Fußball-Box: 1:1 im Stadtduell als Aufbauhilfe, in Holtrup pfeift ein Zuschauer, fünf Teams im Kreis noch ungeschlagen Minden. Auch wenn das 1:1 im Petershäger Bezirksliga-Stadtderby keinem so recht weiterhalf, sahen die Beteiligten das Ergebnis positiv. In der Kreisliga B Süd wurde derweil ein Zuschauer zum Schiedsrichter. Zähes Derby Nach dem zähen Bezirksliga-Stadtduell waren sich alle einig. „Das war kein Leckerbissen für die Zuschauer“, sagte TuS Lahde/Quetzens Torschütze Sebastian Meyer, und Tim Lohaus vom TuS Petershagen-Ovenstädt fügte hinzu: „Das Spiel hatte keinen Sieger verdient.“ Und obwohl ein Sieg beiden Teams einen wichtigen Schub im Kampf um den Klassenerhalt verliehen hätte, waren die Beteiligten nicht unzufrieden. „Wir sind jetzt seit vier Spielen ungeschlagen, nach unserem schlechten Saisonstart ist das okay“, meinte Meyer. Für den TuSPO war es das zweite Spiel ohne Niederlage in Folge: „Darauf können wir aufbauen“, meinte Lohaus und blickte auf den Spielplan: „Wir haben fast alle Mannschaften von oben gehabt. Jetzt kommen die von unten, da haben wir bessere Chancen.“ (kül) Zuschauer pfeift Dilvan Houra von SV Hausberge II erlebte einen besonderen Sonntag. Zunächst hatte der Offensivmann mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am 6:1-Erfolg seines Teams in der Kreisliga C1 gegen TuS Porta Westfalica II. Nach einem Siegergetränk fuhr er noch zum Heimspiel seines Ex-Vereins FC BW Holtrup gegen den SC BW Lerbeck. Doch aus dem gemütlichen Zuschauen wurde nichts. „Als ich dort ankam, wurde ich direkt gefragt, ob ich nicht Lust hätte, die Partie zu pfeifen“, berichtete Houra. Weil vom Fußballkreis kein Schiedsrichter angesetzt worden war, musste ein Spielleiter her. Houra ließ sich eine Pfeife sowie Karten geben und erledigte den Job zur allgemeinen Zufriedenheit. „Dilvan hat das wirklich richtig gut gemacht“, meinte Holtrups Trainer Jens Rasche, dessen Team 0:3 verlor. (dab) Jugend forschtBei der SG SVPC/Frille-Wietersheim hieß das Motto in der Kreisliga-B-Partie bei Union Minden II „Jugend forscht“. Neben gestandenen Akteuren wie Sven Thunack, Patrick Schäfer, Kevin Nenneker, David Behrendt und Torhüter Dominik Ludwig stellte Trainer Benjamin Hahne insgesamt sechs Spieler auf, die 21 Jahre oder jünger sind. „Aufgrund vieler Verletzter mussten die Jungs alle schon früher in die Bresche springen als erwartet“, berichtete Hahne, der für seine Youngster nur lobende Worte findet: „Auch nach dem schlechten Saisonstart mit teilweise knappen Niederlagen sind die Jungs weiterhin mit guter Laune zum Training gekommen. Außerdem ist es schön zu sehen, dass wir viele junge Spieler von uns überzeugen konnten, denn das ist unsere Zukunft“, so Hahne. In den letzten vier Spielen feierte sein Team drei Siege. (dab) Fünf ungeschlagen Auch nach elf Saisonwochen sind fünf Seniorenteams im Fußballkreis Minden ungeschlagen. Ganz oben in dieser Liste steht der TuS Lohe, der nach dem 1:0 im Kreisderby bei der bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien SV Kutenhausen-Todtenhausen den elften Sieg feierte. Ähnlich ist die Konstellation in der Kreisliga B Süd, die der TuS Kleinenbremen mit der Optimalausbeute von 30 Punkten anführt. Verfolger TuS Holzhausen/Porta verlor auch erst ein Mal, natürlich gegen Kleinenbremen. Souverän zieht der SV Hausberge mit elf Siegen und zwei Unentschieden seine Kreise in der Kreisliga A2. Der TuS Wasserstraße (sieben Siege, vier Unentschieden) aus der Kreisliga B Nord und der FC Makedonikos Minden (zehn Siege, ein Remis) in der Kreisliga C1 komplettieren das Quintett. (kül)

Fußball-Box: 1:1 im Stadtduell als Aufbauhilfe, in Holtrup pfeift ein Zuschauer, fünf Teams im Kreis noch ungeschlagen

Tim Lohaus vom TuSPO (blaues Trikot, Mitte) und Lahde/Quetzens Sebastian Meyer (links daneben) konnten mit dem 1:1 leben. © Sebastian Külbel

Minden. Auch wenn das 1:1 im Petershäger Bezirksliga-Stadtderby keinem so recht weiterhalf, sahen die Beteiligten das Ergebnis positiv. In der Kreisliga B Süd wurde derweil ein Zuschauer zum Schiedsrichter.

