Bezirksliga: SVKT kann beim 5:1 gegen Dützen 40 Minuten Kräfte sparen Sebastian Külbel Minden. Am Ende eines einseitigen Nachmittags ging Jens Meier nachsichtig mit seiner Mannschaft um. „Wir habe es nach dem 5:1 runtergespielt“, sagte SV Kutenhausen-Todtenhausens Trainer nach dem klaren Derbysieg in der Fußball-Bezirksliga gegen die FT Dützen. Während seine Mannschaft fast 40 Minuten Kräfte schonen konnte, blieben die Gäste ernüchtert zurück. „So ein Spiel können wir vielleicht stemmen, wenn bei uns alles glatt läuft und wir auch noch die Emotionen mit einbringen. In diesen Modus sind wir heute nicht gekommen“, sagte Dützen-Coach Patrick Zweck nach der auch in dieser Höhe verdienten Niederlage. Denn auch als die SVKT nach dem fünften Treffer sichtlich zurückschaltete und Kräfte sparte, kam sein Team nicht für eine Aufholjagd in Frage: „Die wollten nicht mehr, wir konnten nicht“, stellte Zweck ernüchtert fest. Dabei hatten die Dützer in der ersten Halbzeit kurz an einem besseren Ergebnis geschnuppert. Mit dem ersten Torschuss glich Maurice Hergott den frühen Rückstand aus (15.), Eric Beims hatte den Ball nach kaum vier Minuten in Folge einer Ecke aus dem Gewühl über die Linie geschoben. Kurz nach dem 1:1 musste auch noch eben jener Beims mit Oberschenkelproblemen vom Platz, doch seine Kollegen rückten auch ohne ihren Kapitän die Verhältnisse schnell wieder zurecht. Kevin Dickhof traf nach einem Freistoß von Yannik Niermann und Ablage von Mohamed Kante in bester Mittelstürmermanier zum 2:1 (23.), nur eine Minute später vergab Kjell-Timon Rolfes die nächste Großchance. Spätestens mit dem 3:1 von Jannis Springer per 20-Meter-Schuss (36.) war die Siegfrage geklärt, auch wenn Noel Gramatte auf der Gegenseite gegen Lennart Schürstedt parieren musste (43.). Im direkten Gegenangriff spielte die SVKT ihre ganze Klasse aus, als Niermann mit einem genialen Pass Dickhof bediente und der aus zehn Metern souverän einschob (44.). Die Dützer hatten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon verletzungsbedingt wechseln müssen, auch Sherzard Girgo verließ den Platz mit schmerzendem Oberschenkel. Für ihn kam Grisha Avetyan, einer von nur zwei Auswechselspielern. Das knappe Aufgebot wollte Patrick Zweck aber nicht als Ausrede gelten lassen: „Die Mannschaft hat immer noch Bezirksliganiveau.“ Dennoch passte der Ausfall von Girgo ins Bild. Am Mittwoch hatte sich bereits der reaktivierte Co-Trainer Mirco Möller im Pokalspiel verletzt, im Abschlusstraining erwischte es Marten Neppert, der sich einen Bänderriss zuzog. Auch die SVKT hat einige Ausfälle, kompensierte diese jedoch deutlich besser. Rolfes machte kurz nach der Pause aus einem Konter das fünfte Tor (52.), in der Schlussphase hätten Christian Dewald und Niermann weiter erhöhen können. Es war nur der kleine Makel eines starken Auftritts, dessen Ergebnis auch Jens Meier „unterm Strich hochverdient“ fand. Der freute sich vor allem über die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Ausgleich: „Die Jungs haben à la bonne heure die Dinge in die Hand genommen.“ Der SVKT-Coach wies allerdings auch darauf hin, dass Dützen seinem Team nicht alles abverlangt habe. Das sah auch Trainerkollege Zweck so: „Wir hatten einen klaren Plan und die Stärken des Gegners vorher aufgezeigt. Alle Tore in der ersten Halbzeit waren individuelle Sachen, bei denen wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.“

Bezirksliga: SVKT kann beim 5:1 gegen Dützen 40 Minuten Kräfte sparen

Eric Beims erzielte aus dem Strafraum-Gewühl die frühe Führung für die SVKT, der Ball rutschte an den Dützern Moritz Sander und Pascal Hergott (von rechts) vor bei über die Linie. © Sebastian Külbel

Minden. Am Ende eines einseitigen Nachmittags ging Jens Meier nachsichtig mit seiner Mannschaft um. „Wir habe es nach dem 5:1 runtergespielt“, sagte SV Kutenhausen-Todtenhausens Trainer nach dem klaren Derbysieg in der Fußball-Bezirksliga gegen die FT Dützen. Während seine Mannschaft fast 40 Minuten Kräfte schonen konnte, blieben die Gäste ernüchtert zurück.

