Bezirksliga: Derby wird für Eisbergen und Dützen zum Wegweiser, SVKT vor entscheidenden Wochen Sebastian Külbel Minden. Vom Derby zwischen dem FSC Eisbergen und der FT Dützen geprägt ist das Fußball-Wochenende in der Bezirksliga. Während das Kreisduell für beide Teams zum Wegweiser wird, will die SV Kutenhausen-Todtenhausen im Topspiel gegen den BV Stift Quernheim ihre weiße Weste wahren. Schlusslicht TuS Petershagen-Ovenstädt schöpft derweil nach einer guten Trainingswoche neuen Mut. FSC Eisbergen – FT Dützen. Auch wenn Dützens Trainer Patrick Zweck das anstehende Spiel nicht mit dem Pokalduell vergleichen möchte, hallt das erste Aufeinandertreffen beider Teams nach. „Die werden dieses Spiel nicht vergessen haben“, mutmaßt Zweck nach dem umkämpften Viertelfinale beider Teams vor gut zwei Wochen, als die Dützer in Unterzahl 2:1 gewannen. „Wir dürfen trotzdem nicht glauben, dass wir jetzt als Favorit in dieses Spiel gehen, denn dann gibt es ein böses Erwachen“, mahnt er. Sein Eisberger Kollege Carsten Korff betont derweil, das Pokalspiel sei abgehakt – vergessen ist es nicht: „Natürlich würden wir gerne Revanche nehmen, ich will das aber nicht zu hoch hängen.“ Vielmehr beschäftigt er sich mit den eigenen Problemen, denn das Personal ist weiter knapp: „Ich hoffe auf 15 Spieler.“ Der Gegner ist da einen Schritt weiter. Zweck begrüßte zuletzt einige Rückkehrer beim Training und rechnet mit bis zu 17 einsatzfähigen Akteuren. Beide Teams mussten zuletzt Enttäuschungen verdauen, weshalb das Derby umso wichtiger wird: „Beide stehen noch nicht da, wo sie sein wollen. Und wer Sonntag gewinnt, macht einen Schritt dahin“, sagt Zweck. Kollege Korff wäre mit dem aktuell achten Rang zwar auch am Saisonende zufrieden, „aber es dürften ein paar mehr Punkte mehr Vorsprung auf die Abstiegsplätze sein.“ Denen sind die Dützer noch näher, die somit im Derby nach zwei klaren Niederlagen durchaus unter Druck stehen. Doch auch die Gastgeber sind nicht frei davon, wie ihr Trainer betont: „Wir holen nun mal die meisten Punkte zu Hause, und das wollen wir auch am Sonntag.“ SV Kutenhausen-Todtenhausen – BV Stift Quernheim. Für die verlustpunktfreien Gastgeber beginnen mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten entscheidende Wochen. Es folgt die Partie beim Tabellenfünften Löhne, bevor am 7. November das Gipfeltreffen mit Spitzenreiter TuS Lohe ansteht. „Erst einmal beschäftigen wir uns aber mit Quernheim, da gibt es genug Arbeit“, sagt SVKT-Trainer Jens Meier. Mit diesem Gegner hat sein Team noch eine Rechnung offen, denn beim einzigen Duell in der kurzen Vorsaison gab es eine verdiente 1:3-Niederlage. „Das ist uns Warnung genug“, mahnt Meier, der dem Gegner trotz seiner bislang wechselhaften Saison eine „unwahrscheinliche Qualität“ bescheinigt. Zudem erlebte das Team von Sebastian Numrich zuletzt einen Aufwärtstrend – mit Ausnahme der 0:5-Niederlage vor zwei Wochen auf der Lohe. SC Vlotho – TuS Petershagen-Ovenstädt. Schlusslicht TuSPO hat sein spielfreies Wochenende genutzt, um verstärkt an der Fitness zu arbeiten. „Ich hoffe, das wirkt sich aus“, sagt Trainer Jan Frederik Finger, der sich am Freitag in den Urlaub verabschiedete. Für ihn übernimmt Routinier Malte Zwingmann das Coaching. Der kann in Vlotho wieder auf einen breiteren Kader als zuletzt bauen, denn die Personallage hat sich etwas entspannt. „Wir konnten gut arbeiten“, schildert Finger, der jetzt positive Nachrichten auf seiner Spanien-Tour erhofft: „Am besten komme ich wieder und wir haben sechs Punkte geholt.“ Dann wären die bislang noch bei Null stehenden Petershäger wieder zurück im Rennen um den Klassenerhalt.

