Fußball-Box: Besondere Glückwünsche für Mirco Möller und Christian Backenköhler Minden. Ein besonderes und vor allem auch erfolgreiches Comeback feierte Maaslingens Torwart Christian Backenköhler in der Landesliga. Prophetische Qualitäten bewies unterdessen TuS Kleinenbremens Trainer Marco Zeilinger. Und gesichert ist der nächste Mannschaftsabend beim A-Kreisligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen II. Besondere Motivation Lukas Finster, Betreuer der SV Kutenhausen-Todtenhausen II sorgte vor der Kreisliga A-Partie gegen den Haddenhausen für einen besonderen Motivationsschub. Er hatte versprochen, im Falle eines Sieges seiner Mannschaft, beim nächsten Mannschaftsabend 50 Liter Bier zu spendieren. „Das hat meine Jungs irgendwie beflügelt“, meinte Trainer Kai Sprung, dessen Team am Ende klar mit 6:2 gewann. Trotz des unbedingten Siegeswillens zeigte die SVKT-Reserve durch Sascha Klarmeyer noch eine äußerst faire Geste, die Haddenhausen wieder zurück ins Spiel brachte. „Beim Stand von 2:0 für uns hatte der Schiedsrichter auf Abstoß entschieden, aber unser Spieler Sascha Klarmeyer hatte zugegeben, zuletzt am Ball gewesen zu sein. Die daraus resultierende Ecke führte zum 1:2“, berichtete Sprung, der seinem Spieler für diese Fairplay-Aktion lobte. (dab). Emotionaler Co-Trainer Er tigerte die Seitenlinie rauf und runter. Seit dieser Saison ist Dützens ehemaliger Spieler Mirco Möller Co-Trainer. Der 33-Jährige vertrat am vergangenen Sonntag Patrick Zweck. Der Chefcoach war nach seiner Hochzeit in den Flitterwochen. Ohne Zweck und mit Möllers lautstarker Unterstützung von außen gewann Dützen das Bezirksliga gegen TuS Petershagen-Ovenstädt mit 5:0. „Ich bin der emotionalere Teil im Trainerteam“, lacht Möller und fügt hinzu: „Aber Zwecki sagt immer, dass ich mich da auch nicht zurückhalten soll.“ Chefcoach Zweck erklärt: „Als ich angefangen habe als Trainer zu arbeiten, war ich genauso wie Mirco. Irgendwann habe ich es mir aber abgewöhnt. Denn ich habe gemerkt, dass es oft nichts bringt. Ich bin froh, mit Mirco jemanden an meiner Seite zu haben, der genauso tickt wie ich. Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg als Cheftrainer machen wird.“ Für Möller ist dieses Amt auch das erklärte Ziel. Schon sein Cousin Andre Möller hatte die FTD bis zum Beginn der Vorsaison trainiert, ehe er aus privaten Gründen vom Amt zurücktrat. (fat) Doppelpack vorausgesagt Für Patrick Sieg, Offensiv-Akteur des B-Liga-Tabellenführers TuS Kleinenbremen fing die Saison schlecht an. Im ersten Saisonspiel wurde er mit Rot vom Platz gestellt und für vier Spiele gesperrt. Am vergangenen Sonntag gegen den TuS Volmerdingsen II kehrte er in die Startelf zurück. „Ich habe ihm vor dem Spiel gesagt, dass Volmerdingsen ihn aufgrund seiner langen Sperre nicht auf dem Zettel hat und er heute zweimal trifft“, sagte Trainer Marco Zeilinger. Und der TuS-Trainer behielt Recht. Mit einem sehenswerten Schlenzer schoss Sieg in der 32. Minute das 2:0. Dass es dann wirklich die vom Zeilinger vorausgesagten zwei Tore wurden, daran hatte der Trainer maßgeblichen Anteil. Sieg wollte nach einer Behandlungspause hinter dem gegnerischen Tor wieder aufs Spielfeld, doch sein Trainer rief ihm zu, dass er l von der Mittellinie wieder das Spiel betreten muss. Zeilinger machte dem Schiedsrichter Maurice Fischer im richtigen Moment darauf aufmerksam, dass sein Spieler wieder zurück möchte. Das Spielgeschehen spielte sich gerade im Mittelfeld ab, also hat Fischer den TuS-Stürmer zurück auf dem Platz gewunken. Als dieser den Platz betrat, sah sein Mitspieler das und passte auf die andere Seite. „So konnte er erfolgreich abschließen“, freute sich Zeilinger. (dab). Traum-Comeback Das Spiel war gerade abgepfiffen, da liefen Nora und Tore Backenköhler auf ihren Vater Christian zu und beglückwünschten ihn mit herzlichen Umarmungen zum 2:0-Sieg gegen Steinhagen. Auch seine Nichte Holly, Tochter seines Bruders Florian, ließ es sich nicht nehmen, ihrem Onkel zu gratulieren. Der Maaslinger Schlussmann des Landesliga-Teams hatte nach mehr als 20-monatiger Verletzungspause wieder bei einem Punktspiel zwischen den Pfosten gestanden. „Das war ein ganz tolles Gefühl, zurück zu sein“, sagte Backenköhler, der nach eigener Auskunft vor zwei Wochen die Zusage von Trainer Jan-Werner Schmitz erhalten hatte, gegen Steinhagen im Tor zu stehen. „Zuletzt hatte mir noch zusätzlich eine Schambeinentzündung zugesetzt, so dass unser Torwarttrainer Karsten Römbke mir altem Knochen gar nicht mehr zugetraut hatte, fit zu werden. Doch ich habe ihn eines Besseren belehrt“, freute sich der 37-jährige Torwart-Routinier tierisch. (tok)

