Bestandsaufnahme: Training mit Test - Weser Leteln startet Ballgewöhnung Sebastian Külbel Minden. Ballgewöhnung heißt zurzeit das Stichwort für die Amateurfußballer im Mindener Land. Auch der SV Weser Leteln ist nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen wieder ins Training eingestiegen. In den Monaten davor ruhte der Betrieb beim A-Kreisligisten fast komplett. Wechselspiele Die Veränderungen im Kader beschränken sich auf eine Position. Für Angreifer Jerome Jutzewitz, der zum Landesligisten SV Eidinghausen-Werste wechselt, kommt John Kemp vom Klassenkonkurrenten Haddenhauser SV. Zudem erwartet Trainer Mathias Sitko bis zu zehn A-Jugendliche beim Training. „Es ist aber noch nicht klar, ob sie dann in der ersten oder zweiten Mannschaft spielen. Ich mache mir erst einmal ein Bild von ihnen.“ Darüber hinaus bleibt der bewährte Kader zusammen. Übungseinheiten „Wir fangen erst einmal leicht an zu kicken, das machen wir so lange, bis wir einen Datum für den Saisonstart haben“, sagt Sitko. Voraussetzung für die lockeren Einheiten sei ein negativer Corona-Test: „Das Testzentrum auf Kanzlers Weide ist nicht weit, das sollte man nutzen“, appelliert er an seine Spieler. Zudem gebe es im Verein eine Person, die die Tests kontrolliere. In der langen Zwangspause haben die Letelner hingegen gar nichts gemacht. „Ich bin kein Freund von Lauf- oder Trainingsplänen“, erklärt der Coach: „Ohne festes Ziel macht das keinen Sinn.“ Er habe Vertrauen in seine Spieler, die sich selbstständig fit halten sollten. Teamgeist Auch besondere Mannschaftsaktionen blieben beim SV Weser Leteln aus. „Wir haben in der Gruppe hin- und her geschrieben oder auch telefoniert. Aber Zoom-Konferenzen machen für mich keinen Sinn, weil viele im Homeoffice sowieso schon den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen“, sagt Mathias Sitko. Das Zusammengehörigkeitsgefühl soll nun an den Trainingsabenden wieder wachsen. Groß motivieren müssen sich die Letelner nicht: Bei der Saisonunterbrechung führten sie die Staffel 1 der Kreisliga A an und wollen an diese Leistungen in der neuen Saison anknüpfen. Der Trainer jedoch mahnt zur Vorsicht: „Wir hatten einen guten Start, aber man darf das nicht überbewerten. Wenn man mal Erster war, wird man auch anders wahrgenommen.“

Bestandsaufnahme: Training mit Test - Weser Leteln startet Ballgewöhnung

Mathias Sitko bittet sein Team seit Mittwoch wieder zum Training. MT-Foto: Külbel © Sebastian Külbel

Minden. Ballgewöhnung heißt zurzeit das Stichwort für die Amateurfußballer im Mindener Land. Auch der SV Weser Leteln ist nach den Lockerungen der Corona-Beschränkungen wieder ins Training eingestiegen. In den Monaten davor ruhte der Betrieb beim A-Kreisligisten fast komplett.

Wechselspiele

Die Veränderungen im Kader beschränken sich auf eine Position. Für Angreifer Jerome Jutzewitz, der zum Landesligisten SV Eidinghausen-Werste wechselt, kommt John Kemp vom Klassenkonkurrenten Haddenhauser SV. Zudem erwartet Trainer Mathias Sitko bis zu zehn A-Jugendliche beim Training. „Es ist aber noch nicht klar, ob sie dann in der ersten oder zweiten Mannschaft spielen. Ich mache mir erst einmal ein Bild von ihnen.“ Darüber hinaus bleibt der bewährte Kader zusammen.

Übungseinheiten

„Wir fangen erst einmal leicht an zu kicken, das machen wir so lange, bis wir einen Datum für den Saisonstart haben“, sagt Sitko. Voraussetzung für die lockeren Einheiten sei ein negativer Corona-Test: „Das Testzentrum auf Kanzlers Weide ist nicht weit, das sollte man nutzen“, appelliert er an seine Spieler. Zudem gebe es im Verein eine Person, die die Tests kontrolliere. In der langen Zwangspause haben die Letelner hingegen gar nichts gemacht. „Ich bin kein Freund von Lauf- oder Trainingsplänen“, erklärt der Coach: „Ohne festes Ziel macht das keinen Sinn.“ Er habe Vertrauen in seine Spieler, die sich selbstständig fit halten sollten.

Teamgeist

Auch besondere Mannschaftsaktionen blieben beim SV Weser Leteln aus. „Wir haben in der Gruppe hin- und her geschrieben oder auch telefoniert. Aber Zoom-Konferenzen machen für mich keinen Sinn, weil viele im Homeoffice sowieso schon den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen“, sagt Mathias Sitko. Das Zusammengehörigkeitsgefühl soll nun an den Trainingsabenden wieder wachsen. Groß motivieren müssen sich die Letelner nicht: Bei der Saisonunterbrechung führten sie die Staffel 1 der Kreisliga A an und wollen an diese Leistungen in der neuen Saison anknüpfen. Der Trainer jedoch mahnt zur Vorsicht: „Wir hatten einen guten Start, aber man darf das nicht überbewerten. Wenn man mal Erster war, wird man auch anders wahrgenommen.“

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