Bezirksliga: FSC Eisbergen zeigt trotz Unterzahl bei 3:6 gegen den SV Oetinghausen große Moral Thomas Kühlmann Porta Westfalica. Turbulentes Fußball-Spiel am Twiesbach in Eisbergen: Nach torloser erster Halbzeit, in der Eisbergens Filip Stahlhut in der 35. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah, verloren die heimischen FSC-Fußballer am Ende die Bezirksliga-Partie gegen den SV Oetinghausen noch mit 3:6 Toren. „Meine Nerven sind völlig am Ende. Ich muss erst einmal durchschnaufen“, sagte Eisbergens Co-Trainer Sascha Bädermann, der den beruflich verhinderten Coach Carsten Korff auf der Bank vertrat, direkt nach der Partie. Trotz der Niederlage zollte Bädermann seiner Mannschaft ein Kollektivlob. „Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen. Sie haben trotz der Unterzahl große Moral bewiesen, das Spiel zu jeder zeit offen gestaltet und sich nach Rückständen immer wieder zurückgekämpft“, sagte der Co-Trainer. Die Eisberger mussten zudem schon früh Linksverteidiger Carsten Hinz, der bereits mit einer Fußprellung in die Partie gegangen war, mit einer Oberschenkelverletzung aus der Partie nehmen. Nach der Pause wurde der FSC duch zwei Treffer von Moritz Tiemann kalt erwischt und lagen binnen elf Minuten 0:2 in Rückstand. Doch die Mannen um Kapitän Jonas Mohme ließen die Köpfe nicht hängen und schlugen eiskalt zurück. Maurice Korfsmeier in der 66. Minute mit einem verwandelten Handelfmeter und Jan Nolting (70.) stellten den Gleichstand wieder her. „In dieser Phase hatte ich dann die Anweisung gegeben, etwas tiefer zu verteidigen, da ich in Unterzahl mit einem Punkt zufrieden gewesen wäre“, sagte Bädermann. Doch bereits zwei Minuten später zappelte der ball schon wieder im Eisberger Kasten und die Aufholjagd begann von Neuem. Als Niklas Stuckenholz in der 82. Minute mit einem verwandelten Handelfmeter auf 4:2 für die Gäste erhöhte, schien die Entscheidung gefallen. Doch Eisbergen steckte den Kopf nicht in den Sand und kam durch Tim Witthaus fünf Minuten später auf 3:4 hreran. Bädermann setzte jetzt alles auf einen Karte, die Spieler gaben ihr Letztes – am Ende vergebens. „Leider haben uns dann zwei individuelle Fehler noch zwei weitere Gegentore eingebracht, aber das machte alles auch nicht mehr schlimmer. In der nächsten Partie müssen wir es halt besser machen“, sagte Bädermann. Dem 3:5 war ein Ballverlust 18 Meter vor dem eigenen Tor vorausgegangen, den Robin Eickhoff nutzte. Beim 3:6 profitierte Diyar Acar von einem Missverständnis in der Abwehr und staubte für Oetinghausen ab. FSC Eisbergen: Christian Witthaus – Salein, Carsten Hinz (22. Wehage), Kolepke, Oelmann, Mohme, Stahlhut, Jan Nolting (80. Prins), Tim Witthaus, Korfsmeier, Steinmann. Tore: 0:1 Tiemann (51.), 0:2 Tiemann (56.), 1:2 Korfsmeier (66., Handelfmeter), 2:2 Jan Nolting (70.), 2:3 Tiemann (72.), 2:4 Stuckenholz (82., Handelfmeter), 3:4 Tim Witthaus (87.), 3:5 Eickhoff (89.), 3:6 Acar (09.+2).

Bezirksliga: FSC Eisbergen zeigt trotz Unterzahl bei 3:6 gegen den SV Oetinghausen große Moral

FSC Eisbergens Abwehrspieler Marc Oelmann (vorn, Zweiter von links) steigt im Luftkampf am höchsten und köpft den Ball aus der Gefharenzone. MT-Foto: Thomas Kühlmann © Thomas Kühlmann

Porta Westfalica. Turbulentes Fußball-Spiel am Twiesbach in Eisbergen: Nach torloser erster Halbzeit, in der Eisbergens Filip Stahlhut in der 35. Minute wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte sah, verloren die heimischen FSC-Fußballer am Ende die Bezirksliga-Partie gegen den SV Oetinghausen noch mit 3:6 Toren. „Meine Nerven sind völlig am Ende. Ich muss erst einmal durchschnaufen“, sagte Eisbergens Co-Trainer Sascha Bädermann, der den beruflich verhinderten Coach Carsten Korff auf der Bank vertrat, direkt nach der Partie.

Trotz der Niederlage zollte Bädermann seiner Mannschaft ein Kollektivlob. „Ich kann den Spielern keinen Vorwurf machen. Sie haben trotz der Unterzahl große Moral bewiesen, das Spiel zu jeder zeit offen gestaltet und sich nach Rückständen immer wieder zurückgekämpft“, sagte der Co-Trainer.

Die Eisberger mussten zudem schon früh Linksverteidiger Carsten Hinz, der bereits mit einer Fußprellung in die Partie gegangen war, mit einer Oberschenkelverletzung aus der Partie nehmen. Nach der Pause wurde der FSC duch zwei Treffer von Moritz Tiemann kalt erwischt und lagen binnen elf Minuten 0:2 in Rückstand. Doch die Mannen um Kapitän Jonas Mohme ließen die Köpfe nicht hängen und schlugen eiskalt zurück. Maurice Korfsmeier in der 66. Minute mit einem verwandelten Handelfmeter und Jan Nolting (70.) stellten den Gleichstand wieder her. „In dieser Phase hatte ich dann die Anweisung gegeben, etwas tiefer zu verteidigen, da ich in Unterzahl mit einem Punkt zufrieden gewesen wäre“, sagte Bädermann.

Doch bereits zwei Minuten später zappelte der ball schon wieder im Eisberger Kasten und die Aufholjagd begann von Neuem. Als Niklas Stuckenholz in der 82. Minute mit einem verwandelten Handelfmeter auf 4:2 für die Gäste erhöhte, schien die Entscheidung gefallen. Doch Eisbergen steckte den Kopf nicht in den Sand und kam durch Tim Witthaus fünf Minuten später auf 3:4 hreran. Bädermann setzte jetzt alles auf einen Karte, die Spieler gaben ihr Letztes – am Ende vergebens. „Leider haben uns dann zwei individuelle Fehler noch zwei weitere Gegentore eingebracht, aber das machte alles auch nicht mehr schlimmer. In der nächsten Partie müssen wir es halt besser machen“, sagte Bädermann. Dem 3:5 war ein Ballverlust 18 Meter vor dem eigenen Tor vorausgegangen, den Robin Eickhoff nutzte. Beim 3:6 profitierte Diyar Acar von einem Missverständnis in der Abwehr und staubte für Oetinghausen ab.

FSC Eisbergen: Christian Witthaus – Salein, Carsten Hinz (22. Wehage), Kolepke, Oelmann, Mohme, Stahlhut, Jan Nolting (80. Prins), Tim Witthaus, Korfsmeier, Steinmann.

Tore: 0:1 Tiemann (51.), 0:2 Tiemann (56.), 1:2 Korfsmeier (66., Handelfmeter), 2:2 Jan Nolting (70.), 2:3 Tiemann (72.), 2:4 Stuckenholz (82., Handelfmeter), 3:4 Tim Witthaus (87.), 3:5 Eickhoff (89.), 3:6 Acar (09.+2).

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