Bestandsaufnahme: TuS Minderheide ist fitter als gedacht Astrid Plaßhenrich Minden. Mahmud Ali-Khan geht es zurzeit wie so vielen Vätern und Müttern. Die Kinder haben endlich wieder regelmäßig Schule, Training und Musikunterricht und müssen von A nach B gebracht werden. Die Normalität hält Einzug. So brachte auch der Trainer des A-Kreisligisten TuS Minderheide gestern seinen 10-jährigen Sohn zum Fußballtraining zum SV Rödinghausen. „Das macht schon Spaß“, sagt Ali-Khan, der sich gleichzeitig darüber freut, nach Monaten wieder mit seiner Mannschaft auf dem Rasen zu stehen. Wechselspiele Mahmud Ali-Khan will den 30. Juni abwarten, um konkrete Aussagen über den Kader zu treffen. Dann endet wie jedes Jahr die Wechselfrist, und bis dahin kann sich noch einiges bewegen. „Fest steht aber: Wir bleiben zum Großteil zusammen“, sagt der Minderheider Trainer und schließt an: „Ich bin zuversichtlich, dass wir wie in der vergangenen Saison eine schlagkräftige Truppe zusammen haben.“ Einige ältere Leistungsträger spielen nach der monatelangen Pandemiepause allerdings mit dem Gedanken, ihre Karriere zu beenden. Dazu gehört auch TuS-Kapitän und Trainerbruder Kahled Ali-Khan. „Die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Aber natürlich hoffe ich, dass alle weitermachen“, sagt Mahmud Ali-Khan. Übungseinheiten Der TuS trainiert jeden Mittwoch und Freitag in der „Kuhle“, um sich nach acht Monaten mit lockeren Spielchen an Ball, Platz und Zweikämpfe zu gewöhnen. „Ich hatte ja die Befürchtung, dass einige mit einem Bauch wieder kommen“, sagt Mahmud Ali-Khan und lacht: „Aber alle sind recht fit.“ Am Sonntag, 4. Juli, geht dann die Vorbereitung für die Saison 2021/22 los, die – Stand jetzt – Mitte August starten soll. Teamgeist Mahmud Ali-Khan ist froh, dass er seine Jungs endlich wieder auf dem Platz sieht. Die virtuellen Treffen schlugen beim TuS nicht durch. Die Minderheide hatten in den vergangenen Monaten nur ein Videomeeting abgehalten. „Ansonsten haben wir, wie gefühlt jede Mannschaft, einen virtuellen Laufwettbewerb gemacht – auf freiwilliger Basis“, sagt der Minderheider Trainer, „da hatten wir allerdings noch die Hoffnung, dass es im April wieder losgehen könnte.“ Als sich der Plan aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen zerschlug, fehlte die Perspektive. „Ohne Ziel alleine zu trainieren, macht keinen Sinn. Es fehlte einfach die Motivation“, erzählt Ali-Khan. Die hat sich nun schlagartig wieder eingestellt.

Bestandsaufnahme: TuS Minderheide ist fitter als gedacht

Mahmud Ali-Khan steht mit dem TuS Minderheide endlich wieder auf dem Platz. MT-Foto: Sebastian Külbel © Sebastian Külbel

Minden. Mahmud Ali-Khan geht es zurzeit wie so vielen Vätern und Müttern. Die Kinder haben endlich wieder regelmäßig Schule, Training und Musikunterricht und müssen von A nach B gebracht werden. Die Normalität hält Einzug. So brachte auch der Trainer des A-Kreisligisten TuS Minderheide gestern seinen 10-jährigen Sohn zum Fußballtraining zum SV Rödinghausen. „Das macht schon Spaß“, sagt Ali-Khan, der sich gleichzeitig darüber freut, nach Monaten wieder mit seiner Mannschaft auf dem Rasen zu stehen.

Wechselspiele

Mahmud Ali-Khan will den 30. Juni abwarten, um konkrete Aussagen über den Kader zu treffen. Dann endet wie jedes Jahr die Wechselfrist, und bis dahin kann sich noch einiges bewegen. „Fest steht aber: Wir bleiben zum Großteil zusammen“, sagt der Minderheider Trainer und schließt an: „Ich bin zuversichtlich, dass wir wie in der vergangenen Saison eine schlagkräftige Truppe zusammen haben.“ Einige ältere Leistungsträger spielen nach der monatelangen Pandemiepause allerdings mit dem Gedanken, ihre Karriere zu beenden. Dazu gehört auch TuS-Kapitän und Trainerbruder Kahled Ali-Khan. „Die Entscheidung muss jeder für sich treffen. Aber natürlich hoffe ich, dass alle weitermachen“, sagt Mahmud Ali-Khan.

Übungseinheiten

Der TuS trainiert jeden Mittwoch und Freitag in der „Kuhle“, um sich nach acht Monaten mit lockeren Spielchen an Ball, Platz und Zweikämpfe zu gewöhnen. „Ich hatte ja die Befürchtung, dass einige mit einem Bauch wieder kommen“, sagt Mahmud Ali-Khan und lacht: „Aber alle sind recht fit.“ Am Sonntag, 4. Juli, geht dann die Vorbereitung für die Saison 2021/22 los, die – Stand jetzt – Mitte August starten soll.

Teamgeist

Mahmud Ali-Khan ist froh, dass er seine Jungs endlich wieder auf dem Platz sieht. Die virtuellen Treffen schlugen beim TuS nicht durch. Die Minderheide hatten in den vergangenen Monaten nur ein Videomeeting abgehalten. „Ansonsten haben wir, wie gefühlt jede Mannschaft, einen virtuellen Laufwettbewerb gemacht – auf freiwilliger Basis“, sagt der Minderheider Trainer, „da hatten wir allerdings noch die Hoffnung, dass es im April wieder losgehen könnte.“ Als sich der Plan aufgrund der steigenden Inzidenzzahlen zerschlug, fehlte die Perspektive. „Ohne Ziel alleine zu trainieren, macht keinen Sinn. Es fehlte einfach die Motivation“, erzählt Ali-Khan. Die hat sich nun schlagartig wieder eingestellt.

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