Bezirksliga: FSC Eisbergen furios nach der Pause - 2:1 gegen den SC Vlotho Jörg Wehling Porta Westfalica. Wie fühlen sich Heimsiege an? Das wussten die Bezirksliga-Kicker des FSC Eisbergen bis zum gestrigen Sonntag nicht. „Im August vergangenen Jahres haben wir zuletzt gewonnen“, sagt Trainer Carsten Korff nach dem 2:1 (0:1)-Erfolg gegen den SC Vlotho mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn der Sieg gelang den Portanern nach einer Leistungssteigerung nach einer schwachen ersten Hälfte. Aufgrund der Chancenfülle in der zweiten Halbzeit hätte der FSC-Sieg höher ausfallen können. Zwei Faktoren waren für den Eisberger Trainer ausschlaggebend. „Wir können froh sein, dass wir nur mit 0:1 zurückgelegen haben“, sagt Korff, um gleich nachzulegen. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns enorm gesteigert.“ Der erste Durchgang stand auf mäßigen Niveau. Statt schnörkellos in die Spitze zu spielen, operierten die Gastgeber mit weiten Bällen nach Vorne. Die Gäste aus Vlotho waren zwar verstärkt in Ballbesitz. Doch die Pässe in die Spitze waren zu ungenau. Die Eisberger hätten dennoch in Führung gehen können, als Sören Borchert wuchtig auf das Tor köpfte, aber SC-Keeper Sebastian Pusch, den Ball glänzend parierte (29.). In der 42. Minute folgte die kalte Dusche für den FSC, als die Vlothoer einen schnell vorgetragenen Angriff durch Niklas Brandt vollendeten. „In der zweiten Halbzeit hatten wir richtig gute Phasen in der Offensive“, fand Korff. Und gleich mit der ersten Offensivaktion köpfte Jan Fiebich nach einer Ecke zum 1:1. Es war der Auftakt einer nun tonangebenden Eisberger Mannschaft, in der Nico Kolepke schließlich zum 2:1 traf. Anschließend verpassten es Sören Borchert (77.) mit einem Lattentreffer und Tim Witthaus mit einem Schuss knapp über das Tor, für die Entscheidung zu sorgen. FSC Eisbergen: Christian Witthaus - Matthias Hinz (46. Fehrmann), Tim Witthaus, Kolepke, Salein (32. Carsten Hinz), Malte Nolting, Oelmann, Mohme, Jan Nolting, Fiebich (69. Korfsmeier), Borchert (90.+2 Wutzke).

Bezirksliga: FSC Eisbergen furios nach der Pause - 2:1 gegen den SC Vlotho

Gedränge im Vlothoer Strafraum: Hier scheitert Sören Borchert (Mitte) knapp.? © MT-Foto: Jörg Wehling

Porta Westfalica. Wie fühlen sich Heimsiege an? Das wussten die Bezirksliga-Kicker des FSC Eisbergen bis zum gestrigen Sonntag nicht. „Im August vergangenen Jahres haben wir zuletzt gewonnen“, sagt Trainer Carsten Korff nach dem 2:1 (0:1)-Erfolg gegen den SC Vlotho mit einem Lächeln auf den Lippen. Denn der Sieg gelang den Portanern nach einer Leistungssteigerung nach einer schwachen ersten Hälfte. Aufgrund der Chancenfülle in der zweiten Halbzeit hätte der FSC-Sieg höher ausfallen können.

Zwei Faktoren waren für den Eisberger Trainer ausschlaggebend. „Wir können froh sein, dass wir nur mit 0:1 zurückgelegen haben“, sagt Korff, um gleich nachzulegen. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns enorm gesteigert.“

Der erste Durchgang stand auf mäßigen Niveau. Statt schnörkellos in die Spitze zu spielen, operierten die Gastgeber mit weiten Bällen nach Vorne. Die Gäste aus Vlotho waren zwar verstärkt in Ballbesitz. Doch die Pässe in die Spitze waren zu ungenau. Die Eisberger hätten dennoch in Führung gehen können, als Sören Borchert wuchtig auf das Tor köpfte, aber SC-Keeper Sebastian Pusch, den Ball glänzend parierte (29.). In der 42. Minute folgte die kalte Dusche für den FSC, als die Vlothoer einen schnell vorgetragenen Angriff durch Niklas Brandt vollendeten.

„In der zweiten Halbzeit hatten wir richtig gute Phasen in der Offensive“, fand Korff. Und gleich mit der ersten Offensivaktion köpfte Jan Fiebich nach einer Ecke zum 1:1. Es war der Auftakt einer nun tonangebenden Eisberger Mannschaft, in der Nico Kolepke schließlich zum 2:1 traf. Anschließend verpassten es Sören Borchert (77.) mit einem Lattentreffer und Tim Witthaus mit einem Schuss knapp über das Tor, für die Entscheidung zu sorgen.

FSC Eisbergen: Christian Witthaus - Matthias Hinz (46. Fehrmann), Tim Witthaus, Kolepke, Salein (32. Carsten Hinz), Malte Nolting, Oelmann, Mohme, Jan Nolting, Fiebich (69. Korfsmeier), Borchert (90.+2 Wutzke).

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