Fußballkreis im EM-Zwiespalt - Begeisterung und klare Kritik Sebastian Külbel Minden. Vorfreude oder Desinteresse? Die Meinungen zur am Freitag beginnenden Europameisterschaft gehen im Fußballkreis Minden auseinander. Die einen spüren die Begeisterung wie früher, andere sehen das auf elf Städte auf dem ganzen Kontinent verteilte Turnier durchaus kritisch. Klar ist, dass die Corona-Krise und ihre Folgen auch Spuren im Profifußball und seiner öffentlichen Wahrnehmung hinterlassen hat. Bei einem sind sich aber fast alle Befragten einig: Favoriten auf den Titel sind Frankreich und England, der deutschen Mannschaft trauen die meisten ebenfalls das Halbfinale zu. Und auch wenn die ganz große Euphorie noch fehlt, werden wohl alle Fußballer im Kreis dann vor dem Fernseher sitzen und mitfiebern. Peter Alvermann (Trainer Stützpunkt Minden): „Für mich ist die EM noch ziemlich weit weg. Der Triumph der U21 hat die Vorfreude aber etwas gepusht, die haben viel Freude gemacht. Auch das 7:1 gegen Lettland im letzten Testspiel war positiv für die Stimmung. So richtig ist das EM-Fieber bei mir aber noch nicht ausgebrochen. Immerhin habe ich schon schwarz-rot-goldene Schminke für meine Kinder gekauft. Als Favorit sehe ich natürlich Frankreich, auch Spanien wird eine Rolle spielen. Gespannt bin ich zudem auf die Engländer, die haben ein paar gute junge Leute. Bei Deutschland hofft man als Fan, dass sie gut ins Turnier kommen. Das Frankreich-Spiel wird gleich zeigen, wie weit es gehen kann. Vom Finale bis zum Vorrunden-Aus kann ich mir alles vorstellen.“ Wassilios Kamenidis (FC Makedonikos Minden): „Ich freue mich, dass es fast ohne Pause mit Fußball weitergeht und ich gucken kann. Den ganz großen Ehrgeiz dabei hat mir die Corona-Zeit aber genommen. Ohne Fans kommen die Spiele wie Freundschaftsspiele rüber, es fehlen die Atmosphäre und die Emotionen. Schade ist auch, dass meine Griechen nicht dabei sind. Die sind momentan aber in einer Aufbauphase mit jungen Spielern. Es ist besser, dann mal ein Turnier zu verpassen, als chancenlos zu sein. Jetzt drücke ich Deutschland die Daumen. Ich traue der Mannschaft mindestens das Halbfinale zu. Megastark finde ich Frankreich, auch Portugal und Spanien habe ich als Mitfavoriten auf dem Zettel.“ Daniel Gieseking (Spartenleiter RW Maaslingen): „Die EM ist für mich total nebensächlich, die Bundesliga war auch nur am Rande interessant. Das ist auch eine Grundsatzfrage: Wir Amateure dürfen nicht spielen, aber die Profis machen eine EM. Wir sind zurzeit sehr beschäftigt damit, dass der Betrieb bei uns im Verein wieder anläuft. Auch die Erwartungshaltung an die deutsche Mannschaft ist niedrig, vielleicht ist mein Interesse deshalb auch gering. Mit Flick als Bundestrainer wäre die EM sicher spannender als mit Löw. Erstmal geht es darum, die Vorrunde zu überstehen, das Halbfinale wird aber das höchste der Gefühle sein. Wenn das Turnier richtig anfängt, wird die Begeisterung noch steigen. Aber so wie zum Beispiel bei der WM 2014 wird es nicht mehr werden.“ Marco Zeilinger (Trainer TuS Kleinenbremen): „Ich sehe die EM zwiespältig. Zum einen bin ich ein bisschen angefixt, weil es endlich los geht. Es sind ein paar Zuschauer erlaubt, das hat wieder etwas mit richtigem Fußball zu tun. Zum anderen kann man sich natürlich fragen, ob man das Turnier in dieser Situation so durchführen muss. Die deutsche U21 hat bei ihrer EM richtig Spaß gemacht. Jetzt bin ich gespannt, wie ,die Mannschaft’ sich so präsentiert – vom Vorrunden-Aus bis zum Europameistertitel kann alles passieren. Nach der missratenen WM 2018 muss die deutsche Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen, und es stehen die besten Spieler im Kader, die wir haben. Von daher sage ich, das Halbfinale ist garantiert möglich. Favorit ist für mich Frankreich, Spanien kann ich mir diesmal nicht vorstellen. Bei den Deutschen kommt es darauf an, wie sie in das Turnier reinkommen. Das Spiel gegen Frankreich zum Anfang ist der Gradmesser.