Fußball-Landesligist FC Bad Oeynhausen will oben mitspielen Egon Bieber Bad Oeynhausen. Fußball-Landesligist FC Bad Oeynhausen geht nach der langen Zwangspause mit hohen Ambitionen in die neue Saison. „Wir wollen an das damalige Leistungsniveau anknüpfen – und das bezieht sich auf beide zurückliegende Spielzeiten, von denen keine zu Ende gespielt wurde und in denen wir zusammengerechnet auf 50 Punkte gekommen sind“, erklärt Trainer Holm Windmann. Im Umkehrschluss bedeutet das nichts anderes, als das das FCO-Team in der Beletage der Liga mitmischen möchte. „Mit dem Tabellenkeller möchten wir nichts zu tun haben und auch nicht mit tristem Mittelmaß“, sagt der Coach. Und er darf zurecht so selbstbewusst sein, hat er doch einen sehr guten Spielerkader beisammen. „18 Leute sind geblieben und die meisten davon spielen schon einige Jahre zusammen. Ein Großteil ist zwischen 25 und 28 Jahren, also im besten Fußballer-Alter. Wir haben einen sehr homogenen Kader zusammen, kein großes Gefälle im Leistungsniveau. Das wird dann schon schwierig, aus diesem 24-Mann-Kader eine Anfangself zu basteln“, sagt Windmann – ein Luxusproblem. Die sechs Zugänge sind auf jeden Fall Verstärkungen, vor allem die Offensivspieler Sunday Ajala und Serhat Atilgan. Beide sind Rückkehrer und beim FCO somit bestens bekannt. Vor allem Ajala hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut weiterentwickelt und ist zum Torjäger geworden. Und auch für die anderen vier Neuen Max Rieke, Luc-Simon Rinne, Laurenz Westerfeld und Henry Steffen aus der eigenen A-Jugend vom JFV Lohe-Bad Oeynhausen hat sich das Trainerteam bewusst entschieden. „Max Rieke hatte ich auch schon beim Stützpunkt Herford, und im Oktober des vergangenen Jahres hat dieses Quartett auch schon bei uns im Landesliga-Team mittrainiert. Wir kennen ihre Stärken. Und sie haben in der Vorbereitung bisher einen guten Eindruck hinterlassen“, freut sich der Trainer. Ein weiteres großes Plus sind die vielen Allrounder im Team. „Wir haben sechs, sieben Spieler im Kader, die ich überall hinstellen kann“, sagt Windmann. Ganz wichtig werden diese dann bei verletzungsbedingten Ausfällen. Davon gibt es aktuell kaum welche. Einzig Innenverteidiger Marcel Czinski kämpfte zuletzt mit hartnäckigen Knieproblemen. Für einige Akteure hatte die lange Pause sogar etwas Gutes: Stürmer Hashem Celik etwa konnte seine schwere Verletzung in Ruhe auskurieren. „So fehlte er uns nur acht statt 28 Spiele“, sagt Windmann. Groß ist bei ihm die Vorfreude auf die neue Saison, die knackig beginnt. „Das ist für uns schon ein anspruchsvolles Auftaktprogramm. Im Kreispokal beim Bezirksliga-Spitzenteam SV Kutenhausen-Todtenhausen, dann zum Liga-Auftakt zur SVEW und zu Hause gegen RW Maaslingen. Es geht gleich zur Sache. Dann wissen wir, wohin die Reise geht.“ Eine Saisonprognose fällt ihm angesichts der langen Pause schwer: „Nach zehn Spieltagen wissen alle Trainer mehr.“

