Fußball-Box: Lahder Kickern liegt die Favoritenrolle nicht - SVKT-A-Jungs mischen bei den Großen ordentlich mit Minden. Lob vom Hausberger Trainer Marcel Wallbaum bekam Tobias Meier, neuer Chef der Kreis-Schiedsrichter, für die Leitung der des A-Liga-Spitzenspiels gegen den SV Weser Leteln. Eine Klasse höher ärgerte sich Christian Riedel, Trainer des abstiegsbedrohten TuS Lahde/Quetzen, über das magere 1:1 seines Teams gegen Schlusslicht TuS Petershagen-Ovenstädt. Doppelter Einsatz hieß es für fünf A-Jugend-Kicker der SV Kutenhausen-Todtenhausen. Nach ihrem eigenen Punktspiel liefen sie noch in der Senioren-Bezirksliga beim Spitzenreiter TuS Lohe auf und präsentierten sich trotz der 2:4-Niederlage prächtig. Meier als gutes Vorbild Seit ein paar Wochen ist Tobias Meier von RW Maaslingen neuer Chef des Kreis-Schiedsrichterausschusses. Der Nachfolger von Udo Quast hatte noch am Tag seiner Wahl bei der Arbeitstagung des Fußball-Kreises eindringlich darauf hingewiesen, dass er es sich, wie Udo Quast, auf die Fahne geschrieben habe, dem Schiedsrichter-Mangel im Kreis zu begegnen und sich dafür einzusetzen, das Amt des Unparteiischen attraktiver zu machen. Beim Topspiel der A-Kreisliga-Meisterrunde zwischen dem SV Hausberge und dem SV Weser Leteln (1:0) leistete Meier selbst wieder einmal wertvolle Arbeit an der Basis. Er leitete die Partie ob der Wertigkeit und der Brisanz sogar als Gespann mit seinen Assistenten Sebastian Berane und Sven Sandner. Das Trio brachte die Partie tadellos über die Bühne und erhielt sogar noch Lob von Hausberges Trainer Marcel Wallbaum. „Tobias und ich kennen uns noch aus gemeinsamen Maaslinger Zeiten. Schon im Vorfeld hatte er mir gesagt, dass er es sich nicht nehmen lassen würde, unser Spitzenspiel gegen Leteln selbst zu leiten. Das hat er überragend getan, auch wenn die Rote Karte gegen Pattrick Wolff natürlich sehr schmerzlich für uns war. Doch sie war absolut berechtigt.“ (tok) Attraktive Landesliga Die Westfalenliga bleibt für die Vereine aus Ostwestfalen ein hartes Pflaster. Mit der 2:4-Niederlage des VfL Theesen gegen den SC Herford steht ein weiterer Absteiger aus der heimischen Region fest – es ist bereits der Vierte. „Wir müssen nicht mehr rechnen“, sagte Theesens Trainer Engin Acar extrem enttäuscht. Durch den 5:2-Sieg des TuS Sinsen gegen die Spvg Erkenschwick sind er und sein Team bei vier ausstehenden Spielen und zwölf Punkten Rückstand nur noch theoretisch zu retten. Bereits länger steht der Abstieg des VfB Fichte Bielefeld, TuS Tengern und SC Herford fest. Das dürfte zu einigen Umgruppierungen in den Landesliga-Staffeln führen, denn vier der fünf Westfalenliga-Absteiger würden traditionell in die Staffel 1 rutschen. Die gewinnt dadurch für die Mindener Vertreter an Attraktivität. So lieferte sich RW Maaslingen in der Vergangenheit stets heiße Duelle mit Herford, auch Tengern ist ein gut bekannter Rivale. Durch den Aufstieg des TuS Lohe kommt ein weiterer Kreis-Vertreter dazu, allerdings zittern die SV Eidinghausen-Werste und der FC Bad Oeynhausen noch um den Klassenerhalt. (nw/kül) Ärger bei Riedel verraucht „Wenn uns am Ende zwei Punkte zum Klassenerhalt fehlen, dann wissen wir wenigstens, wo wir die liegengelassen haben.“ Obwohl Christian Riedel, Trainer des Bezirksligisten TuS Lahde/Quetzen dem verpassten Heimsieg gegen Schlusslicht TuS Petershagen-Ovenstädt (1:1) noch immer ein wenig nachtrauert, ist der Ärger größtenteils verraucht. „In unserer WhatsApp-Gruppe war es ziemlich still in dieser Woche. Vielleicht eine erste Einsicht für die schwache Leistung im Derby“, sagte Riedel. Dabei hatte Spartenleiter Michael Skibbe einen Heimspiel-Abend organisiert, wie es einem Derby gerecht wird. Denn die Spieler der zweiten Mannschaften sowie die A-Junioren feuerten ihre „Erste“ kräftig an. Allerdings vergebens. „Offensichtlich schmeckt uns die Favoritenrolle nicht. Wenn meine Jungs den Kopf einschalten, geht auf dem Platz offenbar wenig zusammen“, sagt Riedel und erinnert an das Heimspiel gegen den VfL Mennighüffen. Hier verloren die Lahder gegen einen massiv ersatzgeschwächten Gegner klar mit 0:3. (jöw) Doppelter Einsatz Da dürften manchem A-Jugendlichen der SV Kutenhausen-Todtenhausen nach dem arbeitsreichen Sonntag doch so mancher Muskel weh getan haben. Denn die Nachwuchskicker spielten zunächst mit ihrem Team in Isenstedt und fuhren von dort aus zur personell gebeutelten Bezirksliga-Mannschaft, um sich im Topspiel in Lohe zur Verfügung zu stellen. Gleich fünf A-Jugendliche standen bei der 2:4-Niederlage am Ende auf dem Platz und hatten, maßgeblichen Anteil daran, dass das SVKT-Team nicht noch deutlicher verlor. Noah Wesemann spielte 90 Minuten und erzielt ein Tor. Pius Meyer kam insgesamt auf rund 120 Einsatzminuten, bei Jan Rekling waren es sogar fünf Minuten mehr. Zudem bereitete der Youngster das 1:4 vor. Ole Wöbking spielt in Lohe ebenfalls die komplette zweite Halbzeit. Und auch Lasse Kellermeier war morgens bei der A-Jugend dabei und erzielte nachmittags das 2:4. (mt/jöw)