„So ein Spiel können wir vielleicht stemmen, wenn bei uns alles glatt läuft und wir auch noch die Emotionen mit einbringen. In diesen Modus sind wir heute nicht gekommen“, sagte Dützen-Coach Patrick Zweck nach der auch in dieser Höhe verdienten Niederlage. Denn auch als die SVKT nach dem fünften Treffer sichtlich zurückschaltete und Kräfte sparte, kam sein Team nicht für eine Aufholjagd in Frage: „Die wollten nicht mehr, wir konnten nicht“, stellte Zweck ernüchtert fest.

Dabei hatten die Dützer in der ersten Halbzeit kurz an einem besseren Ergebnis geschnuppert. Mit dem ersten Torschuss glich Maurice Hergott den frühen Rückstand aus (15.), Eric Beims hatte den Ball nach kaum vier Minuten in Folge einer Ecke aus dem Gewühl über die Linie geschoben. Kurz nach dem 1:1 musste auch noch eben jener Beims mit Oberschenkelproblemen vom Platz, doch seine Kollegen rückten auch ohne ihren Kapitän die Verhältnisse schnell wieder zurecht.

Kevin Dickhof traf nach einem Freistoß von Yannik Niermann und Ablage von Mohamed Kante in bester Mittelstürmermanier zum 2:1 (23.), nur eine Minute später vergab Kjell-Timon Rolfes die nächste Großchance. Spätestens mit dem 3:1 von Jannis Springer per 20-Meter-Schuss (36.) war die Siegfrage geklärt, auch wenn Noel Gramatte auf der Gegenseite gegen Lennart Schürstedt parieren musste (43.). Im direkten Gegenangriff spielte die SVKT ihre ganze Klasse aus, als Niermann mit einem genialen Pass Dickhof bediente und der aus zehn Metern souverän einschob (44.).

Die Dützer hatten zu diesem Zeitpunkt ebenfalls schon verletzungsbedingt wechseln müssen, auch Sherzard Girgo verließ den Platz mit schmerzendem Oberschenkel. Für ihn kam Grisha Avetyan, einer von nur zwei Auswechselspielern. Das knappe Aufgebot wollte Patrick Zweck aber nicht als Ausrede gelten lassen: „Die Mannschaft hat immer noch Bezirksliganiveau.“ Dennoch passte der Ausfall von Girgo ins Bild. Am Mittwoch hatte sich bereits der reaktivierte Co-Trainer Mirco Möller im Pokalspiel verletzt, im Abschlusstraining erwischte es Marten Neppert, der sich einen Bänderriss zuzog.

Auch die SVKT hat einige Ausfälle, kompensierte diese jedoch deutlich besser. Rolfes machte kurz nach der Pause aus einem Konter das fünfte Tor (52.), in der Schlussphase hätten Christian Dewald und Niermann weiter erhöhen können. Es war nur der kleine Makel eines starken Auftritts, dessen Ergebnis auch Jens Meier „unterm Strich hochverdient“ fand. Der freute sich vor allem über die Reaktion seiner Mannschaft nach dem Ausgleich: „Die Jungs haben à la bonne heure die Dinge in die Hand genommen.“

Der SVKT-Coach wies allerdings auch darauf hin, dass Dützen seinem Team nicht alles abverlangt habe. Das sah auch Trainerkollege Zweck so: „Wir hatten einen klaren Plan und die Stärken des Gegners vorher aufgezeigt. Alle Tore in der ersten Halbzeit waren individuelle Sachen, bei denen wir nicht das umsetzen, was wir uns vorgenommen haben.“

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