Aufsteiger Haddenhauser SV muss sich in der Kreisliga A beweisen Sebastian Külbel Minden. Aufgestiegen ist der Haddenhauser SV aufgrund der Sonderregeln nach der abgebrochenen Corona-Saison. Dennoch ist Trainer Thomas Ehlert davon überzeugt, dass seine Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A richtig ist. „Ich habe mich über den Abbruch geärgert, es war ein offenes Rennen. Wir waren gut in Form und hätten es auch so geschafft“, sagt der Coach. Jetzt ist er gespannt, wie sich sein kaum verändertes Team in der neuen Klasse schlägt. „Für die Mannschaft wird das Neuland. Der Aufstiegskader muss jetzt zeigen, dass er A-Liga-tauglich ist“, betont Ehlert. Mit Andreas Söllner, der vorerst kürzertreten will, verzeichnet er nur einen Abgang. Dem steht mit Andreas Peters von Union Minden II auch nur ein Zugang gegenüber. Der HSV kann sich also voll und ganz auf seine bewährte Spielweise konzentrieren. „Wir behalten unser System bei, müssen aber mehr Kampf und Laufbereitschaft auf den Platz bringen“, fordert der Trainer. So will er mit seinem Team auch gegen individuell bessere Gegner bestehen: „Wir müssen es über das mannschaftliche und die Kameradschaft regeln.“ Ziel im ersten Jahr ist ganz klar der Klassenerhalt, die Zweiteilung der Liga lässt auch die Haddenhauser auf den fünften Platz in der Gruppe 1 hoffen, mit dem sich die Abstiegsrunde umgehen ließe. Das scheint beim Blick auf die Zusammensetzung der beiden Staffeln nicht unrealistisch. Für Ehlert ist das aber kaum relevant: „Ich kann nicht beurteilen, welches die stärkere Gruppe ist. Es wird aber sicher die eine oder andere Überraschung geben.“ Zu denen will auch der Aufsteiger aus dem Mindener Südwesten gehören, der in der Vorbereitung bislang zweimal deutlich gegen Bezirksligisten verlor: Dem 1:7 gegen den TuS Lahde/Quetzen folgte ein 0:6 gegen TuS Tengern II. Dennoch hat Ehlert gute Ansätze gesehen und geht optimistisch in die Saison: „Wir brauchen aber auch ein Quäntchen Glück.“ Haddenhauser SV 20/21 Abgang: Stefan Söllner (tritt kürzer). Zugang: Andreas Peters (Union Minden II). Kader: Steven Abbott, Mohamed Achour, Denis Clemens, Adalberto Da Fonseca Mendes, Waldemar Gauser, Eduard Geddert, Nico Gottschalk, Elsaid Hepaj, Pascal Holzapfel, Kevin Horstmann, John Kemp, Michel Kohnen, Jonas Körbe, Marcel Kortum, Drison Kraja, Elidon Mustafa, Ramon Noruschat, Andreas Peters, Marlon Sandvoß, Maximilian Sting, Philip Struck, Noah von Behren, Thomas Wittek. Trainer: Thomas Ehlert, Betreuerin Silvia Oestreich.

Aufsteiger Haddenhauser SV muss sich in der Kreisliga A beweisen

Kaum verändert: Der Haddenhauser SV in der Saison 2020/2021. © Foto: privat

Minden. Aufgestiegen ist der Haddenhauser SV aufgrund der Sonderregeln nach der abgebrochenen Corona-Saison. Dennoch ist Trainer Thomas Ehlert davon überzeugt, dass seine Mannschaft in der Fußball-Kreisliga A richtig ist.

„Ich habe mich über den Abbruch geärgert, es war ein offenes Rennen. Wir waren gut in Form und hätten es auch so geschafft“, sagt der Coach. Jetzt ist er gespannt, wie sich sein kaum verändertes Team in der neuen Klasse schlägt. „Für die Mannschaft wird das Neuland. Der Aufstiegskader muss jetzt zeigen, dass er A-Liga-tauglich ist“, betont Ehlert.

Mit Andreas Söllner, der vorerst kürzertreten will, verzeichnet er nur einen Abgang. Dem steht mit Andreas Peters von Union Minden II auch nur ein Zugang gegenüber. Der HSV kann sich also voll und ganz auf seine bewährte Spielweise konzentrieren. „Wir behalten unser System bei, müssen aber mehr Kampf und Laufbereitschaft auf den Platz bringen“, fordert der Trainer. So will er mit seinem Team auch gegen individuell bessere Gegner bestehen: „Wir müssen es über das mannschaftliche und die Kameradschaft regeln.“

Ziel im ersten Jahr ist ganz klar der Klassenerhalt, die Zweiteilung der Liga lässt auch die Haddenhauser auf den fünften Platz in der Gruppe 1 hoffen, mit dem sich die Abstiegsrunde umgehen ließe. Das scheint beim Blick auf die Zusammensetzung der beiden Staffeln nicht unrealistisch. Für Ehlert ist das aber kaum relevant: „Ich kann nicht beurteilen, welches die stärkere Gruppe ist. Es wird aber sicher die eine oder andere Überraschung geben.“

Zu denen will auch der Aufsteiger aus dem Mindener Südwesten gehören, der in der Vorbereitung bislang zweimal deutlich gegen Bezirksligisten verlor: Dem 1:7 gegen den TuS Lahde/Quetzen folgte ein 0:6 gegen TuS Tengern II. Dennoch hat Ehlert gute Ansätze gesehen und geht optimistisch in die Saison: „Wir brauchen aber auch ein Quäntchen Glück.“

Haddenhauser SV 20/21

Abgang: Stefan Söllner (tritt kürzer).

Zugang: Andreas Peters (Union Minden II).

Kader: Steven Abbott, Mohamed Achour, Denis Clemens, Adalberto Da Fonseca Mendes, Waldemar Gauser, Eduard Geddert, Nico Gottschalk, Elsaid Hepaj, Pascal Holzapfel, Kevin Horstmann, John Kemp, Michel Kohnen, Jonas Körbe, Marcel Kortum, Drison Kraja, Elidon Mustafa, Ramon Noruschat, Andreas Peters, Marlon Sandvoß, Maximilian Sting, Philip Struck, Noah von Behren, Thomas Wittek.

Trainer: Thomas Ehlert, Betreuerin Silvia Oestreich.

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