Fußball-Landesligist FC Bad Oeynhausen will oben mitspielen

FC Bad Oeynhausen in der Saison 2021/2022: Maximilian Gierasinski (hintere Reihe von links), Fabian Richter, Benedikt Valldorf, Luc-Simon Rinne, Marcel Czinski, Henry Steffen, Kevin Reimer, Faton Islamaj, Betreuer Wolfgang Rasche (mittlere Reihe von links), Physiotherapeut Thorsten Greinert, Betreuer Ali Hammoud, Laurenz Westerfeld, Sunday Ajala, Max Rieke, Torwart-Trainer Michael Bigalk, Co-Trainer André Schröder, Cheftrainer Holm Windmann, Jeger Khuin Hamid Ghauem, Robin Schröder, Robin Reimer, Torwart Julian Wilde, Torwart Mirko Göhner, Simon Kunz, Jannik Albert, Timo Mühlmeier. Es fehlen Xemgin Ammo, Serhat Atilgan, Hashem Celik, Patrick Rosenberg und Maximilian Cuwalsky. Foto: Egon Bieber

Bad Oeynhausen. Fußball-Landesligist FC Bad Oeynhausen geht nach der langen Zwangspause mit hohen Ambitionen in die neue Saison. „Wir wollen an das damalige Leistungsniveau anknüpfen – und das bezieht sich auf beide zurückliegende Spielzeiten, von denen keine zu Ende gespielt wurde und in denen wir zusammengerechnet auf 50 Punkte gekommen sind“, erklärt Trainer Holm Windmann.

Im Umkehrschluss bedeutet das nichts anderes, als das das FCO-Team in der Beletage der Liga mitmischen möchte. „Mit dem Tabellenkeller möchten wir nichts zu tun haben und auch nicht mit tristem Mittelmaß“, sagt der Coach. Und er darf zurecht so selbstbewusst sein, hat er doch einen sehr guten Spielerkader beisammen. „18 Leute sind geblieben und die meisten davon spielen schon einige Jahre zusammen. Ein Großteil ist zwischen 25 und 28 Jahren, also im besten Fußballer-Alter. Wir haben einen sehr homogenen Kader zusammen, kein großes Gefälle im Leistungsniveau. Das wird dann schon schwierig, aus diesem 24-Mann-Kader eine Anfangself zu basteln“, sagt Windmann – ein Luxusproblem.

Die sechs Zugänge sind auf jeden Fall Verstärkungen, vor allem die Offensivspieler Sunday Ajala und Serhat Atilgan. Beide sind Rückkehrer und beim FCO somit bestens bekannt. Vor allem Ajala hat sich in den vergangenen Jahren sehr gut weiterentwickelt und ist zum Torjäger geworden. Und auch für die anderen vier Neuen Max Rieke, Luc-Simon Rinne, Laurenz Westerfeld und Henry Steffen aus der eigenen A-Jugend vom JFV Lohe-Bad Oeynhausen hat sich das Trainerteam bewusst entschieden. „Max Rieke hatte ich auch schon beim Stützpunkt Herford, und im Oktober des vergangenen Jahres hat dieses Quartett auch schon bei uns im Landesliga-Team mittrainiert. Wir kennen ihre Stärken. Und sie haben in der Vorbereitung bisher einen guten Eindruck hinterlassen“, freut sich der Trainer.

Ein weiteres großes Plus sind die vielen Allrounder im Team. „Wir haben sechs, sieben Spieler im Kader, die ich überall hinstellen kann“, sagt Windmann. Ganz wichtig werden diese dann bei verletzungsbedingten Ausfällen. Davon gibt es aktuell kaum welche. Einzig Innenverteidiger Marcel Czinski kämpfte zuletzt mit hartnäckigen Knieproblemen. Für einige Akteure hatte die lange Pause sogar etwas Gutes: Stürmer Hashem Celik etwa konnte seine schwere Verletzung in Ruhe auskurieren. „So fehlte er uns nur acht statt 28 Spiele“, sagt Windmann.

Groß ist bei ihm die Vorfreude auf die neue Saison, die knackig beginnt. „Das ist für uns schon ein anspruchsvolles Auftaktprogramm. Im Kreispokal beim Bezirksliga-Spitzenteam SV Kutenhausen-Todtenhausen, dann zum Liga-Auftakt zur SVEW und zu Hause gegen RW Maaslingen. Es geht gleich zur Sache. Dann wissen wir, wohin die Reise geht.“ Eine Saisonprognose fällt ihm angesichts der langen Pause schwer: „Nach zehn Spieltagen wissen alle Trainer mehr.“

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