Bezirksliga: Dützen geht mit Riesen-Druck in den Endspurt, TuSPO wittert im Kreisduell seine Chance Sebastian Külbel Minden. Der Endspurt wird für die FT Dützen in der Fußball-Bezirksliga zu den Wochen der Wahrheit: Drei Spiele sind es noch bis zur Winterpause, und in denen warten drei Gegner, die allesamt unter dem Tabellenelften stehen. Kein Wunder, dass der TuS Petershagen-Ovenstädt im auf den heutigen Samstag (16.30 Uhr) vorgezogenen Kreisduell seine Chance wittert. „Dützen ist gegen uns immer Favorit, aber natürlich rechnen wir uns etwas aus“, betont Gäste-Trainer Jan Frederik Finger. Der Blick auf die Tabelle untermauert diese Hoffnung: Schlusslicht TuSPO steht bei vier Punkten und könnte die sechs Zähler besseren Mindener so richtig in den Kampf gegen den Abstieg hinein ziehen. In dem stecken die Dützer ohnehin, was auch Trainer Patrick Zweck bewusst ist. „Wir haben einen Riesen-Druck“, sagt er über die drei letzten Spiele des Jahres. Die bieten anders betrachtet aber auch eine große Chance: „Wenn wir die gewinnen, stehen wir mit 19 Punkten da, wo man uns erwartet hatte“, sagt Zweck. Dass das seinem Team nicht schon vorher gelungen ist, liegt an einer bislang ziemlich verkorksten Saison. Zwar spielen die Dützer durchaus guten Fußball, machen immer ihre Tore und halten auch gegen deutlich besser platzierte Gegner passabel mit. Das große Problem ist jedoch die hohe Fehlerquote: „Wir kassieren viel zu leichte Tore und schenken da einfach zu viel her“, hadert Zweck mit fehlender Konstanz und Konzentration. Genau da hapert es auch beim Schlusslicht aus Petershagen, das nach seinem zarten Aufschwung am vorigen Sonntag einen empfindlichen 1:3-Rückschlag beim Kellerduell in Espelkamp kassierte. „Da wäre ein Punkt oder mehr extrem wichtig gewesen, aber ergebnistechnisch läuft es für uns nicht so gut“, sagt Finger.In Dützen hofft er auf „mehr Spielglück“, denn Chancen genug für ein besseres Ergebnis waren auch vor einer Woche da. Allerdings machte sich der Angreifermangel bemerkbar. Auch in dieser Woche fehlen in Julian Danowsky, Meik Möhlenbrock, Lucas Reinhold und Nico Rohleder die vier etatmäßigen Stürmer im Kader. „Da müssen wir improvisieren, es wird Überraschungen geben“, kündigt Finger eine ungewöhnliche Aufstellung an, betont jedoch: „Wir kriegen eine vernünftige Truppe auf den Platz.“ Das gilt auch für die Dützer, die eher in der Defensive auf wichtige Akteure wie Sherzard Girgo, Marten Neppert oder Mike Witt verzichten müssen.

Bezirksliga: Dützen geht mit Riesen-Druck in den Endspurt, TuSPO wittert im Kreisduell seine Chance

Das jüngste Duell beider Teams gewann Dützen vor rund 13 Monaten 5:0 gegen den TuSPO. Für die Gastgeber traf damals Robin Schmiade (rechts), der wie Gegenspieler Tim Dorgeloh aber inzwischen den Verein gewechselt hat. © Fabian Terwey/Archiv

Minden. Der Endspurt wird für die FT Dützen in der Fußball-Bezirksliga zu den Wochen der Wahrheit: Drei Spiele sind es noch bis zur Winterpause, und in denen warten drei Gegner, die allesamt unter dem Tabellenelften stehen. Kein Wunder, dass der TuS Petershagen-Ovenstädt im auf den heutigen Samstag (16.30 Uhr) vorgezogenen Kreisduell seine Chance wittert.

„Dützen ist gegen uns immer Favorit, aber natürlich rechnen wir uns etwas aus“, betont Gäste-Trainer Jan Frederik Finger. Der Blick auf die Tabelle untermauert diese Hoffnung: Schlusslicht TuSPO steht bei vier Punkten und könnte die sechs Zähler besseren Mindener so richtig in den Kampf gegen den Abstieg hinein ziehen.

In dem stecken die Dützer ohnehin, was auch Trainer Patrick Zweck bewusst ist. „Wir haben einen Riesen-Druck“, sagt er über die drei letzten Spiele des Jahres. Die bieten anders betrachtet aber auch eine große Chance: „Wenn wir die gewinnen, stehen wir mit 19 Punkten da, wo man uns erwartet hatte“, sagt Zweck.

Dass das seinem Team nicht schon vorher gelungen ist, liegt an einer bislang ziemlich verkorksten Saison. Zwar spielen die Dützer durchaus guten Fußball, machen immer ihre Tore und halten auch gegen deutlich besser platzierte Gegner passabel mit. Das große Problem ist jedoch die hohe Fehlerquote: „Wir kassieren viel zu leichte Tore und schenken da einfach zu viel her“, hadert Zweck mit fehlender Konstanz und Konzentration.

Genau da hapert es auch beim Schlusslicht aus Petershagen, das nach seinem zarten Aufschwung am vorigen Sonntag einen empfindlichen 1:3-Rückschlag beim Kellerduell in Espelkamp kassierte. „Da wäre ein Punkt oder mehr extrem wichtig gewesen, aber ergebnistechnisch läuft es für uns nicht so gut“, sagt Finger.

In Dützen hofft er auf „mehr Spielglück“, denn Chancen genug für ein besseres Ergebnis waren auch vor einer Woche da. Allerdings machte sich der Angreifermangel bemerkbar. Auch in dieser Woche fehlen in Julian Danowsky, Meik Möhlenbrock, Lucas Reinhold und Nico Rohleder die vier etatmäßigen Stürmer im Kader.

„Da müssen wir improvisieren, es wird Überraschungen geben“, kündigt Finger eine ungewöhnliche Aufstellung an, betont jedoch: „Wir kriegen eine vernünftige Truppe auf den Platz.“ Das gilt auch für die Dützer, die eher in der Defensive auf wichtige Akteure wie Sherzard Girgo, Marten Neppert oder Mike Witt verzichten müssen.

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