“ Mathias Sitko (Trainer SV Weser Leteln): „Meine Vorfreude ist verhalten, aber nach dem EM-Sieg der deutschen U21 bin ich auf einem guten Weg. Die Kritik am Turnier kann ich nicht ganz nachvollziehen, die Champions League wird ja auch gespielt und wir hatten auch schon oft Turniere in zwei oder drei Ländern. Viele Freunde von mir sagen, die EM ist in dieser Form Quatsch, aber begründen kann es keiner. Ich drücke vor allem Deutschland die Daumen und natürlich auch den Polen, weil da meine Wurzeln sind. Viel traue ich ihnen aber nicht zu, vielleicht überstehen sie die Vorrunde. Deutschland hat hingegen eine gute Mischung aus Jung und Alt, viele Spieler kommen von Top-Vereinen. Man muss Vertrauen in diese Mannschaft haben, das Finale ist drin. Mein Favorit ist England, das eine starke Mannschaft hat. Frankreich sehe ich nicht so stark, das liegt aber vielleicht auch am Eindruck des letzten Testspiels gegen Bulgarien.“ Franziska Walter (Trainerin B-Mädchen SV Kutenhausen-Todtenhausen): „Nach dem letzten Testspiel der Deutschen kann ich den EM-Start nicht erwarten. Ich versuche, alle Spiele zu gucken, wenn es zeitlich klappt. Ich weiß allerdings nicht, ob es gut ist, so viele Zuschauer ins Stadion zu lassen. Das kann nach hinten losgehen und dann werden die Corona-Regeln wieder verschärft. Wenn Deutschland so spielt wie in der ersten Halbzeit gegen Lettland, haben wir auch gegen Frankreich eine Chance. Frankreich ist für mich trotzdem einer der Favoriten, England kann mit seinen jungen Leuten um den Titel spielen. Bei Deutschland gebe ich die Hoffnung nicht auf, auch wenn die Leistungen in den letzten Monaten nicht gut waren. Jan Nolting (FSC Eisbergen): „Die große Vorfreude wie sonst vor einer EM oder WM kommt bei mir nicht auf. Ich habe aber schon Bock auf die deutschen Spiele, und am Ende wird sowieso den ganzen Tag der Fernseher laufen – viele Spiele aber auch nur nebenbei. Ich finde es etwas ungünstig, dass das Turnier über den ganzen Kontinent verteilt wird. Vielleicht wäre eine Bubble wie in anderen Sportarten besser gewesen. Das heißt aber nicht, dass ich das Turnier ablehne oder boykottiere, dafür liebe ich den Fußball zu sehr. Favorit ist für mich Frankreich, Auch England sehe ich weit vorne. Deutschland muss erstmal die Gruppe schaffen, auch wenn wir eine gute Truppe haben. Ich gehe aber trotzdem mit gedämpften Erwartungen ins Turnier, die letzte WM war ja nicht so gut. Von daher wäre das Halbfinale schon ein Erfolg.“ Tomke Nickels (TuS Petershagen-Ovenstädt II): „Als Fan finde ich es super-geil, dass wieder Fußball gespielt wird, und zwar so richtig vor Fans. Ich sehe es positiv, dass das Turnier ausgetragen wird. Ein bisschen komisch ist nur, dass die Mannschaften alle quer durch Europa reisen. Aber die EM hat einfach eine lange Tradition, und dass wieder ein paar Zuschauer dabei sind, ist die Sahne auf der Tore. Toni Kroos hat es ja neulich schon gesagt: Es ist geil, dass wieder Feedback von den Rängen kommt. Ich glaube auch, dass die deutsche Mannschaft gute Chancen hat. Frankreich ist zwar Top-Favorit mit einer sehr guten Truppe, aber wir haben auch eine gute Mannschaft. Und wenn die Spieler richtig aufdrehen, kann es weit gehen.“ Tim Jüngling (Co-Trainer SV Hausberge): Viele haben keinen Bock auf die EM, aber ich bin schon relativ heiß auf das Turnier. Ich bin eben absoluter Fan der deutschen Mannschaft und verfolge sie intensiv. Ich kann aber nachvollziehen, dass einige nicht den Enthusiasmus wie sonst bei einem großen Turnier haben. Viele meiner Freunde und Bekannten haben kein großes Interesse, und das richtig große Fieber mit 10.000 Zuschauern beim Public Viewing wird es diesmal nicht geben. Ich finde es aber okay, dass das Turnier stattfindet, wir sind ja schließlich wieder ein wenig in der Normalität angekommen. Zudem ist es eine schöne Ablenkung für die Menschen. Favoriten sind für mich Frankreich und England. Zur deutschen Mannschaft habe ich eine positive Einstellung, ich zähle uns zu den Favoriten. Der DFB muss allerdings etwas tun, um sich den Fans wieder zu nähern.“