Zähes Derby

Nach dem zähen Bezirksliga-Stadtduell waren sich alle einig. „Das war kein Leckerbissen für die Zuschauer“, sagte TuS Lahde/Quetzens Torschütze Sebastian Meyer, und Tim Lohaus vom TuS Petershagen-Ovenstädt fügte hinzu: „Das Spiel hatte keinen Sieger verdient.“ Und obwohl ein Sieg beiden Teams einen wichtigen Schub im Kampf um den Klassenerhalt verliehen hätte, waren die Beteiligten nicht unzufrieden. „Wir sind jetzt seit vier Spielen ungeschlagen, nach unserem schlechten Saisonstart ist das okay“, meinte Meyer. Für den TuSPO war es das zweite Spiel ohne Niederlage in Folge: „Darauf können wir aufbauen“, meinte Lohaus und blickte auf den Spielplan: „Wir haben fast alle Mannschaften von oben gehabt. Jetzt kommen die von unten, da haben wir bessere Chancen.“ (kül)

Chefcoach Benjamin Hahne (oben links) und sein Co-Trainer Sebastian Schach (oben rechts) mit den jungen Wilden der SG SVPC/Frille-Wietersheim. - © Daniel Branahl
Chefcoach Benjamin Hahne (oben links) und sein Co-Trainer Sebastian Schach (oben rechts) mit den jungen Wilden der SG SVPC/Frille-Wietersheim. - © Daniel Branahl

Zuschauer pfeift

Dilvan Houra von SV Hausberge II erlebte einen besonderen Sonntag. Zunächst hatte der Offensivmann mit zwei Treffern maßgeblichen Anteil am 6:1-Erfolg seines Teams in der Kreisliga C1 gegen TuS Porta Westfalica II. Nach einem Siegergetränk fuhr er noch zum Heimspiel seines Ex-Vereins FC BW Holtrup gegen den SC BW Lerbeck. Doch aus dem gemütlichen Zuschauen wurde nichts. „Als ich dort ankam, wurde ich direkt gefragt, ob ich nicht Lust hätte, die Partie zu pfeifen“, berichtete Houra. Weil vom Fußballkreis kein Schiedsrichter angesetzt worden war, musste ein Spielleiter her. Houra ließ sich eine Pfeife sowie Karten geben und erledigte den Job zur allgemeinen Zufriedenheit. „Dilvan hat das wirklich richtig gut gemacht“, meinte Holtrups Trainer Jens Rasche, dessen Team 0:3 verlor. (dab)

Jugend forscht

Bei der SG SVPC/Frille-Wietersheim hieß das Motto in der Kreisliga-B-Partie bei Union Minden II „Jugend forscht“. Neben gestandenen Akteuren wie Sven Thunack, Patrick Schäfer, Kevin Nenneker, David Behrendt und Torhüter Dominik Ludwig stellte Trainer Benjamin Hahne insgesamt sechs Spieler auf, die 21 Jahre oder jünger sind. „Aufgrund vieler Verletzter mussten die Jungs alle schon früher in die Bresche springen als erwartet“, berichtete Hahne, der für seine Youngster nur lobende Worte findet: „Auch nach dem schlechten Saisonstart mit teilweise knappen Niederlagen sind die Jungs weiterhin mit guter Laune zum Training gekommen. Außerdem ist es schön zu sehen, dass wir viele junge Spieler von uns überzeugen konnten, denn das ist unsere Zukunft“, so Hahne. In den letzten vier Spielen feierte sein Team drei Siege. (dab)

Fünf ungeschlagen

Auch nach elf Saisonwochen sind fünf Seniorenteams im Fußballkreis Minden ungeschlagen. Ganz oben in dieser Liste steht der TuS Lohe, der nach dem 1:0 im Kreisderby bei der bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien SV Kutenhausen-Todtenhausen den elften Sieg feierte. Ähnlich ist die Konstellation in der Kreisliga B Süd, die der TuS Kleinenbremen mit der Optimalausbeute von 30 Punkten anführt. Verfolger TuS Holzhausen/Porta verlor auch erst ein Mal, natürlich gegen Kleinenbremen. Souverän zieht der SV Hausberge mit elf Siegen und zwei Unentschieden seine Kreise in der Kreisliga A2. Der TuS Wasserstraße (sieben Siege, vier Unentschieden) aus der Kreisliga B Nord und der FC Makedonikos Minden (zehn Siege, ein Remis) in der Kreisliga C1 komplettieren das Quintett. (kül)

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