Bezirksliga: Drei Mindener Teams haben Sehnsucht nach dem ersten Sieg Sebastian Külbel Minden. Nach zwei Spieltagen in der Fußball-Bezirksliga stehen TuS Lahde/Quetzen und TuS Petershagen-Ovenstädt als zwei von insgesamt vier Teams noch ohne Punkt da. Auch die FT Dützen sehnt sich nach dem ersten Sieg. Entspannter geht der FSC Eisbergen in sein zweites Heimspiel. Tabellenführer SV Kutenhausen-Todtenhausen wird derweil erstmals richtig gefordert. SV Kutenhausen-Todtenhausen – SC Vlotho. „Vlotho wird ein ganz anderer Schnack“, sagte SVKT-Trainer Jens Meier nach dem 7:1 am Sonntag in Vehlage. Denn sowohl da als auch beim 7:2 zum Auftakt gegen SV Oetinghausen hätten die Gegner „nicht das höchste Bezirksliga-Niveau“ dargestellt. Das könnte diesmal anders werden, denn Meier hat viel Respekt vor den Vlothoern: „Sie sind unwahrscheinlich schwer zu bespielen, griffig und konsequent in den Zweikämpfen. Für uns ist das der erste Prüfstein.“ Für den kann er wieder mit Jan Horstmann planen. Jannik Brakemann, Julian Idelberger und Julian Rodewald fehlen dagegen. „Aber der Kader ist groß genug“, betont der Coach. FSC Eisbergen – SV Oetinghausen. FSC-Trainer Carsten Korff will sich von den zwei Auftaktniederlagen des Gegners nicht blenden lassen: „Ich sehe Oetinghausen genauso stark wie Herringhausen in der Vorwoche, das ist für uns mitnichten eine Pflichtaufgabe.“ Dennoch sind die Gastgeber aufgrund der jüngsten Eindrücke favorisiert, und auch die Ausfallliste ist etwas kürzer geworden: Jan Nolting steht vor der Rückkehr in die Startelf. BV Stift Quernheim – FT Dützen. Nach dem ersten Punktgewinn gegen Mennighüffen wird es für die Dützer bei einem der Meisterschaftsfavoriten nicht leichter. „Wir haben schon in der letzten Saison gegen sie gespielt und gesehen, wie viel Qualität da ist“, sagt Trainer Patrick Zweck. Der muss personell aufgrund von neun Ausfällen umbauen. „Das macht die Aufgabe nicht leichter, ist aber auch eine Chance für Spieler, die bisher noch nicht so zum Zuge kamen.“ Besonders die Ausfälle von Abwehrchef Marten Neppert und Sechser Pascal Hergott schmerzen. TuS Tengern II – TuS Petershagen-Ovenstädt. Nach zwei passablen, aber punktlosen Spielen gegen Top-Teams sieht TuSPO-Trainer Jan Frederik Finger diesmal eine realistische Chance: „Grundsätzlich ist das ein Gegner, bei dem wir punkten können.“ Dafür muss in seinem Team aber alles passen, denn das ist weiterhin arg dezimiert. Während sich die Situation in der Abwehr durch den einen oder anderen Rückkehrer entspannt, fallen in Meik Möhlenbrock und Tim-Lukas Wiegmann zwei wichtige Offensivspieler aus. Dennoch bleibt Finger bei seinem Plan: „Gegen Löhne waren wir offensiv gut, gegen Lohe defensiv. Das müssen wir jetzt kombinieren.“ TuS Lohe – TuS Lahde/Quetzen. Der Trainer der Gäste blickt dem Kreisduell mit gemischten Gefühlen entgegen: „Sie haben einen guten neuen Platz, ein schönes Vereinsheim – nur Fußball spielen müssen wir da leider auch“, sagt Christian Riedel vor dem ungleichen Duell. Während Lohe mit zwei Siegen seine Ambitionen als Aufstiegsanwärter unterstrich, war Lahde/Quetzen zweimal chancenlos und ist Letzter. Auch personell sieht es nicht gut aus: „Ich habe sehr viele Ausfälle, aber immerhin drei Torhüter. Einer wird sich ein Feldspieler-Trikot anziehen müssen“, sagt Riedel: „Wir versuchen trotzdem, uns vernünftig zu präsentieren.“

