die derzeit nicht geimpft sind. Wir wollen keine Superspreader-Party“, betont Holsing. Die gewonnene Zeit wollen die Beiden nutzen, um das Turnier für 2023 wieder in bewährter Form auf die Beine zu stellen – mit den beliebten Autogrammstunden der Fußballer, demMaskottchen, das durch die Reihen geht und Stimmung macht – und Kabinettstücken auf dem Feld.

Hallenfußball: Freeway-Cup erneut abgesagt - Unwägbarkeiten zu groß

Auch die Mühlenkreis-Auswahl (hier in einem Spiel gegen Schalke 04) muss sich gedulden. Der nächste Freeway-Cup wird wohl erst 2023 ausgetragen. Archivfoto: Schwabe/wb © Oliver Schwabe

Lübbecke. Die Organisatoren des Freeway-Cups haben das hochkarätige Hallenfußballturnier für kommenden Januar aufgrund der Unwägbarkeiten in der Corona-Pandemie erneut abgesagt. Erst 2023 sollen die besten deutschen B-Jugend-Mannnschaften wieder in der Lübbecker Kreissporthalle zaubern.

„Das finanzielle Risiko ist zu groß, auf zu viele Fragen hat man derzeit keine Antworten“, sagt Turnierleiter Christian Spönemann , der die Absage mit dem Sportlichen Leiter Finn Holsing bekanntgab. „Wir haben das schweren Herzens entschieden“, sagt Spönemann. Die 22. Auflage des bundesweit bekannten Freeway-Cups sollte am 22. und 23. Januar in der Kreissporthalle stattfinden. „Solch ein großes Event braucht Vorlauf. Wir würden jetzt anfangen, Kosten zu produzieren, haben aber keine Planungssicherheit. Wir müssen davon ausgehen, dass wir große Auflagen bekämen und nur vor sehr kleiner Kulisse spielen dürften“, erklären die Organisatoren.

Zuvor hatten sie Alternativen wie ein Turnier in abgespeckter Form in Betracht gezogen, diese Idee aber wieder verworfen. „Wir haben es uns nicht leicht gemacht und kontrovers diskutiert. Wir wollen den Freeway-Cup so durchführen, wie wir ihn alle kennen. Es würde uns schwerfallen, irgendwo Abstriche zu machen“, macht Finn Holsing klar. „Nächstes Jahr nehmen wir mit voller Kapelle einen neuen Anlauf“, verspricht der Leiter des Nachwuchsleistungszentrums von Arminia Bielefeld.

Jahr für Jahr hat das auch als inoffizielle Deutsche Hallen-Meisterschaft der B-Junioren bezeichnete Event die Kreissporthalle gefüllt – bis im vergangenen Jahr die Pandemie erstmals einen dicken Strich durch die Rechnung der Planer machte. Die Warteschleife geht weiter. „Stand jetzt hätten wir nur mit 500 Zuschauern planen können“, nennt Spönemann eines von vielen Problemen. „Wir hatten Kontakt zur Kreisverwaltung. Es haben sich viele Fragen gestellt, die wir mit Blick auf eine solche Großveranstaltung, bei der viele Menschen auf engem Raum zusammenkommen, zum jetzigen Zeitpunkt keine Antwort geben können. Damit wurde uns die Entscheidung abgenommen“, sagt er.

Von vielen Bundesligisten sei bei einer Umfrage zwar weiter großes Interesse signalisiert worden. „Alle Vereine lechzen derzeit nach Highlight-Turnieren“, sagt Finn Holsing. Doch nicht mit allen Wunschkandidaten hätte man Stand jetzt rechnen können. Die nach wie vor schwelende Pandemie ist ein Hemmschuh. „Die Bandbreite der Antworten reichte von Absagen über vorläufige Zusagen mit leichten Vorbehalten bis zu sofortigen Zusagen. Alles in allem hätten wir – Stand jetzt – kein definitives, hochklassiges Teilnehmerfeld mit 16 Teams zusammenstellen können“, sagen die Organisatoren.

Nicht nur Planung und Kosten sind Faktoren, auch die Infektionsgefahr. „Wir müssen unserer Verantwortung als Orga-Team gerecht werden. Aktuell ist die Pandemie noch da, das müssen wir akzeptieren. Unsere Kernzielgruppe sind jüngere Kinder, die derzeit nicht geimpft sind. Wir wollen keine Superspreader-Party“, betont Holsing. Die gewonnene Zeit wollen die Beiden nutzen, um das Turnier für 2023 wieder in bewährter Form auf die Beine zu stellen – mit den beliebten Autogrammstunden der Fußballer, demMaskottchen, das durch die Reihen geht und Stimmung macht – und Kabinettstücken auf dem Feld.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Fußball