Auf die Kür folgt die Pflicht: Nach Pokalcoup spielt RWM gegen Bad Westernkotten Petershagen (apl). Da ging die Party ab: Nach dem überragenden 5:1 (5:0)-Sieg im Westfalenpokal gegen den Oberligisten TuS Haltern am Donnerstagabend hat Fußball-Landesligist RW Maaslingen in der Kabine noch ordentlich gefeiert. Doch seit gestern liegt der Fokus wieder zu 100 Prozent auf der Meisterschaft. Am Sonntag empfangen die Rot-Weißen den SuS Bad Westernkotten (15 Uhr). Die Haltener waren nach dem 0:5-Rückstand bereits in der Halbzeitpause völligst bedient. „Wir wollen uns jetzt nur noch gut verkaufen und dann soll Maaslingen den Westfalenpokal gewinnen“, sagte ein resignierter Betreuer nach 45 einseitigen Minuten, in denen alles, wirklich alles, zugunsten der Rot-Weißen lief. Am Sonntag müssen sich die Maaslinger allerdings auf komplett andere 90 Minuten einstellen. Dann sind sie es, die das Spiel machen müssen. Auf Konterchancen lauern, werden wahrscheinlich die Gäste aus dem Kreis Soest. Aber in der vierten Partie binnen acht Tagen wird Jan-Werner Schmitz wieder frische Kräfte in die Startelf rotieren. „In Hövelhof saßen Felix Waltke oder Philipp Rusteberg 90 Minuten auf der Bank. Aber es wird nicht schlechter, wenn andere spielen. Das ist Luxus“, sagt der RWM-Trainer, „und ich habe den Spielern auch gesagt, dass sie sich daran gewöhnen müssen, dass sie mal nicht in der Startelf stehen.“ Maaslingen hat sehr viel Qualität – und das in der Breite. Zudem dürften die Spieler eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein haben. Schließlich sind die Rot-Weißen in dieser Saison noch ungeschlagen. Trotzdem warnt Finn Wiese vor Bad Westernkotten und erinnert an das 1:1 aus der Vorsaison, in der Jesper Fuchs auf eigenem Platz erst in der Nachspielzeit der Ausgleich gelang: „Die Mannschaft hat viel Biss. Aber wenn wir unser Ding durchziehen, wird das wieder ein positives Erlebnis für uns.“

Auf die Kür folgt die Pflicht: Nach Pokalcoup spielt RWM gegen Bad Westernkotten

RWM-Stratege Christian Schröer. © Astrid Plaßhenrich

Petershagen (apl). Da ging die Party ab: Nach dem überragenden 5:1 (5:0)-Sieg im Westfalenpokal gegen den Oberligisten TuS Haltern am Donnerstagabend hat Fußball-Landesligist RW Maaslingen in der Kabine noch ordentlich gefeiert. Doch seit gestern liegt der Fokus wieder zu 100 Prozent auf der Meisterschaft. Am Sonntag empfangen die Rot-Weißen den SuS Bad Westernkotten (15 Uhr).

Die Haltener waren nach dem 0:5-Rückstand bereits in der Halbzeitpause völligst bedient. „Wir wollen uns jetzt nur noch gut verkaufen und dann soll Maaslingen den Westfalenpokal gewinnen“, sagte ein resignierter Betreuer nach 45 einseitigen Minuten, in denen alles, wirklich alles, zugunsten der Rot-Weißen lief.

Am Sonntag müssen sich die Maaslinger allerdings auf komplett andere 90 Minuten einstellen. Dann sind sie es, die das Spiel machen müssen. Auf Konterchancen lauern, werden wahrscheinlich die Gäste aus dem Kreis Soest. Aber in der vierten Partie binnen acht Tagen wird Jan-Werner Schmitz wieder frische Kräfte in die Startelf rotieren. „In Hövelhof saßen Felix Waltke oder Philipp Rusteberg 90 Minuten auf der Bank. Aber es wird nicht schlechter, wenn andere spielen. Das ist Luxus“, sagt der RWM-Trainer, „und ich habe den Spielern auch gesagt, dass sie sich daran gewöhnen müssen, dass sie mal nicht in der Startelf stehen.“ Maaslingen hat sehr viel Qualität – und das in der Breite. Zudem dürften die Spieler eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein haben. Schließlich sind die Rot-Weißen in dieser Saison noch ungeschlagen.

Trotzdem warnt Finn Wiese vor Bad Westernkotten und erinnert an das 1:1 aus der Vorsaison, in der Jesper Fuchs auf eigenem Platz erst in der Nachspielzeit der Ausgleich gelang: „Die Mannschaft hat viel Biss. Aber wenn wir unser Ding durchziehen, wird das wieder ein positives Erlebnis für uns.“

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