Finger geht von Bord: TuSPO ist auf Trainersuche Astrid Plaßhenrich Petershagen. Fußball-Bezirksligist TuS Petershagen/Ovenstädt und sein Trainer Jan Frederik Finger gehen am Ende der Saison getrennte Wege. „Das war sowohl der Wunsch von Jan Frederik als auch der des Vereins“, sagt TuSPO-Geschäftsführer Frederik Aumann. Die Zusammenarbeit von Finger als Trainer und TuSPO endet im kommenden Sommer nach fünf Jahren. Der 36-Jährige übernahm die Petershäger zur Saison 2017/18 als Spielertrainer in der Kreisliga A. Nach Tabellenplatz zwei hinter dem FSC Eisbergen nach der ersten Saison feierte TuSPO unter Fingers Führung im Sommer 2019 den souveränen Bezirksligaaufstieg. Eine Klasse höher taten sich die Petershäger aber von Beginn an schwer. Die Mannschaft stand immer im Tabellenkeller, nur aufgrund der beiden coronabedingten Saisonabbrüche hielt TuSPO die Liga. Aktuell steht Petershagen erneut auf dem letzten Platz und ist akut abstiegsgefährdet. Die sportliche Situation sei aber nicht ausschlaggebend gewesen. „Wir wussten vom ersten Jahr an, dass wir in der Bezirksliga gegen den Abstieg spielen“, sagt Finger. Die personelle Lage sei immer schwierig gewesen, Quantität und Qualität fehlen. „Wenn Spieler verletzt mehrere Wochen aussetzen oder wegen Urlaub fehlen, müssen sie direkt wieder spielen – oft über 90 Minuten“, sagt Finger. Dann fehlen Kraft und Kondition. Trotzdem mache ihm die Arbeit mit der Mannschaft nach wie vor Spaß: „Das ist eine super Truppe. Ich bin auch sehr dankbar, dass der Verein mir die Aufgabe vor fünf Jahren zugetraut hat. Aber bevor der Bogen überspannt ist, haben wir uns darauf geeinigt, einen sauberen Schnitt zu machen. Wir gehen im Guten auseinander“, betont Finger. Das betont auch Jannik Hübner, der zusammen mit Marlo Heine die TuSPO-Fußballabteilung leitet: „Wir hatten eine sehr gute und ehrliche Zusammenarbeit.“ Finger sei ein absoluter Fußballfachmann mit einer klaren Philosophie. Sportlich sei ihm nichts vorzuwerfen. „Aber wir wollten einen neuen Anreiz für die Mannschaft setzen. Wer Fingers Nachfolge übernehmen wird, steht noch nicht fest. „Wir befinden uns in guten Gesprächen. Aber es ist noch nichts fix“, sagt Hübner.Die Mannschaft war am vergangenen Wochenende über den Entschluss informiert worden. „Einige waren nach meiner Einschätzung doch überrascht“, sagt Finger. Ob er in der kommenden Saison einen neuen Verein übernimmt, weiß der Inhaber der B-Lizenz noch nicht, sagt aber auch: „Ich bin für alles offen, man kann sich über alles unterhalten, und es macht mir Spaß, mit Spielern zu arbeiten.“

Finger geht von Bord: TuSPO ist auf Trainersuche

Jan Frederik Finger hört als TuSPO-Trainer im Sommer auf. © Thomas Kühlmann

Petershagen. Fußball-Bezirksligist TuS Petershagen/Ovenstädt und sein Trainer Jan Frederik Finger gehen am Ende der Saison getrennte Wege. „Das war sowohl der Wunsch von Jan Frederik als auch der des Vereins“, sagt TuSPO-Geschäftsführer Frederik Aumann.

Die Zusammenarbeit von Finger als Trainer und TuSPO endet im kommenden Sommer nach fünf Jahren. Der 36-Jährige übernahm die Petershäger zur Saison 2017/18 als Spielertrainer in der Kreisliga A. Nach Tabellenplatz zwei hinter dem FSC Eisbergen nach der ersten Saison feierte TuSPO unter Fingers Führung im Sommer 2019 den souveränen Bezirksligaaufstieg.

Eine Klasse höher taten sich die Petershäger aber von Beginn an schwer. Die Mannschaft stand immer im Tabellenkeller, nur aufgrund der beiden coronabedingten Saisonabbrüche hielt TuSPO die Liga. Aktuell steht Petershagen erneut auf dem letzten Platz und ist akut abstiegsgefährdet. Die sportliche Situation sei aber nicht ausschlaggebend gewesen. „Wir wussten vom ersten Jahr an, dass wir in der Bezirksliga gegen den Abstieg spielen“, sagt Finger. Die personelle Lage sei immer schwierig gewesen, Quantität und Qualität fehlen. „Wenn Spieler verletzt mehrere Wochen aussetzen oder wegen Urlaub fehlen, müssen sie direkt wieder spielen – oft über 90 Minuten“, sagt Finger. Dann fehlen Kraft und Kondition. Trotzdem mache ihm die Arbeit mit der Mannschaft nach wie vor Spaß: „Das ist eine super Truppe. Ich bin auch sehr dankbar, dass der Verein mir die Aufgabe vor fünf Jahren zugetraut hat. Aber bevor der Bogen überspannt ist, haben wir uns darauf geeinigt, einen sauberen Schnitt zu machen. Wir gehen im Guten auseinander“, betont Finger.

Das betont auch Jannik Hübner, der zusammen mit Marlo Heine die TuSPO-Fußballabteilung leitet: „Wir hatten eine sehr gute und ehrliche Zusammenarbeit.“ Finger sei ein absoluter Fußballfachmann mit einer klaren Philosophie. Sportlich sei ihm nichts vorzuwerfen. „Aber wir wollten einen neuen Anreiz für die Mannschaft setzen. Wer Fingers Nachfolge übernehmen wird, steht noch nicht fest. „Wir befinden uns in guten Gesprächen. Aber es ist noch nichts fix“, sagt Hübner.

Die Mannschaft war am vergangenen Wochenende über den Entschluss informiert worden. „Einige waren nach meiner Einschätzung doch überrascht“, sagt Finger. Ob er in der kommenden Saison einen neuen Verein übernimmt, weiß der Inhaber der B-Lizenz noch nicht, sagt aber auch: „Ich bin für alles offen, man kann sich über alles unterhalten, und es macht mir Spaß, mit Spielern zu arbeiten.“

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