Bezirksliga: 3:2 nach 0:2 - SVKT besteht Charaktertest gegen den BV Stift Quernheim bravourös Thomas Kühlmann Minden. Fußball-Bezirksligist SV Kutenhausen-Todtenhausen hat den nächsten Charkatertest bestanden. Die Schützlinge von Trainer Jens Meier gewannen gestern Nachmittag in einer hochklassigen, aber auch hektischen Partie gegen den am Ende immer mehr abbauenden BV Stift Quernheim nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch mit 3:2 Toren. „Ich ziehe wieder einmal den Hut vor jedem Einzelnen, der heute auf dem Spielfeld gestanden hat. Ihr habt nach dem frühen Rückstand nie den Kopf in den Sand gesteckt, sondern euch den Sieg mit Einsatz, Willenskraft und Moral erarbeitet und verdient – und das gegen einen solch starken Gegner“, verteilte der überglückliche Coach nach dem Schlusspfiff bei der kurzen Ansprache an die Mannschaft ein Kollektiv-Lob. Zuvor hatte er bereits jeden Akteur persönlich abgeklatscht. Damit weisen die Kutenhauser weiterhin eine „Weiße Weste“ mit 24 Punkten aus 8 Spielen auf. Als Lamin Jammeh den Sturmlauf der Gastgeber in der zweiten Halbzeit in der 89. Minute mit dem Siegtor zum 3:2 krönte, gab es bei Spielern, Trainer und Anhängern der SVKT auf dem Kunstrasenplatz kein Halten mehr. Aus acht Metern hatte der Mann aus Gambia völlig freistehend den Ball unhaltbar für den chancenlosen Gäste-Schlussmann Lukas Heller im Tor untergebracht. Anschließend zog er sich in bester Cristiano-Ronaldo-Manier das Trikot vom Körper und fiel den ausgelassen feierenden Fans in die Arme. Die fällige Gelbe Karte für diese Aktion war zu diesem Zeitpunkt völlige Nebensache. Nicht zuletzt mit der Einwechslung Jammehs hatte auch SVKT-Coach Jens Meier wieder einmal ein glückliches Händchen bewiesen und den Sieg praktisch eingewechselt. Denn mit der Hereinnahme von Jammeh und dem aus Mali stammenden Angreifer Mohammad Kanté erhielt das ohnehin schon forcierte Angriffsspiel der Hausherren in der letzten halben Stunde noch einmal einen gehörigen Schuss Kreativität und Dynamik, dem die Gäste aus Stift Quernheim nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten. Dabei hatte es für die SVKT gar nicht so gut begonnen. Bereits in der 13. Minute hatte Tibor Leon Sander den BV 1:0 in Führung gebracht. Sieben Minuten später nutzte Marvin Babienek ein Missverständnis der SVKT-Hintermannschaft nach einem Freistoß und schob aus großer Entfernung den Ball am herauseilenden SVKT-Torwart Noel Gramatte vorbei über die Linie. Einige befürchteten schon den ersten Punktverlust, gar die erste Niederlage der Saison für die SVKT. Doch der schnelle Anschlusstreffer von Christian Dewald in der 22. Minute war noch in der ersten Halbzeit die Initialzündung für die letztlich erfolgreiche Aufholjagd des Meier-Teams. SV Kutenhausen-Todtenhausen: Gramatte – Waltke, Liecker (57. Kanté), Lennart Springer, Horstmann, Jannis Springer, Beims, Klein, Dewald (68. Jammeh), Dickhof, Niermann. Tore: 0:1 Sander (13.), 0:2 Babienek (20.), 1:2 Dewald (22.), 2:2 Niermann (73., Foulelfmeter), 3:2 Jammeh (89.).

Bezirksliga: 3:2 nach 0:2 - SVKT besteht Charaktertest gegen den BV Stift Quernheim bravourös

Die Entscheidung in Kutenhausen: Lamin Jammeh (in Blau) schießt völlig freistehend den Siegtreffer zum 3:2 für die SVKT. MT-Foto: Thomas Kühlmann

Minden. Fußball-Bezirksligist SV Kutenhausen-Todtenhausen hat den nächsten Charkatertest bestanden. Die Schützlinge von Trainer Jens Meier gewannen gestern Nachmittag in einer hochklassigen, aber auch hektischen Partie gegen den am Ende immer mehr abbauenden BV Stift Quernheim nach einem zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand noch mit 3:2 Toren. „Ich ziehe wieder einmal den Hut vor jedem Einzelnen, der heute auf dem Spielfeld gestanden hat. Ihr habt nach dem frühen Rückstand nie den Kopf in den Sand gesteckt, sondern euch den Sieg mit Einsatz, Willenskraft und Moral erarbeitet und verdient – und das gegen einen solch starken Gegner“, verteilte der überglückliche Coach nach dem Schlusspfiff bei der kurzen Ansprache an die Mannschaft ein Kollektiv-Lob. Zuvor hatte er bereits jeden Akteur persönlich abgeklatscht. Damit weisen die Kutenhauser weiterhin eine „Weiße Weste“ mit 24 Punkten aus 8 Spielen auf.

Als Lamin Jammeh den Sturmlauf der Gastgeber in der zweiten Halbzeit in der 89. Minute mit dem Siegtor zum 3:2 krönte, gab es bei Spielern, Trainer und Anhängern der SVKT auf dem Kunstrasenplatz kein Halten mehr. Aus acht Metern hatte der Mann aus Gambia völlig freistehend den Ball unhaltbar für den chancenlosen Gäste-Schlussmann Lukas Heller im Tor untergebracht. Anschließend zog er sich in bester Cristiano-Ronaldo-Manier das Trikot vom Körper und fiel den ausgelassen feierenden Fans in die Arme. Die fällige Gelbe Karte für diese Aktion war zu diesem Zeitpunkt völlige Nebensache.

Nicht zuletzt mit der Einwechslung Jammehs hatte auch SVKT-Coach Jens Meier wieder einmal ein glückliches Händchen bewiesen und den Sieg praktisch eingewechselt. Denn mit der Hereinnahme von Jammeh und dem aus Mali stammenden Angreifer Mohammad Kanté erhielt das ohnehin schon forcierte Angriffsspiel der Hausherren in der letzten halben Stunde noch einmal einen gehörigen Schuss Kreativität und Dynamik, dem die Gäste aus Stift Quernheim nicht mehr viel entgegenzusetzen hatten.

Dabei hatte es für die SVKT gar nicht so gut begonnen. Bereits in der 13. Minute hatte Tibor Leon Sander den BV 1:0 in Führung gebracht. Sieben Minuten später nutzte Marvin Babienek ein Missverständnis der SVKT-Hintermannschaft nach einem Freistoß und schob aus großer Entfernung den Ball am herauseilenden SVKT-Torwart Noel Gramatte vorbei über die Linie. Einige befürchteten schon den ersten Punktverlust, gar die erste Niederlage der Saison für die SVKT. Doch der schnelle Anschlusstreffer von Christian Dewald in der 22. Minute war noch in der ersten Halbzeit die Initialzündung für die letztlich erfolgreiche Aufholjagd des Meier-Teams.

SV Kutenhausen-Todtenhausen: Gramatte – Waltke, Liecker (57. Kanté), Lennart Springer, Horstmann, Jannis Springer, Beims, Klein, Dewald (68. Jammeh), Dickhof, Niermann.

Tore: 0:1 Sander (13.), 0:2 Babienek (20.), 1:2 Dewald (22.), 2:2 Niermann (73., Foulelfmeter), 3:2 Jammeh (89.).

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