Fußballkreis im EM-Zwiespalt - Begeisterung und klare Kritik

Darum geht es: Der EM-Pokal, auch bekannt als Coupe Henri Delaunay. Foto: imago © imago images/Schüler

Minden. Vorfreude oder Desinteresse? Die Meinungen zur am Freitag beginnenden Europameisterschaft gehen im Fußballkreis Minden auseinander. Die einen spüren die Begeisterung wie früher, andere sehen das auf elf Städte auf dem ganzen Kontinent verteilte Turnier durchaus kritisch. Klar ist, dass die Corona-Krise und ihre Folgen auch Spuren im Profifußball und seiner öffentlichen Wahrnehmung hinterlassen hat. Bei einem sind sich aber fast alle Befragten einig: Favoriten auf den Titel sind Frankreich und England, der deutschen Mannschaft trauen die meisten ebenfalls das Halbfinale zu. Und auch wenn die ganz große Euphorie noch fehlt, werden wohl alle Fußballer im Kreis dann vor dem Fernseher sitzen und mitfiebern.

Peter Alvermann (Trainer Stützpunkt Minden): „Für mich ist die EM noch ziemlich weit weg. Der Triumph der U21 hat die Vorfreude aber etwas gepusht, die haben viel Freude gemacht. Auch das 7:1 gegen Lettland im letzten Testspiel war positiv für die Stimmung. So richtig ist das EM-Fieber bei mir aber noch nicht ausgebrochen. Immerhin habe ich schon schwarz-rot-goldene Schminke für meine Kinder gekauft. Als Favorit sehe ich natürlich Frankreich, auch Spanien wird eine Rolle spielen. Gespannt bin ich zudem auf die Engländer, die haben ein paar gute junge Leute. Bei Deutschland hofft man als Fan, dass sie gut ins Turnier kommen. Das Frankreich-Spiel wird gleich zeigen, wie weit es gehen kann. Vom Finale bis zum Vorrunden-Aus kann ich mir alles vorstellen.“

Wassilios Kamenidis (FC Makedonikos Minden): „Ich freue mich, dass es fast ohne Pause mit Fußball weitergeht und ich gucken kann. Den ganz großen Ehrgeiz dabei hat mir die Corona-Zeit aber genommen. Ohne Fans kommen die Spiele wie Freundschaftsspiele rüber, es fehlen die Atmosphäre und die Emotionen. Schade ist auch, dass meine Griechen nicht dabei sind. Die sind momentan aber in einer Aufbauphase mit jungen Spielern. Es ist besser, dann mal ein Turnier zu verpassen, als chancenlos zu sein. Jetzt drücke ich Deutschland die Daumen. Ich traue der Mannschaft mindestens das Halbfinale zu. Megastark finde ich Frankreich, auch Portugal und Spanien habe ich als Mitfavoriten auf dem Zettel.“

Daniel Gieseking (Spartenleiter RW Maaslingen): „Die EM ist für mich total nebensächlich, die Bundesliga war auch nur am Rande interessant. Das ist auch eine Grundsatzfrage: Wir Amateure dürfen nicht spielen, aber die Profis machen eine EM. Wir sind zurzeit sehr beschäftigt damit, dass der Betrieb bei uns im Verein wieder anläuft. Auch die Erwartungshaltung an die deutsche Mannschaft ist niedrig, vielleicht ist mein Interesse deshalb auch gering. Mit Flick als Bundestrainer wäre die EM sicher spannender als mit Löw. Erstmal geht es darum, die Vorrunde zu überstehen, das Halbfinale wird aber das höchste der Gefühle sein. Wenn das Turnier richtig anfängt, wird die Begeisterung noch steigen. Aber so wie zum Beispiel bei der WM 2014 wird es nicht mehr werden.“

Marco Zeilinger (Trainer TuS Kleinenbremen): „Ich sehe die EM zwiespältig. Zum einen bin ich ein bisschen angefixt, weil es endlich los geht. Es sind ein paar Zuschauer erlaubt, das hat wieder etwas mit richtigem Fußball zu tun. Zum anderen kann man sich natürlich fragen, ob man das Turnier in dieser Situation so durchführen muss. Die deutsche U21 hat bei ihrer EM richtig Spaß gemacht. Jetzt bin ich gespannt, wie ,die Mannschaft’ sich so präsentiert – vom Vorrunden-Aus bis zum Europameistertitel kann alles passieren. Nach der missratenen WM 2018 muss die deutsche Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen, und es stehen die besten Spieler im Kader, die wir haben. Von daher sage ich, das Halbfinale ist garantiert möglich. Favorit ist für mich Frankreich, Spanien kann ich mir diesmal nicht vorstellen. Bei den Deutschen kommt es darauf an, wie sie in das Turnier reinkommen. Das Spiel gegen Frankreich zum Anfang ist der Gradmesser.“