Fußball-Box: Lahder Kickern liegt die Favoritenrolle nicht - SVKT-A-Jungs mischen bei den Großen ordentlich mit

Lahdes Trainer Christian Riedel (rechts) beobachtet, wie sich seine Spieler erfrischen. In der Mitte steht Maik Lühmann. © Jörg Wehling

Minden. Lob vom Hausberger Trainer Marcel Wallbaum bekam Tobias Meier, neuer Chef der Kreis-Schiedsrichter, für die Leitung der des A-Liga-Spitzenspiels gegen den SV Weser Leteln. Eine Klasse höher ärgerte sich Christian Riedel, Trainer des abstiegsbedrohten TuS Lahde/Quetzen, über das magere 1:1 seines Teams gegen Schlusslicht TuS Petershagen-Ovenstädt. Doppelter Einsatz hieß es für fünf A-Jugend-Kicker der SV Kutenhausen-Todtenhausen. Nach ihrem eigenen Punktspiel liefen sie noch in der Senioren-Bezirksliga beim Spitzenreiter TuS Lohe auf und präsentierten sich trotz der 2:4-Niederlage prächtig.

Meier als gutes Vorbild

Seit ein paar Wochen ist Tobias Meier von RW Maaslingen neuer Chef des Kreis-Schiedsrichterausschusses. Der Nachfolger von Udo Quast hatte noch am Tag seiner Wahl bei der Arbeitstagung des Fußball-Kreises eindringlich darauf hingewiesen, dass er es sich, wie Udo Quast, auf die Fahne geschrieben habe, dem Schiedsrichter-Mangel im Kreis zu begegnen und sich dafür einzusetzen, das Amt des Unparteiischen attraktiver zu machen. Beim Topspiel der A-Kreisliga-Meisterrunde zwischen dem SV Hausberge und dem SV Weser Leteln (1:0) leistete Meier selbst wieder einmal wertvolle Arbeit an der Basis. Er leitete die Partie ob der Wertigkeit und der Brisanz sogar als Gespann mit seinen Assistenten Sebastian Berane und Sven Sandner. Das Trio brachte die Partie tadellos über die Bühne und erhielt sogar noch Lob von Hausberges Trainer Marcel Wallbaum. „Tobias und ich kennen uns noch aus gemeinsamen Maaslinger Zeiten. Schon im Vorfeld hatte er mir gesagt, dass er es sich nicht nehmen lassen würde, unser Spitzenspiel gegen Leteln selbst zu leiten. Das hat er überragend getan, auch wenn die Rote Karte gegen Pattrick Wolff natürlich sehr schmerzlich für uns war. Doch sie war absolut berechtigt.“ (tok)

