Bestandsaufnahme: Bezirksligist Lahde/Quetzen hat nur interne Zugänge Sebastian Külbel Petershagen.Die Saison ist abgebrochen, die neue Spielzeit im Blick: Auch im Lockdown gehen bei den Fußballern der Region die Planungen weiter. Bezirksligist TuS Lahde/Quetzen kann weiter auf sein bewährtes Team bauen. Ergänzt wird dieses nur intern. Wechselbörse „Wir werden mit der gleichen Truppe antreten und immer schauen, ob es jemand aus der zweiten Mannschaft schaffen kann“, sagt Trainer Christian Riedel. Das gilt zum Beispiel für Till Brümmel, der diesen Sprung im Verlauf der abgebrochenen Vorsaison gewagt hat. Jetzt soll Fynn Schubert sich in der Erstvertretung versuchen. Aus der A-Jugend rückt Torwart Niklas Schäkel auf. Nach zwei Kreuzbandrissen betrachtet der Coach zudem Niklas Schunke und Janeck Koell als Zugänge. Auch Sebastian Meyer kehrt nach Schulterproblemen zurück. Aus der A-Jugend rückt Torwart Niklas Schäkel auf. Externe Zugänge seien dagegen nicht in Sicht. In neuer Rolle zur Mannschaft stoßen soll allerdings Sören Janke. „Ich will versuchen, ob er spielender Co-Trainer einsteigt“, sagt Riedel, der bereits im Januar um eine Saison verlängerte: „Ich brauche Unterstützung.“ Übungseinheiten „Wir haben neun Wochen lang versucht, uns mit der App Runtastic fit zu halten“, erzählt Riedel. Schließlich habe sein Team bereit sein müssen, falls die Saison doch noch einmal startet. „Irgendwann ist das aber ausgelutscht“, sagt der Coach, der jetzt auf den 1. Juli hofft: „Wenn die Lage es zulässt, wollen wir da mit der Vorbereitung starten.“ Wenn schon vorher Mannschaftstraining möglich sein sollte, „treffen wir uns und schmeißen den Ball in die Mitte“. Dafür allerdings braucht es seiner Ansicht nach eine akzeptable Gruppengröße: „Wenn wir fünf gegen fünf spielen können, ist das okay. Aber die Jungs haben keine Lust auf Bauch-Beine-Po.“ Teamgeist Die Mannschaft hält den Kontakt über ihre Whatsapp-Gruppe, der Trainer telefoniert auch schon mal mit seinen Spielern. „Aber es ist zurzeit eher minimal, die Jungs machen ja kaum etwas außer Arbeiten oder Studieren und dann vielleicht noch ihre Freundin treffen“, sagt Riedel. Zeit für ihn, seine Jungs mal wieder um eine Sprachnachricht zu bitten: „Damit ich höre, was sie so machen.“ Virtuelle Mannschaftsabende scheitern beim TuS Lahde/Quetzen dagegen an der Infrastruktur: „Die Hälfte der Spieler bekommt Zoom gar nicht in Gang, weil das Internet auf dem Dorf so schlecht ist“, schildert der Trainer. Umso mehr freut er sich, bald alle wiederzusehen: „Durch die lange Pause müssen noch einige Spieler eine Kiste ausgeben. Aber das Problem werden wir schnell lösen.“

Bestandsaufnahme: Bezirksligist Lahde/Quetzen hat nur interne Zugänge

Niklas Schunke ist für seinen Trainer nach dem Kreuzbandriss wie ein Zugang. MT Foto: Külbel © Sebastian Külbel

Petershagen.Die Saison ist abgebrochen, die neue Spielzeit im Blick: Auch im Lockdown gehen bei den Fußballern der Region die Planungen weiter. Bezirksligist TuS Lahde/Quetzen kann weiter auf sein bewährtes Team bauen. Ergänzt wird dieses nur intern.

Wechselbörse

„Wir werden mit der gleichen Truppe antreten und immer schauen, ob es jemand aus der zweiten Mannschaft schaffen kann“, sagt Trainer Christian Riedel. Das gilt zum Beispiel für Till Brümmel, der diesen Sprung im Verlauf der abgebrochenen Vorsaison gewagt hat. Jetzt soll Fynn Schubert sich in der Erstvertretung versuchen. Aus der A-Jugend rückt Torwart Niklas Schäkel auf. Nach zwei Kreuzbandrissen betrachtet der Coach zudem Niklas Schunke und Janeck Koell als Zugänge. Auch Sebastian Meyer kehrt nach Schulterproblemen zurück. Aus der A-Jugend rückt Torwart Niklas Schäkel auf. Externe Zugänge seien dagegen nicht in Sicht. In neuer Rolle zur Mannschaft stoßen soll allerdings Sören Janke. „Ich will versuchen, ob er spielender Co-Trainer einsteigt“, sagt Riedel, der bereits im Januar um eine Saison verlängerte: „Ich brauche Unterstützung.“

Übungseinheiten

„Wir haben neun Wochen lang versucht, uns mit der App Runtastic fit zu halten“, erzählt Riedel. Schließlich habe sein Team bereit sein müssen, falls die Saison doch noch einmal startet. „Irgendwann ist das aber ausgelutscht“, sagt der Coach, der jetzt auf den 1. Juli hofft: „Wenn die Lage es zulässt, wollen wir da mit der Vorbereitung starten.“ Wenn schon vorher Mannschaftstraining möglich sein sollte, „treffen wir uns und schmeißen den Ball in die Mitte“. Dafür allerdings braucht es seiner Ansicht nach eine akzeptable Gruppengröße: „Wenn wir fünf gegen fünf spielen können, ist das okay. Aber die Jungs haben keine Lust auf Bauch-Beine-Po.“

Teamgeist

Die Mannschaft hält den Kontakt über ihre Whatsapp-Gruppe, der Trainer telefoniert auch schon mal mit seinen Spielern. „Aber es ist zurzeit eher minimal, die Jungs machen ja kaum etwas außer Arbeiten oder Studieren und dann vielleicht noch ihre Freundin treffen“, sagt Riedel. Zeit für ihn, seine Jungs mal wieder um eine Sprachnachricht zu bitten: „Damit ich höre, was sie so machen.“ Virtuelle Mannschaftsabende scheitern beim TuS Lahde/Quetzen dagegen an der Infrastruktur: „Die Hälfte der Spieler bekommt Zoom gar nicht in Gang, weil das Internet auf dem Dorf so schlecht ist“, schildert der Trainer. Umso mehr freut er sich, bald alle wiederzusehen: „Durch die lange Pause müssen noch einige Spieler eine Kiste ausgeben. Aber das Problem werden wir schnell lösen.“

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