Bezirksliga: Die SV Kutenhausen-Todtenhausen will die Fans wieder mit Offensivfußball begeistern Thomas Kühlmann Minden. Jens Meier, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen, gerät ins Schwärmen, wenn er auf die, wenn auch kurze, vergangene Saison zurückblickt. „Bis zum coronabedingten Abbruch nach acht Spielen haben wir die Zuschauer mit begeisterndem Offensivfußball mitgerissen. Das wünsche ich mir auch für die neue Spielzeit wieder. Wenn wir da anknüpfen können, wo wir in der abgebrochenen Serie aufgehört haben, können wir alle zufrieden sein – egal, wo wir am Ende der Saison stehen“, fordert der Coach von seinen Spielern das gleiche Engagement im Spiel nach vorne. „Ich bin ganz klar ein Freund des Offensivfußballs. Ich gewinne lieber 4:3 als 1:0. Für mich ist es nämlich wesentlich angenehmer, einen Treffer zu erzielen als einen zu verhindern“, gibt Meier unverhohlen seine Philosophie von attraktivem und erfolgreichem Fußball zum Besten. „Klar müssen wir auch daran arbeiten, unsere Gegentore zu minimieren, aber Tempo in der Vorwärtsbewegung und Spielwitz stehen für mich an oberster Stelle“, sagt Meier. Für sein Vorhaben steht dem Trainer ein schlagkräftiger Kader mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern zur Verfügung. In Roman Friesen (zu RW Maaslingen) hat lediglich ein Spieler das Team verlassen. Dem gegenüber stehen sieben Zugänge, die der Coach so gut wie möglich in den Kader integrieren will. Unter diesen Zugängen sind in Mohamad Kante, Philip Beier, Luca Bekemeyer und Jannis Liecker vier Eigengewächse aus der A-Jugend. Von den vier Youngstern wünscht sich Meier, dass sie schnell dazulernen. „Sie haben in ihrem zweiten A-Jugendjahr durch die Corona-Pause ein dreiviertel Jahr in einem wichtigen Abschnitt ihres Fußballer-Lebens verloren. Was ihnen dort genommen wurde, das müssen sie bei uns jetzt wieder aufholen. Ich erwarte daher von keinem, auf Anhieb 30 Tore zu schießen“, gibt Meier den talentierten Jugendlichen Zeit für ihre konstruktive Entwicklung. In Henrik und Jan Horstmann (beide vom TuS Porta) kamen hingegen zwei Spieler zur SVKT, die dem Team sofort weiterhelfen können. „Henrik Horstmann soll unserem Noel Gramatte etwas Dampf machen und ihm einen ehrlichen Kampf um die Nummer eins im Tor liefern“, setzt Meier auf den Ehrgeiz des neuen Keepers. „Jan Horstmann ist mit 27 Jahren im besten Fußballer-Alter und soll die Defensive stärken. Er verfügt über Erfahrung, hat mit dem FC Bad Oeynhausen bereits in der Landesliga gespielt und soll Ruhe in unsere Aktionen bringen“, sagt Meier. Marcel Wagner, der vom SC Uchte kam, muss sich laut Meier an das schnellere Spiel in der Bezirksliga gewöhnen. „Mal sehen, wie gut er reinkommt und sich stabilisiert“, baut der Trainer auch auf Wagners Defensivqualitäten für die nahe oder ferne Zukunft. Seit Dienstag befinden sich die SVKT-Spieler unter Meiers Regie wieder im intensiven Training. „Vorher haben wir seit dem 1. Juni uns ein bis zwei Mal pro Woche getroffen, um uns überhaupt wieder an den Ball zu gewöhnen und wieder Spaß zu bekommen. Die Fußballer waren heiß, das wollten wir Schritt für Schritt ausnutzen“, so Meier. Momentan lässt er es in den Übungseinheiten noch etwas ruhiger angehen. „Es werden dann jedoch drei Wochen mit ganz intensiven Einheiten folgen, bevor wir dann wieder herunterfahren“, hofft Meier, zum Saisonstart am 29. August top vorbereitet zu sein.