Referee Tobias Meier schaut genau hin: Das Topspiel der A_Liga-Meisterrunde zwischen Hausberge und Leteln leitete der neue Chef des Kreis-Schiedsrichterausschusses kurzerhand selbst. MT-Foto: Thomas Kühlmann - © Thomas Kühlmann
Referee Tobias Meier schaut genau hin: Das Topspiel der A_Liga-Meisterrunde zwischen Hausberge und Leteln leitete der neue Chef des Kreis-Schiedsrichterausschusses kurzerhand selbst. MT-Foto: Thomas Kühlmann - © Thomas Kühlmann

Attraktive Landesliga

Die Westfalenliga bleibt für die Vereine aus Ostwestfalen ein hartes Pflaster. Mit der 2:4-Niederlage des VfL Theesen gegen den SC Herford steht ein weiterer Absteiger aus der heimischen Region fest – es ist bereits der Vierte. „Wir müssen nicht mehr rechnen“, sagte Theesens Trainer Engin Acar extrem enttäuscht. Durch den 5:2-Sieg des TuS Sinsen gegen die Spvg Erkenschwick sind er und sein Team bei vier ausstehenden Spielen und zwölf Punkten Rückstand nur noch theoretisch zu retten. Bereits länger steht der Abstieg des VfB Fichte Bielefeld, TuS Tengern und SC Herford fest. Das dürfte zu einigen Umgruppierungen in den Landesliga-Staffeln führen, denn vier der fünf Westfalenliga-Absteiger würden traditionell in die Staffel 1 rutschen. Die gewinnt dadurch für die Mindener Vertreter an Attraktivität. So lieferte sich RW Maaslingen in der Vergangenheit stets heiße Duelle mit Herford, auch Tengern ist ein gut bekannter Rivale. Durch den Aufstieg des TuS Lohe kommt ein weiterer Kreis-Vertreter dazu, allerdings zittern die SV Eidinghausen-Werste und der FC Bad Oeynhausen noch um den Klassenerhalt. (nw/kül)

Ärger bei Riedel verraucht

„Wenn uns am Ende zwei Punkte zum Klassenerhalt fehlen, dann wissen wir wenigstens, wo wir die liegengelassen haben.“ Obwohl Christian Riedel, Trainer des Bezirksligisten TuS Lahde/Quetzen dem verpassten Heimsieg gegen Schlusslicht TuS Petershagen-Ovenstädt (1:1) noch immer ein wenig nachtrauert, ist der Ärger größtenteils verraucht. „In unserer WhatsApp-Gruppe war es ziemlich still in dieser Woche. Vielleicht eine erste Einsicht für die schwache Leistung im Derby“, sagte Riedel. Dabei hatte Spartenleiter Michael Skibbe einen Heimspiel-Abend organisiert, wie es einem Derby gerecht wird. Denn die Spieler der zweiten Mannschaften sowie die A-Junioren feuerten ihre „Erste“ kräftig an. Allerdings vergebens. „Offensichtlich schmeckt uns die Favoritenrolle nicht. Wenn meine Jungs den Kopf einschalten, geht auf dem Platz offenbar wenig zusammen“, sagt Riedel und erinnert an das Heimspiel gegen den VfL Mennighüffen. Hier verloren die Lahder gegen einen massiv ersatzgeschwächten Gegner klar mit 0:3. (jöw)

Doppelter Einsatz

Da dürften manchem A-Jugendlichen der SV Kutenhausen-Todtenhausen nach dem arbeitsreichen Sonntag doch so mancher Muskel weh getan haben. Denn die Nachwuchskicker spielten zunächst mit ihrem Team in Isenstedt und fuhren von dort aus zur personell gebeutelten Bezirksliga-Mannschaft, um sich im Topspiel in Lohe zur Verfügung zu stellen. Gleich fünf A-Jugendliche standen bei der 2:4-Niederlage am Ende auf dem Platz und hatten, maßgeblichen Anteil daran, dass das SVKT-Team nicht noch deutlicher verlor. Noah Wesemann spielte 90 Minuten und erzielt ein Tor. Pius Meyer kam insgesamt auf rund 120 Einsatzminuten, bei Jan Rekling waren es sogar fünf Minuten mehr. Zudem bereitete der Youngster das 1:4 vor. Ole Wöbking spielt in Lohe ebenfalls die komplette zweite Halbzeit. Und auch Lasse Kellermeier war morgens bei der A-Jugend dabei und erzielte nachmittags das 2:4. (mt/jöw)

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Mehr zum Thema