Bezirksliga: FT Dützen bestraft schläfrige Eisberger Jörg Wehling Porta Westfalica. Bestes Herbstwetter bei strahlendem Sonnenschein, dazu gute Stimmung und eine tolle Zuschauerkulisse: Eigentlich war alles für ein packendes Fußball-Bezirksliga-Derby bereit. Doch die gut 200 Zuschauer am Eisberger Twiesbach sahen ein enttäuschendes Duell zwischen dem FSC Eisbergen und der FT Dützen. Die Gäste aus dem Mindener Süden entschieden das Derby frühzeitig und gewannen hochverdient mit 3:0 (2:0) Toren. In der Tabelle sind beide Teams punktgleich. Doch während bei den Dützern die Formkurve nach oben zu zeigen scheint, zeigt diese bei den Portanern in die andere Richtung. „Wir sind in den ersten Minuten einfach noch nicht richtig wach und laufen nicht zum ersten Mal in dieser Saison einem frühen Rückstand hinterher“, ärgerte sich Eisbergens Trainer Carsten Korff. Sein Gegenüber Patrick Zweck strahlte natürlich angesichts des deutlichen Prestigesieges. „Wir waren in beiden Anfangsphasen jeder Halbzeit hellwach und haben unsere Möglichkeiten genutzt“, sagte Zweck anschließend. Bereits nach drei Minuten durfte der Dützer Anhang jubeln, als Pascal Hergott eine Eckball-Flanke per Kopf im Eisberger Tor unterbrachte. „Bei uns hat da die Zuordnung nicht gepasst“, sagte FSC-Keeper Christian Witthaus. Der Schlussmann musste nur fünf Minuten später das zweite Mal hinter sich greifen. Nach einem Foul von Carsten Hinz an Maurice Hergott gab es einen Foulelfmeter für die Gäste. Diesen verwandelte Sherzad Girgo zum 2:0 für die „Turner“.Viel schlimmer aber war, dass sich Witthaus beim Elfmeter verletzte. „Ich bin beim Aufstehen nach dem Elfmeter umgeknickt, und schon war der Knöchel dick“, berichtete der Schlussmann. Bis zur 21. Minute humpelte Witthaus noch durch seinen Strafraum, bevor sich auf Eisberger Seite ein Torwart fand. Schließlich stellte sich Feldspieler Gian-Luca Steinmann zwischen die Pfosten, obwohl er bis dahin noch kein Pflichtspiel als Keeper bestritten hatte. Ernsthaft geprüft wurde Steinmann im Laufe der Partie aber kaum.Konstruktives Eisberger Offensivspiel bekamen die Zuschauer aber auch in der Folgezeit nicht geboten. Nach 28 Minuten flog ein Volleyschuss von Maurice Korfsmeier in Richtung Dützer Tor, stellte aber keine ernsthafte Gefahr für FTD-Keeper Moritz Sander da.Und die Dützer? Die zogen sich in die eigene Hälfte zurück und warten auf die Eisberger Offensivaktionen. Doch die blieben auch in der zweiten Halbzeit Mangelware, sodass die Gäste ihrerseits weitere Akzente setzten. Zwanzig Minuten vor Schluss war das eher langweilige Derby endgültig entschieden, als der eingewechselte Muhamet Kartal einen Konter problemlos zum 3:0 im Eisberger Gehäuse unterbringen konnte. So sang- und klanglos wollten sich die Lila-Weißen aber dann doch nicht ergeben und bemühten sich um eine Resultatsverbesserung. In der 77. Minute scheiterte Marc Oelmann an FTD-Keeper Moritz Sander. Zwei Minuten später wurde ein Schuss von der Strafraumgrenze von einem Dützer Abwehrbein abgeblockt. Und nach einem Eckball kam Oelmann erneut frei zum Kopfball. Doch auch hier war FTD-Torwart Sander zur Stelle. „Natürlich ist man nach so einem Spiel enttäuscht. Wir waren zu harmlos. Die Anzahl der angeschlagenen Spieler darf aber keine Ausrede für uns sein“, sagte Carsten Korff nach der Partie. Der Autor ist erreichbar unter (0571) 882 174 oder Joerg.Wehling@MT.de

Bezirksliga: FT Dützen bestraft schläfrige Eisberger

Diesen Zweikampf gewinnt Eisbergens Lukas Wehage (links) gegen den Dützer Can Metin Moelle. Am Ende hatte aber der Portaner im Derby das Nachsehen. MT-Foto: Jörg Wehling