Bezirksliga: Drei Mindener Teams haben Sehnsucht nach dem ersten Sieg

Aufgrund vieler Ausfälle ist Cedric Camacho (am Ball) in Dützens Zentrale besonders gefordert. MT-Foto: Riechmann © Riechmann

Minden. Nach zwei Spieltagen in der Fußball-Bezirksliga stehen TuS Lahde/Quetzen und TuS Petershagen-Ovenstädt als zwei von insgesamt vier Teams noch ohne Punkt da. Auch die FT Dützen sehnt sich nach dem ersten Sieg. Entspannter geht der FSC Eisbergen in sein zweites Heimspiel. Tabellenführer SV Kutenhausen-Todtenhausen wird derweil erstmals richtig gefordert.

SV Kutenhausen-Todtenhausen – SC Vlotho. „Vlotho wird ein ganz anderer Schnack“, sagte SVKT-Trainer Jens Meier nach dem 7:1 am Sonntag in Vehlage. Denn sowohl da als auch beim 7:2 zum Auftakt gegen SV Oetinghausen hätten die Gegner „nicht das höchste Bezirksliga-Niveau“ dargestellt. Das könnte diesmal anders werden, denn Meier hat viel Respekt vor den Vlothoern: „Sie sind unwahrscheinlich schwer zu bespielen, griffig und konsequent in den Zweikämpfen. Für uns ist das der erste Prüfstein.“ Für den kann er wieder mit Jan Horstmann planen. Jannik Brakemann, Julian Idelberger und Julian Rodewald fehlen dagegen. „Aber der Kader ist groß genug“, betont der Coach.

FSC Eisbergen – SV Oetinghausen. FSC-Trainer Carsten Korff will sich von den zwei Auftaktniederlagen des Gegners nicht blenden lassen: „Ich sehe Oetinghausen genauso stark wie Herringhausen in der Vorwoche, das ist für uns mitnichten eine Pflichtaufgabe.“ Dennoch sind die Gastgeber aufgrund der jüngsten Eindrücke favorisiert, und auch die Ausfallliste ist etwas kürzer geworden: Jan Nolting steht vor der Rückkehr in die Startelf.

BV Stift Quernheim – FT Dützen. Nach dem ersten Punktgewinn gegen Mennighüffen wird es für die Dützer bei einem der Meisterschaftsfavoriten nicht leichter. „Wir haben schon in der letzten Saison gegen sie gespielt und gesehen, wie viel Qualität da ist“, sagt Trainer Patrick Zweck. Der muss personell aufgrund von neun Ausfällen umbauen. „Das macht die Aufgabe nicht leichter, ist aber auch eine Chance für Spieler, die bisher noch nicht so zum Zuge kamen.“ Besonders die Ausfälle von Abwehrchef Marten Neppert und Sechser Pascal Hergott schmerzen.

TuS Tengern II – TuS Petershagen-Ovenstädt. Nach zwei passablen, aber punktlosen Spielen gegen Top-Teams sieht TuSPO-Trainer Jan Frederik Finger diesmal eine realistische Chance: „Grundsätzlich ist das ein Gegner, bei dem wir punkten können.“ Dafür muss in seinem Team aber alles passen, denn das ist weiterhin arg dezimiert. Während sich die Situation in der Abwehr durch den einen oder anderen Rückkehrer entspannt, fallen in Meik Möhlenbrock und Tim-Lukas Wiegmann zwei wichtige Offensivspieler aus. Dennoch bleibt Finger bei seinem Plan: „Gegen Löhne waren wir offensiv gut, gegen Lohe defensiv. Das müssen wir jetzt kombinieren.“

TuS Lohe – TuS Lahde/Quetzen. Der Trainer der Gäste blickt dem Kreisduell mit gemischten Gefühlen entgegen: „Sie haben einen guten neuen Platz, ein schönes Vereinsheim – nur Fußball spielen müssen wir da leider auch“, sagt Christian Riedel vor dem ungleichen Duell. Während Lohe mit zwei Siegen seine Ambitionen als Aufstiegsanwärter unterstrich, war Lahde/Quetzen zweimal chancenlos und ist Letzter. Auch personell sieht es nicht gut aus: „Ich habe sehr viele Ausfälle, aber immerhin drei Torhüter. Einer wird sich ein Feldspieler-Trikot anziehen müssen“, sagt Riedel: „Wir versuchen trotzdem, uns vernünftig zu präsentieren.“

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