Bezirksliga: Derby wird für Eisbergen und Dützen zum Wegweiser, SVKT vor entscheidenden Wochen

Im Kreispokal-Viertelfinale lieferten sich Eisbergens Jonas Mohme und Dützens Maurice Hergott (rechts) ein enges Duell. Am Sonntag treffen beide Teams erneut aufeinander. © Thomas Kühlmann

Minden. Vom Derby zwischen dem FSC Eisbergen und der FT Dützen geprägt ist das Fußball-Wochenende in der Bezirksliga. Während das Kreisduell für beide Teams zum Wegweiser wird, will die SV Kutenhausen-Todtenhausen im Topspiel gegen den BV Stift Quernheim ihre weiße Weste wahren. Schlusslicht TuS Petershagen-Ovenstädt schöpft derweil nach einer guten Trainingswoche neuen Mut.

FSC Eisbergen – FT Dützen. Auch wenn Dützens Trainer Patrick Zweck das anstehende Spiel nicht mit dem Pokalduell vergleichen möchte, hallt das erste Aufeinandertreffen beider Teams nach. „Die werden dieses Spiel nicht vergessen haben“, mutmaßt Zweck nach dem umkämpften Viertelfinale beider Teams vor gut zwei Wochen, als die Dützer in Unterzahl 2:1 gewannen. „Wir dürfen trotzdem nicht glauben, dass wir jetzt als Favorit in dieses Spiel gehen, denn dann gibt es ein böses Erwachen“, mahnt er.

Sein Eisberger Kollege Carsten Korff betont derweil, das Pokalspiel sei abgehakt – vergessen ist es nicht: „Natürlich würden wir gerne Revanche nehmen, ich will das aber nicht zu hoch hängen.“ Vielmehr beschäftigt er sich mit den eigenen Problemen, denn das Personal ist weiter knapp: „Ich hoffe auf 15 Spieler.“ Der Gegner ist da einen Schritt weiter. Zweck begrüßte zuletzt einige Rückkehrer beim Training und rechnet mit bis zu 17 einsatzfähigen Akteuren.

Beide Teams mussten zuletzt Enttäuschungen verdauen, weshalb das Derby umso wichtiger wird: „Beide stehen noch nicht da, wo sie sein wollen. Und wer Sonntag gewinnt, macht einen Schritt dahin“, sagt Zweck. Kollege Korff wäre mit dem aktuell achten Rang zwar auch am Saisonende zufrieden, „aber es dürften ein paar mehr Punkte mehr Vorsprung auf die Abstiegsplätze sein.“ Denen sind die Dützer noch näher, die somit im Derby nach zwei klaren Niederlagen durchaus unter Druck stehen. Doch auch die Gastgeber sind nicht frei davon, wie ihr Trainer betont: „Wir holen nun mal die meisten Punkte zu Hause, und das wollen wir auch am Sonntag.“

SV Kutenhausen-Todtenhausen – BV Stift Quernheim. Für die verlustpunktfreien Gastgeber beginnen mit dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten entscheidende Wochen. Es folgt die Partie beim Tabellenfünften Löhne, bevor am 7. November das Gipfeltreffen mit Spitzenreiter TuS Lohe ansteht. „Erst einmal beschäftigen wir uns aber mit Quernheim, da gibt es genug Arbeit“, sagt SVKT-Trainer Jens Meier. Mit diesem Gegner hat sein Team noch eine Rechnung offen, denn beim einzigen Duell in der kurzen Vorsaison gab es eine verdiente 1:3-Niederlage. „Das ist uns Warnung genug“, mahnt Meier, der dem Gegner trotz seiner bislang wechselhaften Saison eine „unwahrscheinliche Qualität“ bescheinigt. Zudem erlebte das Team von Sebastian Numrich zuletzt einen Aufwärtstrend – mit Ausnahme der 0:5-Niederlage vor zwei Wochen auf der Lohe.

SC Vlotho – TuS Petershagen-Ovenstädt. Schlusslicht TuSPO hat sein spielfreies Wochenende genutzt, um verstärkt an der Fitness zu arbeiten. „Ich hoffe, das wirkt sich aus“, sagt Trainer Jan Frederik Finger, der sich am Freitag in den Urlaub verabschiedete. Für ihn übernimmt Routinier Malte Zwingmann das Coaching. Der kann in Vlotho wieder auf einen breiteren Kader als zuletzt bauen, denn die Personallage hat sich etwas entspannt. „Wir konnten gut arbeiten“, schildert Finger, der jetzt positive Nachrichten auf seiner Spanien-Tour erhofft: „Am besten komme ich wieder und wir haben sechs Punkte geholt.“ Dann wären die bislang noch bei Null stehenden Petershäger wieder zurück im Rennen um den Klassenerhalt.

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