Der Knoten ist geplatzt: Mindener Julius Langfeld erzielt für den TSV Havelse sein erstes Tor im Profifußball Astrid Plaßhenrich Berlin/Minden. Sensationeller Auswärtssieg: Fußball-Drittligist TSV Havelse gewann am Montagabend beim Mitaufsteiger Viktoria Berlin mit 4:3. Dabei traf Julius Langfeld zum 3:3 und war am Siegtor maßgeblich beteiligt. Für den Mindener war es das erste Profitor seiner Karriere. „Das war ein sehr emotionales Spiel, sehr geil", fasste Langfeld knapp zusammen. Es lief die 69. Spielminute: Havelses Mittelfeldmann Kianz Froese spielte Julius Langfeld frei, der den Ball an der Strafraumkante annahm und mit dem zweiten Kontakt flach ins Berliner Netz schoss – 3:3. „Ich habe auf das Tor hingearbeitet", sagt Langfeld, „zuletzt hatte ich immer wieder gute Aktionen nach vorne, habe schon zweimal den Pfosten getroffen und Vorlagen gegeben." Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram anEin Beitrag geteilt von kicker (@kicker) Und der Havelser Sturmlauf ging weiter. Vor dem 4:3 war die Berliner Abwehr weit aufgerückt. Der TSV schaltete nach Ballgewinn schnell um, Langfeld bekam den Ball in die Schnittstelle serviert, ging alleine auf den Berliner Torwart Philip Sprint zu, passte aber auf den besser postierten Yannik Jaeschke. Der scheiterte mit seinem Flachschuss am Viktoria-Keeper, doch der Ball landete vor den Füßen des eingewechselten Linus Meyer, der mühelos das Siegtor erzielte (80.). Auch Langfeld hatte auf einen Abpraller gelauert – wäre Meyer nicht gewesen, hätte der Offensivmann gleich sein zweites Tor geschossen. Aber das war ihm herzlich egal, Hauptsache die drei Punkte waren im Sack. Das Tor von Julius Langfeld im Video Der Außenstürmer glaubt, dass der Aufsteiger in der 3. Liga endlich angekommen ist. Zwar belegen die Havelser immer noch den letzten Platz, haben nach einem historischen Fehlstart mit acht Niederlagen in Folge in den vergangenen drei Spielen sieben Punkte geholt. Vor dem Auswärtserfolg in Berlin gewann der TSV gegen Victoria Köln mit 1:0, davor spielte der Aufsteiger 0:0 bei den Würzburger Kickers. „Wir waren zu unerfahren, haben am Anfang sehr naive Fehler gemacht", sagt der Mindener, der auch nach dem Aufstieg zum Stammpersonal gehört. Dazu zählt beispielsweise ein in der dritten Minute der Nachspielzeit verschuldeter Foulelfmeter, der zum 1:2 beim SV Wehen-Wiesbaden führte. Für den TSV ging es nach dem Auswärtssieg von der Bundeshauptstadt gleich wieder zurück nach Niedersachsen. Am Dienstag hatten die Havelser trainingsfrei. Für Langfeld ging es allerdings ins Krankenhaus nach Hildesheim. Der Mindener war bereits mit muskulären Problemen in die Partie gegangen, in der 85. Minute ging dann nichts mehr. Der Mindener wurde ausgewechselt und sah von der Bank aus, wie sein Torwart Norman Quindt die letzte Riesenchance der Berliner vereitelte.

Der Knoten ist geplatzt: Mindener Julius Langfeld erzielt für den TSV Havelse sein erstes Tor im Profifußball

Riesengroße Freude nach dem ersten Profitor: Julius Langfeld feiert den 3:3-Ausgleich. Nur wenige Minuten später leitete er zudem den Siegtreffer seiner Mannschaft in Berlin ein. Foto: © imago images/Jan Huebner

Berlin/Minden. Sensationeller Auswärtssieg: Fußball-Drittligist TSV Havelse gewann am Montagabend beim Mitaufsteiger Viktoria Berlin mit 4:3. Dabei traf Julius Langfeld zum 3:3 und war am Siegtor maßgeblich beteiligt. Für den Mindener war es das erste Profitor seiner Karriere. „Das war ein sehr emotionales Spiel, sehr geil", fasste Langfeld knapp zusammen.

Es lief die 69. Spielminute: Havelses Mittelfeldmann Kianz Froese spielte Julius Langfeld frei, der den Ball an der Strafraumkante annahm und mit dem zweiten Kontakt flach ins Berliner Netz schoss – 3:3. „Ich habe auf das Tor hingearbeitet", sagt Langfeld, „zuletzt hatte ich immer wieder gute Aktionen nach vorne, habe schon zweimal den Pfosten getroffen und Vorlagen gegeben."

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Und der Havelser Sturmlauf ging weiter. Vor dem 4:3 war die Berliner Abwehr weit aufgerückt. Der TSV schaltete nach Ballgewinn schnell um, Langfeld bekam den Ball in die Schnittstelle serviert, ging alleine auf den Berliner Torwart Philip Sprint zu, passte aber auf den besser postierten Yannik Jaeschke. Der scheiterte mit seinem Flachschuss am Viktoria-Keeper, doch der Ball landete vor den Füßen des eingewechselten Linus Meyer, der mühelos das Siegtor erzielte (80.). Auch Langfeld hatte auf einen Abpraller gelauert – wäre Meyer nicht gewesen, hätte der Offensivmann gleich sein zweites Tor geschossen. Aber das war ihm herzlich egal, Hauptsache die drei Punkte waren im Sack.

Das Tor von Julius Langfeld im Video

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Für den TSV ging es nach dem Auswärtssieg von der Bundeshauptstadt gleich wieder zurück nach Niedersachsen. Am Dienstag hatten die Havelser trainingsfrei. Für Langfeld ging es allerdings ins Krankenhaus nach Hildesheim. Der Mindener war bereits mit muskulären Problemen in die Partie gegangen, in der 85. Minute ging dann nichts mehr. Der Mindener wurde ausgewechselt und sah von der Bank aus, wie sein Torwart Norman Quindt die letzte Riesenchance der Berliner vereitelte.

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