Bezirksliga: Dezimierte Dützer empfangen TuS Lahde/Quetzens Rumpfteam zum Derby Thomas Kühlmann,Astrid Plaßhenrich Minden. Auf Sieg stehen die Weichen bei Fußball-Bezirksligist FT Dützen heute um 17 Uhr im Derby gegen den TuS Lahde/Quetzen. Während der TuS Petershagen-Ovenstädt beim VfL Mennighüffen antreten muss, wurde die Partie des FSC Eisbergen bei TuS Tengern II wegen Unbespielbarkeit des Platzes in Tengern abgesagt. FT Dützen – TuS Lahde/Quetzen. „Wir gehen mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen in dieses Spiel. Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen und Krankheiten haben wir zwar nicht viel Personal zur Verfügung. Doch die Spieler, die an Bord sind, haben gut trainiert und sind voll motiviert, mit einem Sieg den Abstand zu Lahde auf sieben Punkte auszubauen“, vertraut Dützens Trainer Patrick Zweck auf seine Mannen. Zwei Wochen nach dem 9:1-Kantersieg gegen den TuS Petershagen-Ovenstädt wollen die Dützer mit einem weiteren Heimerfolg endgültig den Sprung ins gesicherte Mittelfeld schaffen. „Uns kommt natürlich entgegen, dass wir auf Kunstrasen spielen. Das schmeckt Lahde, glaube ich, nicht so gut. Wir müssen dann aber auch unsere Stärken auf diesem Untergrund ausspielen und vor dem Tor ebenso effektiv agieren wir im Spiel gegen Petershagen“, fordert Zweck von seinen Schützlingen höchste Konzentration. „Die Jungs wissen, worum es geht. Wir werden Lahde auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich hat auch der TuS Lahde/Quetzen nach dem miesen Start sieben Punkte aus den vergangenen fünf Spielen geholt und befindet sich ebenfalls im Aufwärtsrend“, weiß der Dützer Coach um die Gefährlichkeit der Gäste. Die wollen natürlich auch ihre kleine Erfolgsserie ausbauen. „Das wird ein Derby der kurzen Wege. Endlich kann ich einmal zu Fuß zum Sportplatz gehen“, scherzte Lahde/Quetzens Coach Christian Riedel, der wie sein Kollege Zweck nur auf ein Rumpfteam bauen kann. „Fangmann gesperrt, Pilatzki verletzt, Schubert privat verhindert, dazu Meyer und Mannigel angeschlagen“, lautete Riedels Meldung in Sachen Ausfall-Akte. „Doch Nörgeln hilft nicht. Wir werden irgendwie schon ein schlagkräftiges Team aufbieten, das versuchen wird, einen Punkt zu erkämpfen. Denn mit diesem einen Punkt im Derby könnten wir sehr gut leben“, sagt Riedel. Die Verantwortlichen der FT Dützen weisen unterdessen darauf hin, dass im Zuge der neuen Corona-Maßnahmen den Zuschauern nur am Haupteingang Römkes Ort Einlass gewährt wird. Ansonsten könnte man die Kontrolle der Corona-Regeln nicht ableisten. Der Parkplatz unterhalb der Anlage ist natürlich auch benutzbar. Die Zuschauer müssen dann aber lediglich ein paar Schritte gehen. VfL Mennighüffen – TuS Petershagen-Ovenstädt. Jan Frederik Finger erwartet beim VfL eine schwierige Aufgabe. „Mennighüffen ist seit ein paar Wochen wieder im Aufwind und hat nach vorne hin richtig Qualität“, sagt der TuSPO-Trainer, der sein Amt am Saisonende niederlegen wird (wir berichteten). Der 36-Jährige fordert von seiner Mannschaft nach dem 1:9 in Dützen vor zwei Wochen aber auch ein Trotzreaktion. „Für uns gilt es nach dem katastrophal schwachem Spiel ein anderes Gesicht zu zeigen. Wir müssen uns über 90 Minuten wehren, kämpfen, beißen, um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen.“ Die personelle Lage bleibt allerdings angespannt. „Aber die auf dem Platz stehen, müssen beweisen, dass es besser geht“, sagt der Petershäger Coach.