Mathias Sitko (Trainer SV Weser Leteln): „Meine Vorfreude ist verhalten, aber nach dem EM-Sieg der deutschen U21 bin ich auf einem guten Weg. Die Kritik am Turnier kann ich nicht ganz nachvollziehen, die Champions League wird ja auch gespielt und wir hatten auch schon oft Turniere in zwei oder drei Ländern. Viele Freunde von mir sagen, die EM ist in dieser Form Quatsch, aber begründen kann es keiner. Ich drücke vor allem Deutschland die Daumen und natürlich auch den Polen, weil da meine Wurzeln sind. Viel traue ich ihnen aber nicht zu, vielleicht überstehen sie die Vorrunde. Deutschland hat hingegen eine gute Mischung aus Jung und Alt, viele Spieler kommen von Top-Vereinen. Man muss Vertrauen in diese Mannschaft haben, das Finale ist drin. Mein Favorit ist England, das eine starke Mannschaft hat. Frankreich sehe ich nicht so stark, das liegt aber vielleicht auch am Eindruck des letzten Testspiels gegen Bulgarien.“

Franziska Walter (Trainerin B-Mädchen SV Kutenhausen-Todtenhausen): „Nach dem letzten Testspiel der Deutschen kann ich den EM-Start nicht erwarten. Ich versuche, alle Spiele zu gucken, wenn es zeitlich klappt. Ich weiß allerdings nicht, ob es gut ist, so viele Zuschauer ins Stadion zu lassen. Das kann nach hinten losgehen und dann werden die Corona-Regeln wieder verschärft. Wenn Deutschland so spielt wie in der ersten Halbzeit gegen Lettland, haben wir auch gegen Frankreich eine Chance. Frankreich ist für mich trotzdem einer der Favoriten, England kann mit seinen jungen Leuten um den Titel spielen. Bei Deutschland gebe ich die Hoffnung nicht auf, auch wenn die Leistungen in den letzten Monaten nicht gut waren.

Jan Nolting (FSC Eisbergen): „Die große Vorfreude wie sonst vor einer EM oder WM kommt bei mir nicht auf. Ich habe aber schon Bock auf die deutschen Spiele, und am Ende wird sowieso den ganzen Tag der Fernseher laufen – viele Spiele aber auch nur nebenbei. Ich finde es etwas ungünstig, dass das Turnier über den ganzen Kontinent verteilt wird. Vielleicht wäre eine Bubble wie in anderen Sportarten besser gewesen. Das heißt aber nicht, dass ich das Turnier ablehne oder boykottiere, dafür liebe ich den Fußball zu sehr. Favorit ist für mich Frankreich, Auch England sehe ich weit vorne. Deutschland muss erstmal die Gruppe schaffen, auch wenn wir eine gute Truppe haben. Ich gehe aber trotzdem mit gedämpften Erwartungen ins Turnier, die letzte WM war ja nicht so gut. Von daher wäre das Halbfinale schon ein Erfolg.“

Tomke Nickels (TuS Petershagen-Ovenstädt II): „Als Fan finde ich es super-geil, dass wieder Fußball gespielt wird, und zwar so richtig vor Fans. Ich sehe es positiv, dass das Turnier ausgetragen wird. Ein bisschen komisch ist nur, dass die Mannschaften alle quer durch Europa reisen. Aber die EM hat einfach eine lange Tradition, und dass wieder ein paar Zuschauer dabei sind, ist die Sahne auf der Tore. Toni Kroos hat es ja neulich schon gesagt: Es ist geil, dass wieder Feedback von den Rängen kommt. Ich glaube auch, dass die deutsche Mannschaft gute Chancen hat. Frankreich ist zwar Top-Favorit mit einer sehr guten Truppe, aber wir haben auch eine gute Mannschaft. Und wenn die Spieler richtig aufdrehen, kann es weit gehen.“

Tim Jüngling (Co-Trainer SV Hausberge): Viele haben keinen Bock auf die EM, aber ich bin schon relativ heiß auf das Turnier. Ich bin eben absoluter Fan der deutschen Mannschaft und verfolge sie intensiv. Ich kann aber nachvollziehen, dass einige nicht den Enthusiasmus wie sonst bei einem großen Turnier haben. Viele meiner Freunde und Bekannten haben kein großes Interesse, und das richtig große Fieber mit 10.000 Zuschauern beim Public Viewing wird es diesmal nicht geben. Ich finde es aber okay, dass das Turnier stattfindet, wir sind ja schließlich wieder ein wenig in der Normalität angekommen. Zudem ist es eine schöne Ablenkung für die Menschen. Favoriten sind für mich Frankreich und England. Zur deutschen Mannschaft habe ich eine positive Einstellung, ich zähle uns zu den Favoriten. Der DFB muss allerdings etwas tun, um sich den Fans wieder zu nähern.“

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