Bestandsaufnahme: Stillstand in Eisbergen - nicht mal Wechsel gibt es Sebastian Külbel Porta Westfalica.Die jüngste Saison ist annulliert, und beim Blick auf die Personalbewegungen beim FSC Eisbergen ist es fast, als hätte diese niemals stattgefunden: Der Fußball-Bezirksligist von der Landesgrenze verzeichnet keinen einzigen Wechsel im Kader. Und auch sonst tut sich bei den Lila-Weißen zurzeit wenig. Wechselspiele „Der komplette Kader hat zugesagt, die Gespräche waren schon im Januar durch“, teilt FSC-Trainer Carsten Korff zufrieden mit. 24 Namen stehen weiterhin auf seinem Zettel, „da brauchen wir also nicht unbedingt noch Zugänge“. Folgerichtig hat sich der Coach auch nicht um neue Spieler bemüht – zumal es mit dem bisherigen Personal gut lief. Nach acht Spielen lagen die Eisberger vor der Unterbrechung mit 14 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, die Zeit des Existenzkampfes schien im dritten Bezirksligajahr vorbei zu sein. „Der Saisonanfang hat definitiv Lust auf mehr gemacht“, sagt Korff. Der wartet jetzt wie so viele Freizeitsportler sehnsüchtig darauf, dass es bald wieder losgehen kann: „Irgendwann hat einer das Licht ausgeknipst. Wir hoffen, dass es irgendwann jemand wieder anknipst.“ Übungseinheiten Im Winter trainierten die Eisberger noch mit einer fußballspezifischen App. „Da hatte ich einen guten Überblick, wer wie viel gemacht hat“, schildert Korff. Damals hatten er und sein Team noch das Ziel vor Augen, möglicherweise im April wieder loslegen zu können. Als das dann immer unrealistischer wurde, war auch beim FSC die Luft raus: „Irgendwann ist es einfach auch schwer, die Leute noch zu motivieren“, sagt der Trainer: „Jetzt ist jeder angehalten, sich selbstständig fit zu halten.“ Alles weitere soll erst mit Hinblick auf einen feststehenden Saisonbeginn mit einer verlängerten Vorbereitung geregelt werden. Teamgeist Auch das Vereinsleben, für das die Portaner so bekannt sind, läuft zurzeit auf Sparflamme, wie Korff erzählt: „Im ersten Lockdown vor einem Jahr haben wir drei Mannschaftsmeetings über Zoom gemacht, diesmal aber nicht.“ Es bleibt die übliche Verbindung über Telefon und soziale Netzwerke – oder wie in Eisbergen auch zufällige Kontakte: „Wir sind ja ein Dorf, da trifft man sich schon mal beim Einkaufen und hält einen Schnack.“ Einige Akteure spielen laut ihrem Trainer auch gemeinsam Tennis – ein erlaubter Ballsportersatz für so manchen Fußballer im Kreis.

Bestandsaufnahme: Stillstand in Eisbergen - nicht mal Wechsel gibt es

„Lust auf mehr“: Der FSC Eisbergen will nach dem guten Saisonstart endlich wieder loslegen. MT-Foto: Jörg Wehling © Jörg Wehling

Porta Westfalica.Die jüngste Saison ist annulliert, und beim Blick auf die Personalbewegungen beim FSC Eisbergen ist es fast, als hätte diese niemals stattgefunden: Der Fußball-Bezirksligist von der Landesgrenze verzeichnet keinen einzigen Wechsel im Kader. Und auch sonst tut sich bei den Lila-Weißen zurzeit wenig.

Wechselspiele

„Der komplette Kader hat zugesagt, die Gespräche waren schon im Januar durch“, teilt FSC-Trainer Carsten Korff zufrieden mit. 24 Namen stehen weiterhin auf seinem Zettel, „da brauchen wir also nicht unbedingt noch Zugänge“. Folgerichtig hat sich der Coach auch nicht um neue Spieler bemüht – zumal es mit dem bisherigen Personal gut lief. Nach acht Spielen lagen die Eisberger vor der Unterbrechung mit 14 Punkten auf dem sechsten Tabellenplatz, die Zeit des Existenzkampfes schien im dritten Bezirksligajahr vorbei zu sein. „Der Saisonanfang hat definitiv Lust auf mehr gemacht“, sagt Korff. Der wartet jetzt wie so viele Freizeitsportler sehnsüchtig darauf, dass es bald wieder losgehen kann: „Irgendwann hat einer das Licht ausgeknipst. Wir hoffen, dass es irgendwann jemand wieder anknipst.“

Übungseinheiten

Im Winter trainierten die Eisberger noch mit einer fußballspezifischen App. „Da hatte ich einen guten Überblick, wer wie viel gemacht hat“, schildert Korff. Damals hatten er und sein Team noch das Ziel vor Augen, möglicherweise im April wieder loslegen zu können. Als das dann immer unrealistischer wurde, war auch beim FSC die Luft raus: „Irgendwann ist es einfach auch schwer, die Leute noch zu motivieren“, sagt der Trainer: „Jetzt ist jeder angehalten, sich selbstständig fit zu halten.“ Alles weitere soll erst mit Hinblick auf einen feststehenden Saisonbeginn mit einer verlängerten Vorbereitung geregelt werden.

Teamgeist

Auch das Vereinsleben, für das die Portaner so bekannt sind, läuft zurzeit auf Sparflamme, wie Korff erzählt: „Im ersten Lockdown vor einem Jahr haben wir drei Mannschaftsmeetings über Zoom gemacht, diesmal aber nicht.“ Es bleibt die übliche Verbindung über Telefon und soziale Netzwerke – oder wie in Eisbergen auch zufällige Kontakte: „Wir sind ja ein Dorf, da trifft man sich schon mal beim Einkaufen und hält einen Schnack.“ Einige Akteure spielen laut ihrem Trainer auch gemeinsam Tennis – ein erlaubter Ballsportersatz für so manchen Fußballer im Kreis.

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