Bezirksliga-Derby: SVKT macht es gegen Dützen unnötig spannend Astrid Plaßhenrich Minden. Die ganze Spannung entlud sich nach dem 2:1: Yannik Niermann bediente mustergültig Jannis Springer, der eine Viertelstunde vor Abpfiff von der Fünf-Meter-Marke per Flugkopfball die erneute Führung für den Fußball-Bezirksligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen erzielte. Die SVKT-Spieler umringten ihren Torschützen, schlossen ihn in die Arme. Endlich war der längst überfällige Treffer im Stadtderby gegen die FT Dützen gefallen. Am Ende gewannen die Kutenhauser mit 3:1 (1:0). „Wir müssen uns bei der SVKT bedanken, dass sie uns überhaupt so lange im Spiel gelassen hat“, sagte Dützens Trainer Patrick Zweck. In der Tat hätten die Gastgeber bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen müssen. Aber Kevin Dickhof traf nur den Pfosten (12.) oder scheiterte an FTD-Torwart Moritz Sander (23., 29.). Christian Dewald fand in Sander ebenfalls seinen Meister (35.) und Hendrik Klein schoss den Ball knapp über den Querbalken (43.). Das ist nur ein kleiner Auszug der Kutenhauser Überlegenheit im ersten Durchgang. Profit aus dem klaren Chancenplus konnte allerdings nur Klein schlagen. Dickhof hatte den Ball sehenswert mit der Hacke an den SVKT-Stürmer weitergeleitet, der keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschieben (14.). „Kutenhausen war gut organisiert und auf den Punkt da. Wir hätten uns über vier oder fünf Gegentore nicht beschweren dürfen“, lobte Zweck den Gegner. Die Dützer waren in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht auf den Platz, immer einen Schritt zu spät. Dazu machten sie viele leichte Fehler, verloren unnötig den Ball. Diese Ballverluste nutzte die SVKT immer wieder für ihre schnellen Konter. „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Über die Chancenauswertung müssen wir reden“, sagte Kutenhausens Trainer Jens Meier, der ansonsten sehr zufrieden war: „Wir hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle. Das war eine Top-Leistung.“ Die ersten Minuten nach der Pause gehörten ebenfalls die SVKT. Nachdem FTD-Schlussmann Sander den Ball nur in die Mitte abwehren konnte, hatte Christian Dewald freie Schussbahn, donnerte den Ball mit einem fulminanten Spannschuss an die Latte. Eric Beims vergab im Nachschuss (52.). Aber dann nahm die Partie plötzlich eine völlig unerwartete Wendung: Aus dem Nichts erzielte Panagiotis Galatas den Ausgleich (56.). Das Spiel war auf den Kopf gestellt. Die Dützer waren jetzt besser im Spiel, bissiger in den Zweikämpfen und konnten die Kutenhauser von ihrem Tor fernhalten – bis zur 74. Minute. Dann warf sich Jannis Springer energiegeladen in den Ball und köpfte das 2:1. Nur 120 Sekunden später nutzte Kevin Dickhof ein Zuspiel von Anis Zouabi zum 3:1. Damit war der SVKT der Sieg nicht mehr zu nehmen. „Es ist etwas schade. Wir haben uns innerhalb von zwei Minuten den Wind aus den Segeln nehmen lassen“, sagt Patrick Zweck. Der war mit dem Aufbäumen seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit auch zufrieden: „Es war nicht alles negativ.“ Aber die SVKT hat den Dützern auch klar aufgezeigt, woran sie noch arbeiten müssen. SVKT - Dützen 3:1 SV Kutenhausen-Todtenhausen: Gramatte - Bruse (71. Rodewald), Radomski (79. Fernandes), L. Springer, Zouabi, J. Springer, Beims, Dewald (71. Rolfes), Klein (60. Idelberger), Niermann, Dickhof. FT Dützen: Sander - Höhne, Witt, Badde, Bugdoll (46. Schumacher), Camacho, Galatas, Girgo, Bajrami, Wlotzka (51. Siedler), Hergott. Tore: 1:0 Klein (13.), 1:1 Galatas (56.), 2:1 J. Springer (74.), 3:1 Dickhof (76.).