Fußball-Box: Besondere Glückwünsche für Mirco Möller und Christian Backenköhler

Dützens Co-Trainer Mirco Möller (rechts) freut sich mit Betreuer Markus Bruckschen über den 5:0-Sieg gegen TuS Petershagen-Ovenstädt. Der 33-Jährige vertrat in dem Spiel Chefcoach Patrick Zweck, der in den Flitterwochen war. © MT-Foto: Fabian Terwey

Minden. Ein besonderes und vor allem auch erfolgreiches Comeback feierte Maaslingens Torwart Christian Backenköhler in der Landesliga. Prophetische Qualitäten bewies unterdessen TuS Kleinenbremens Trainer Marco Zeilinger. Und gesichert ist der nächste Mannschaftsabend beim A-Kreisligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen II.

Besondere Motivation

Lukas Finster, Betreuer der SV Kutenhausen-Todtenhausen II sorgte vor der Kreisliga A-Partie gegen den Haddenhausen für einen besonderen Motivationsschub. Er hatte versprochen, im Falle eines Sieges seiner Mannschaft, beim nächsten Mannschaftsabend 50 Liter Bier zu spendieren. „Das hat meine Jungs irgendwie beflügelt“, meinte Trainer Kai Sprung, dessen Team am Ende klar mit 6:2 gewann. Trotz des unbedingten Siegeswillens zeigte die SVKT-Reserve durch Sascha Klarmeyer noch eine äußerst faire Geste, die Haddenhausen wieder zurück ins Spiel brachte. „Beim Stand von 2:0 für uns hatte der Schiedsrichter auf Abstoß entschieden, aber unser Spieler Sascha Klarmeyer hatte zugegeben, zuletzt am Ball gewesen zu sein. Die daraus resultierende Ecke führte zum 1:2“, berichtete Sprung, der seinem Spieler für diese Fairplay-Aktion lobte. (dab).

Emotionaler Co-Trainer

Nichte Holly (von links) sowie seine Kinder Nora und Tore waren die ersten Gratulanten für Maaslingens Torwart Christian Backenköhler nach dem 2:0-Sieg gegen Steinhagen. - © MT-Foto: Thomas Kühlmann
Nichte Holly (von links) sowie seine Kinder Nora und Tore waren die ersten Gratulanten für Maaslingens Torwart Christian Backenköhler nach dem 2:0-Sieg gegen Steinhagen. - © MT-Foto: Thomas Kühlmann