Porta Westfalica. Bestes Herbstwetter bei strahlendem Sonnenschein, dazu gute Stimmung und eine tolle Zuschauerkulisse: Eigentlich war alles für ein packendes Fußball-Bezirksliga-Derby bereit. Doch die gut 200 Zuschauer am Eisberger Twiesbach sahen ein enttäuschendes Duell zwischen dem FSC Eisbergen und der FT Dützen. Die Gäste aus dem Mindener Süden entschieden das Derby frühzeitig und gewannen hochverdient mit 3:0 (2:0) Toren. In der Tabelle sind beide Teams punktgleich. Doch während bei den Dützern die Formkurve nach oben zu zeigen scheint, zeigt diese bei den Portanern in die andere Richtung.

„Wir sind in den ersten Minuten einfach noch nicht richtig wach und laufen nicht zum ersten Mal in dieser Saison einem frühen Rückstand hinterher“, ärgerte sich Eisbergens Trainer Carsten Korff. Sein Gegenüber Patrick Zweck strahlte natürlich angesichts des deutlichen Prestigesieges. „Wir waren in beiden Anfangsphasen jeder Halbzeit hellwach und haben unsere Möglichkeiten genutzt“, sagte Zweck anschließend.

Schiedsrichter Niklas Skora zeigt Eisbergens Carsten Hinz (Nummer 17) Gelb nach seinem Foulspiel im Strafraum. - © Jörg Wehling
Schiedsrichter Niklas Skora zeigt Eisbergens Carsten Hinz (Nummer 17) Gelb nach seinem Foulspiel im Strafraum. - © Jörg Wehling

Bereits nach drei Minuten durfte der Dützer Anhang jubeln, als Pascal Hergott eine Eckball-Flanke per Kopf im Eisberger Tor unterbrachte. „Bei uns hat da die Zuordnung nicht gepasst“, sagte FSC-Keeper Christian Witthaus. Der Schlussmann musste nur fünf Minuten später das zweite Mal hinter sich greifen. Nach einem Foul von Carsten Hinz an Maurice Hergott gab es einen Foulelfmeter für die Gäste. Diesen verwandelte Sherzad Girgo zum 2:0 für die „Turner“.

Viel schlimmer aber war, dass sich Witthaus beim Elfmeter verletzte. „Ich bin beim Aufstehen nach dem Elfmeter umgeknickt, und schon war der Knöchel dick“, berichtete der Schlussmann. Bis zur 21. Minute humpelte Witthaus noch durch seinen Strafraum, bevor sich auf Eisberger Seite ein Torwart fand. Schließlich stellte sich Feldspieler Gian-Luca Steinmann zwischen die Pfosten, obwohl er bis dahin noch kein Pflichtspiel als Keeper bestritten hatte. Ernsthaft geprüft wurde Steinmann im Laufe der Partie aber kaum.

Konstruktives Eisberger Offensivspiel bekamen die Zuschauer aber auch in der Folgezeit nicht geboten. Nach 28 Minuten flog ein Volleyschuss von Maurice Korfsmeier in Richtung Dützer Tor, stellte aber keine ernsthafte Gefahr für FTD-Keeper Moritz Sander da.

Und die Dützer? Die zogen sich in die eigene Hälfte zurück und warten auf die Eisberger Offensivaktionen. Doch die blieben auch in der zweiten Halbzeit Mangelware, sodass die Gäste ihrerseits weitere Akzente setzten. Zwanzig Minuten vor Schluss war das eher langweilige Derby endgültig entschieden, als der eingewechselte Muhamet Kartal einen Konter problemlos zum 3:0 im Eisberger Gehäuse unterbringen konnte.

So sang- und klanglos wollten sich die Lila-Weißen aber dann doch nicht ergeben und bemühten sich um eine Resultatsverbesserung. In der 77. Minute scheiterte Marc Oelmann an FTD-Keeper Moritz Sander. Zwei Minuten später wurde ein Schuss von der Strafraumgrenze von einem Dützer Abwehrbein abgeblockt. Und nach einem Eckball kam Oelmann erneut frei zum Kopfball. Doch auch hier war FTD-Torwart Sander zur Stelle.

„Natürlich ist man nach so einem Spiel enttäuscht. Wir waren zu harmlos. Die Anzahl der angeschlagenen Spieler darf aber keine Ausrede für uns sein“, sagte Carsten Korff nach der Partie.

Der Autor ist erreichbar unter (0571) 882 174 oder Joerg.Wehling@MT.de

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