Bezirksliga-Derby: SVKT macht es gegen Dützen unnötig spannend

Ausgelassener Jubel: SVKT-Kapitän Eric Beims (links) stürmt auf Jannis Springer zu. Der hatte Sekunden zuvor per Flugkopfball das 2:1 für die Gastgeber besorgt. © MT-Foto: Astrid Plaßhenrich

Minden. Die ganze Spannung entlud sich nach dem 2:1: Yannik Niermann bediente mustergültig Jannis Springer, der eine Viertelstunde vor Abpfiff von der Fünf-Meter-Marke per Flugkopfball die erneute Führung für den Fußball-Bezirksligisten SV Kutenhausen-Todtenhausen erzielte. Die SVKT-Spieler umringten ihren Torschützen, schlossen ihn in die Arme. Endlich war der längst überfällige Treffer im Stadtderby gegen die FT Dützen gefallen. Am Ende gewannen die Kutenhauser mit 3:1 (1:0).

„Wir müssen uns bei der SVKT bedanken, dass sie uns überhaupt so lange im Spiel gelassen hat“, sagte Dützens Trainer Patrick Zweck. In der Tat hätten die Gastgeber bereits in der ersten Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen müssen. Aber Kevin Dickhof traf nur den Pfosten (12.) oder scheiterte an FTD-Torwart Moritz Sander (23., 29.). Christian Dewald fand in Sander ebenfalls seinen Meister (35.) und Hendrik Klein schoss den Ball knapp über den Querbalken (43.). Das ist nur ein kleiner Auszug der Kutenhauser Überlegenheit im ersten Durchgang. Profit aus dem klaren Chancenplus konnte allerdings nur Klein schlagen. Dickhof hatte den Ball sehenswert mit der Hacke an den SVKT-Stürmer weitergeleitet, der keine Mühe hatte, zum 1:0 einzuschieben (14.).

„Kutenhausen war gut organisiert und auf den Punkt da. Wir hätten uns über vier oder fünf Gegentore nicht beschweren dürfen“, lobte Zweck den Gegner. Die Dützer waren in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht auf den Platz, immer einen Schritt zu spät. Dazu machten sie viele leichte Fehler, verloren unnötig den Ball. Diese Ballverluste nutzte die SVKT immer wieder für ihre schnellen Konter. „Wir haben es unnötig spannend gemacht. Über die Chancenauswertung müssen wir reden“, sagte Kutenhausens Trainer Jens Meier, der ansonsten sehr zufrieden war: „Wir hatten das Spiel zu jeder Zeit unter Kontrolle. Das war eine Top-Leistung.“

Die ersten Minuten nach der Pause gehörten ebenfalls die SVKT. Nachdem FTD-Schlussmann Sander den Ball nur in die Mitte abwehren konnte, hatte Christian Dewald freie Schussbahn, donnerte den Ball mit einem fulminanten Spannschuss an die Latte. Eric Beims vergab im Nachschuss (52.). Aber dann nahm die Partie plötzlich eine völlig unerwartete Wendung: Aus dem Nichts erzielte Panagiotis Galatas den Ausgleich (56.). Das Spiel war auf den Kopf gestellt. Die Dützer waren jetzt besser im Spiel, bissiger in den Zweikämpfen und konnten die Kutenhauser von ihrem Tor fernhalten – bis zur 74. Minute. Dann warf sich Jannis Springer energiegeladen in den Ball und köpfte das 2:1. Nur 120 Sekunden später nutzte Kevin Dickhof ein Zuspiel von Anis Zouabi zum 3:1. Damit war der SVKT der Sieg nicht mehr zu nehmen. „Es ist etwas schade. Wir haben uns innerhalb von zwei Minuten den Wind aus den Segeln nehmen lassen“, sagt Patrick Zweck. Der war mit dem Aufbäumen seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit auch zufrieden: „Es war nicht alles negativ.“ Aber die SVKT hat den Dützern auch klar aufgezeigt, woran sie noch arbeiten müssen.

SVKT - Dützen 3:1

SV Kutenhausen-Todtenhausen: Gramatte - Bruse (71. Rodewald), Radomski (79. Fernandes), L. Springer, Zouabi, J. Springer, Beims, Dewald (71. Rolfes), Klein (60. Idelberger), Niermann, Dickhof.

FT Dützen: Sander - Höhne, Witt, Badde, Bugdoll (46. Schumacher), Camacho, Galatas, Girgo, Bajrami, Wlotzka (51. Siedler), Hergott.

Tore: 1:0 Klein (13.), 1:1 Galatas (56.), 2:1 J. Springer (74.), 3:1 Dickhof (76.).

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