Familie soll wachsen: SVKT sucht nach ehrenamtlichen Helfern und neuen Wegen Minden (rich). Mit einer Charme-Offensive wirbt die Spielvereinigung Kutenhausen-Todtenhausen, kurz SVKT, um Unterstützung. Vor allem in der Betreuung und Organisation der Jugendfußball-Abteilung – mit mehr als 600 Kindern und Jugendlichen die mit Abstand größte im Kreis – fehlt es an Mitarbeitern. Im Jugendvorstand, in der Leitung der Teams als Trainer oder Betreuer und auch für den Kiosk werden helfende Hände gesucht. Auch Schiedsrichter sind knapp und damit ist der Spielbetrieb gefährdet. „Werde Teil der Familie“ wirbt der Klub, der immerhin wichtige Unterstützung gewonnen hat: Das Entsorgungsunternehmen PreZero ist als Förderer in die Jugendarbeit eingestiegen und unterstützte jüngst das Fußballcamp, an dem etwa 70 Kinder teilgenommen haben. Geleitet von Coach und Sozialarbeiter Achim Weber richtete sich die Fußballschule auch an Kinder aus sozial schwächeren Familien und erreichte auch Talente aus Bärenkämpen. Junge SVKT-Fußballer unterstützten das Camp als Trainer und Betreuer. Für den Vereinsvorsitzenden Jörg Schiebel war das Camp Beleg für die Kraft des Jugendfußballs, die aktuelle personelle Situation beim Großverein hingegen sei ein Zeichen für den Bedarf an neuen Strukturen. „Wir brauchen Hauptamtlichkeit im Verein, um den Anforderungen gerecht zu werden“, wünscht sich der Vorsitzende einen fest angestellten Trainer oder Organisator. Auf dem Weg dahin könne der neue Sponsor ein wichtiger Baustein sein, doch damit allein werde man die Aufgaben nicht finanzieren können.

Familie soll wachsen: SVKT sucht nach ehrenamtlichen Helfern und neuen Wegen

Viele Helfer und doch, angesichts der Größe der Jugendabteilung, nicht genug: Mit einem Fußball-Camp präsentierte sich die SV Kutenhausen-Todtenhausen um Klubchef Jörg Schiebel (Mitte) vor der Corona-Pause. Foto: privat © privat

Minden (rich). Mit einer Charme-Offensive wirbt die Spielvereinigung Kutenhausen-Todtenhausen, kurz SVKT, um Unterstützung. Vor allem in der Betreuung und Organisation der Jugendfußball-Abteilung – mit mehr als 600 Kindern und Jugendlichen die mit Abstand größte im Kreis – fehlt es an Mitarbeitern. Im Jugendvorstand, in der Leitung der Teams als Trainer oder Betreuer und auch für den Kiosk werden helfende Hände gesucht. Auch Schiedsrichter sind knapp und damit ist der Spielbetrieb gefährdet. „Werde Teil der Familie“ wirbt der Klub, der immerhin wichtige Unterstützung gewonnen hat: Das Entsorgungsunternehmen PreZero ist als Förderer in die Jugendarbeit eingestiegen und unterstützte jüngst das Fußballcamp, an dem etwa 70 Kinder teilgenommen haben.

Geleitet von Coach und Sozialarbeiter Achim Weber richtete sich die Fußballschule auch an Kinder aus sozial schwächeren Familien und erreichte auch Talente aus Bärenkämpen. Junge SVKT-Fußballer unterstützten das Camp als Trainer und Betreuer.

Für den Vereinsvorsitzenden Jörg Schiebel war das Camp Beleg für die Kraft des Jugendfußballs, die aktuelle personelle Situation beim Großverein hingegen sei ein Zeichen für den Bedarf an neuen Strukturen. „Wir brauchen Hauptamtlichkeit im Verein, um den Anforderungen gerecht zu werden“, wünscht sich der Vorsitzende einen fest angestellten Trainer oder Organisator. Auf dem Weg dahin könne der neue Sponsor ein wichtiger Baustein sein, doch damit allein werde man die Aufgaben nicht finanzieren können.

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