Bezirksliga: Die SV Kutenhausen-Todtenhausen will die Fans wieder mit Offensivfußball begeistern

Die Mannschaft der SV Kutenhausen-Todtenhausen: (Obere Reihe, von links): Marco Radomski, Lennart Springer, Kevin Dickhof, Jannik Brakemann, Hendrik Klein, Rasmus Hage, Eric Beims, Jannis Springer, Julian Idelberger. Mittlere Reihe, von links: Trainer Jens Meier, Torwarttrainer Sascha Mohe, Julian Rodewald, Jannis Liecker, Luca Bekemeyer, Jan Horstmann, Anis Zouabi, Philip Beier, Marcel Wagner, Mohamad Kante, Jannis Waltke, Betreuer Jan Westendorf, Teammanager Mario Heller. Untere Reihe, von links: Hugo Fernandes, Till Niermann, Yannik Niermann, Henrik Horstmann, Noel Gramatte, Christian Dewald, Lamin Jammeh, Luca Bruse. Auf dem Foto fehlt Kjell Rolfes. MT-Foto: Thomas Kühlmann © Thomas Kühlmann

Minden. Jens Meier, Trainer des Fußball-Bezirksligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen, gerät ins Schwärmen, wenn er auf die, wenn auch kurze, vergangene Saison zurückblickt. „Bis zum coronabedingten Abbruch nach acht Spielen haben wir die Zuschauer mit begeisterndem Offensivfußball mitgerissen. Das wünsche ich mir auch für die neue Spielzeit wieder. Wenn wir da anknüpfen können, wo wir in der abgebrochenen Serie aufgehört haben, können wir alle zufrieden sein – egal, wo wir am Ende der Saison stehen“, fordert der Coach von seinen Spielern das gleiche Engagement im Spiel nach vorne.

„Ich bin ganz klar ein Freund des Offensivfußballs. Ich gewinne lieber 4:3 als 1:0. Für mich ist es nämlich wesentlich angenehmer, einen Treffer zu erzielen als einen zu verhindern“, gibt Meier unverhohlen seine Philosophie von attraktivem und erfolgreichem Fußball zum Besten. „Klar müssen wir auch daran arbeiten, unsere Gegentore zu minimieren, aber Tempo in der Vorwärtsbewegung und Spielwitz stehen für mich an oberster Stelle“, sagt Meier.

Für sein Vorhaben steht dem Trainer ein schlagkräftiger Kader mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern zur Verfügung. In Roman Friesen (zu RW Maaslingen) hat lediglich ein Spieler das Team verlassen. Dem gegenüber stehen sieben Zugänge, die der Coach so gut wie möglich in den Kader integrieren will. Unter diesen Zugängen sind in Mohamad Kante, Philip Beier, Luca Bekemeyer und Jannis Liecker vier Eigengewächse aus der A-Jugend. Von den vier Youngstern wünscht sich Meier, dass sie schnell dazulernen. „Sie haben in ihrem zweiten A-Jugendjahr durch die Corona-Pause ein dreiviertel Jahr in einem wichtigen Abschnitt ihres Fußballer-Lebens verloren. Was ihnen dort genommen wurde, das müssen sie bei uns jetzt wieder aufholen. Ich erwarte daher von keinem, auf Anhieb 30 Tore zu schießen“, gibt Meier den talentierten Jugendlichen Zeit für ihre konstruktive Entwicklung.

In Henrik und Jan Horstmann (beide vom TuS Porta) kamen hingegen zwei Spieler zur SVKT, die dem Team sofort weiterhelfen können. „Henrik Horstmann soll unserem Noel Gramatte etwas Dampf machen und ihm einen ehrlichen Kampf um die Nummer eins im Tor liefern“, setzt Meier auf den Ehrgeiz des neuen Keepers. „Jan Horstmann ist mit 27 Jahren im besten Fußballer-Alter und soll die Defensive stärken. Er verfügt über Erfahrung, hat mit dem FC Bad Oeynhausen bereits in der Landesliga gespielt und soll Ruhe in unsere Aktionen bringen“, sagt Meier. Marcel Wagner, der vom SC Uchte kam, muss sich laut Meier an das schnellere Spiel in der Bezirksliga gewöhnen. „Mal sehen, wie gut er reinkommt und sich stabilisiert“, baut der Trainer auch auf Wagners Defensivqualitäten für die nahe oder ferne Zukunft.

Seit Dienstag befinden sich die SVKT-Spieler unter Meiers Regie wieder im intensiven Training. „Vorher haben wir seit dem 1. Juni uns ein bis zwei Mal pro Woche getroffen, um uns überhaupt wieder an den Ball zu gewöhnen und wieder Spaß zu bekommen. Die Fußballer waren heiß, das wollten wir Schritt für Schritt ausnutzen“, so Meier. Momentan lässt er es in den Übungseinheiten noch etwas ruhiger angehen. „Es werden dann jedoch drei Wochen mit ganz intensiven Einheiten folgen, bevor wir dann wieder herunterfahren“, hofft Meier, zum Saisonstart am 29. August top vorbereitet zu sein.

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