Er tigerte die Seitenlinie rauf und runter. Seit dieser Saison ist Dützens ehemaliger Spieler Mirco Möller Co-Trainer. Der 33-Jährige vertrat am vergangenen Sonntag Patrick Zweck. Der Chefcoach war nach seiner Hochzeit in den Flitterwochen. Ohne Zweck und mit Möllers lautstarker Unterstützung von außen gewann Dützen das Bezirksliga gegen TuS Petershagen-Ovenstädt mit 5:0. „Ich bin der emotionalere Teil im Trainerteam“, lacht Möller und fügt hinzu: „Aber Zwecki sagt immer, dass ich mich da auch nicht zurückhalten soll.“ Chefcoach Zweck erklärt: „Als ich angefangen habe als Trainer zu arbeiten, war ich genauso wie Mirco. Irgendwann habe ich es mir aber abgewöhnt. Denn ich habe gemerkt, dass es oft nichts bringt. Ich bin froh, mit Mirco jemanden an meiner Seite zu haben, der genauso tickt wie ich. Ich bin mir sicher, dass er seinen Weg als Cheftrainer machen wird.“ Für Möller ist dieses Amt auch das erklärte Ziel. Schon sein Cousin Andre Möller hatte die FTD bis zum Beginn der Vorsaison trainiert, ehe er aus privaten Gründen vom Amt zurücktrat. (fat)

Doppelpack vorausgesagt

Für Patrick Sieg, Offensiv-Akteur des B-Liga-Tabellenführers TuS Kleinenbremen fing die Saison schlecht an. Im ersten Saisonspiel wurde er mit Rot vom Platz gestellt und für vier Spiele gesperrt. Am vergangenen Sonntag gegen den TuS Volmerdingsen II kehrte er in die Startelf zurück. „Ich habe ihm vor dem Spiel gesagt, dass Volmerdingsen ihn aufgrund seiner langen Sperre nicht auf dem Zettel hat und er heute zweimal trifft“, sagte Trainer Marco Zeilinger. Und der TuS-Trainer behielt Recht. Mit einem sehenswerten Schlenzer schoss Sieg in der 32. Minute das 2:0. Dass es dann wirklich die vom Zeilinger vorausgesagten zwei Tore wurden, daran hatte der Trainer maßgeblichen Anteil. Sieg wollte nach einer Behandlungspause hinter dem gegnerischen Tor wieder aufs Spielfeld, doch sein Trainer rief ihm zu, dass er l von der Mittellinie wieder das Spiel betreten muss. Zeilinger machte dem Schiedsrichter Maurice Fischer im richtigen Moment darauf aufmerksam, dass sein Spieler wieder zurück möchte. Das Spielgeschehen spielte sich gerade im Mittelfeld ab, also hat Fischer den TuS-Stürmer zurück auf dem Platz gewunken. Als dieser den Platz betrat, sah sein Mitspieler das und passte auf die andere Seite. „So konnte er erfolgreich abschließen“, freute sich Zeilinger. (dab).

Traum-Comeback

Das Spiel war gerade abgepfiffen, da liefen Nora und Tore Backenköhler auf ihren Vater Christian zu und beglückwünschten ihn mit herzlichen Umarmungen zum 2:0-Sieg gegen Steinhagen. Auch seine Nichte Holly, Tochter seines Bruders Florian, ließ es sich nicht nehmen, ihrem Onkel zu gratulieren. Der Maaslinger Schlussmann des Landesliga-Teams hatte nach mehr als 20-monatiger Verletzungspause wieder bei einem Punktspiel zwischen den Pfosten gestanden. „Das war ein ganz tolles Gefühl, zurück zu sein“, sagte Backenköhler, der nach eigener Auskunft vor zwei Wochen die Zusage von Trainer Jan-Werner Schmitz erhalten hatte, gegen Steinhagen im Tor zu stehen. „Zuletzt hatte mir noch zusätzlich eine Schambeinentzündung zugesetzt, so dass unser Torwarttrainer Karsten Römbke mir altem Knochen gar nicht mehr zugetraut hatte, fit zu werden. Doch ich habe ihn eines Besseren belehrt“, freute sich der 37-jährige Torwart-Routinier tierisch. (tok)

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