Bezirksliga: Dezimierte Dützer empfangen TuS Lahde/Quetzens Rumpfteam zum Derby

FT Dützens Jakob Bohn (rotes Trikot) im Zweikampf gegen TuSPO-Spieler Nils Wehking. Heute steht für die Dützer gegen den TuS Lahde/Quetzen das nächste richtungsweisende Derby an. MT-Foto: Thomas Kühlmann

Minden. Auf Sieg stehen die Weichen bei Fußball-Bezirksligist FT Dützen heute um 17 Uhr im Derby gegen den TuS Lahde/Quetzen. Während der TuS Petershagen-Ovenstädt beim VfL Mennighüffen antreten muss, wurde die Partie des FSC Eisbergen bei TuS Tengern II wegen Unbespielbarkeit des Platzes in Tengern abgesagt.

FT Dützen – TuS Lahde/Quetzen. „Wir gehen mit breiter Brust und viel Selbstvertrauen in dieses Spiel. Aufgrund der neuen Corona-Bestimmungen und Krankheiten haben wir zwar nicht viel Personal zur Verfügung. Doch die Spieler, die an Bord sind, haben gut trainiert und sind voll motiviert, mit einem Sieg den Abstand zu Lahde auf sieben Punkte auszubauen“, vertraut Dützens Trainer Patrick Zweck auf seine Mannen. Zwei Wochen nach dem 9:1-Kantersieg gegen den TuS Petershagen-Ovenstädt wollen die Dützer mit einem weiteren Heimerfolg endgültig den Sprung ins gesicherte Mittelfeld schaffen. „Uns kommt natürlich entgegen, dass wir auf Kunstrasen spielen. Das schmeckt Lahde, glaube ich, nicht so gut. Wir müssen dann aber auch unsere Stärken auf diesem Untergrund ausspielen und vor dem Tor ebenso effektiv agieren wir im Spiel gegen Petershagen“, fordert Zweck von seinen Schützlingen höchste Konzentration. „Die Jungs wissen, worum es geht. Wir werden Lahde auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Schließlich hat auch der TuS Lahde/Quetzen nach dem miesen Start sieben Punkte aus den vergangenen fünf Spielen geholt und befindet sich ebenfalls im Aufwärtsrend“, weiß der Dützer Coach um die Gefährlichkeit der Gäste.

Die wollen natürlich auch ihre kleine Erfolgsserie ausbauen. „Das wird ein Derby der kurzen Wege. Endlich kann ich einmal zu Fuß zum Sportplatz gehen“, scherzte Lahde/Quetzens Coach Christian Riedel, der wie sein Kollege Zweck nur auf ein Rumpfteam bauen kann. „Fangmann gesperrt, Pilatzki verletzt, Schubert privat verhindert, dazu Meyer und Mannigel angeschlagen“, lautete Riedels Meldung in Sachen Ausfall-Akte. „Doch Nörgeln hilft nicht. Wir werden irgendwie schon ein schlagkräftiges Team aufbieten, das versuchen wird, einen Punkt zu erkämpfen. Denn mit diesem einen Punkt im Derby könnten wir sehr gut leben“, sagt Riedel.

Die Verantwortlichen der FT Dützen weisen unterdessen darauf hin, dass im Zuge der neuen Corona-Maßnahmen den Zuschauern nur am Haupteingang Römkes Ort Einlass gewährt wird. Ansonsten könnte man die Kontrolle der Corona-Regeln nicht ableisten. Der Parkplatz unterhalb der Anlage ist natürlich auch benutzbar. Die Zuschauer müssen dann aber lediglich ein paar Schritte gehen.

VfL Mennighüffen – TuS Petershagen-Ovenstädt. Jan Frederik Finger erwartet beim VfL eine schwierige Aufgabe. „Mennighüffen ist seit ein paar Wochen wieder im Aufwind und hat nach vorne hin richtig Qualität“, sagt der TuSPO-Trainer, der sein Amt am Saisonende niederlegen wird (wir berichteten). Der 36-Jährige fordert von seiner Mannschaft nach dem 1:9 in Dützen vor zwei Wochen aber auch ein Trotzreaktion. „Für uns gilt es nach dem katastrophal schwachem Spiel ein anderes Gesicht zu zeigen. Wir müssen uns über 90 Minuten wehren, kämpfen, beißen, um ein vernünftiges Ergebnis zu erzielen.“ Die personelle Lage bleibt allerdings angespannt. „Aber die auf dem Platz stehen, müssen beweisen, dass es besser geht“, sagt der Petershäger Coach.

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