Arminia Bielefeld entschuldigt sich für Vorfälle bei der Aufstiegsparty Christine Panhorst Bielefeld. Zwei Tage nach den Aufstiegsfeierlichkeiten, die scharfe Kritik an Verein und Spielern auslösten, hat sich jetzt der DSC Arminia Bielefeld mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Darin heißt es im Wortlaut: "Der DSC Arminia Bielefeld bedauert die Geschehnisse, zu denen es nach dem letzten Zweitliga-Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim gekommen war. In Anbetracht der großen Emotionen, die sich rund um den Bundesliga-Aufstieg ihren Weg gebahnt hatten und später nicht mehr zu kontrollieren waren, und in Anbetracht der sich entladenden Anspannung der letzten Wochen sind allgemein gültige Abstandsregeln und beschlossene Absprachen leider nicht eingehalten worden." Damit bezieht sich der Verein auf den Bruch mit Polizeiabsprachen. Diverse Arminia-Profis und Trainer Uwe Neuhaus hatten sich entgegen vorher getroffener Vereinbarungen den Fans gezeigt und eine schnell anwachsende Menge vor der Schüco-Arena zum Feiern animiert. Einige Spieler ließen sich anschließend bei einem Konvoi durch die Innenstadt feiern. Jetzt entschuldigt sich der Verein in seiner Stellungnahme, geht aber auf das Verhalten seiner Spieler im Detail nicht ein: "Für dieses Fehlverhalten will sich der DSC Arminia Bielefeld in aller Form bei den Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und den Behörden sowie bei den Sicherheitspartnern entschuldigen. Trotz aller Freude über den großen sportlichen Erfolg hätte es in keinem Fall passieren dürfen, zumal der DSC Arminia Bielefeld selbst im Vorfeld des letzten Spieltags öffentlich dazu aufgerufen hatte, sich entsprechend der gültigen Corona-Regelungen zu verhalten." Nach den Feierlichkeiten hatte es Kritik gehagelt - von der Polizei Bielefeld, vom Krisenstab der Stadt, aber auch von vielen Bielefeldern und den Fans des Klubs selbst. Am Montag hatte sich der Verein zunächst auf NW-Anfrage zu den Vorfällen nicht äußern wollen. Die Polizei Bielefeld hatte Gespräche mit dem Verein angekündigt. Einen Termin gibt es offenbar noch nicht. Offen ist, ob der Verstoß gegen Corona-Auflagen und Vereinbarungen für den Verein ernstere Konsequenzen haben wird. Stellungnahme des DSC Arminia Bielefeld zu den Geschehnissen nach dem Heidenheim-Spiel:https://t.co/7Oh6X058oI#immerdabeipic.twitter.com/r3aKFQ7hKc — DSC ArminiaBielefeld (@arminia) June 30, 2020

Arminia Bielefeld entschuldigt sich für Vorfälle bei der Aufstiegsparty

Die Spieler ließen sich entgegen Absprachen am Sonntag im Konvoi am Niederwall feiern. Szenen wie diese machten auch viele Fans wütend. © Sarah Jonek

Bielefeld. Zwei Tage nach den Aufstiegsfeierlichkeiten, die scharfe Kritik an Verein und Spielern auslösten, hat sich jetzt der DSC Arminia Bielefeld mit einer Stellungnahme zu Wort gemeldet. Darin heißt es im Wortlaut:

"Der DSC Arminia Bielefeld bedauert die Geschehnisse, zu denen es nach dem letzten Zweitliga-Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim gekommen war. In Anbetracht der großen Emotionen, die sich rund um den Bundesliga-Aufstieg ihren Weg gebahnt hatten und später nicht mehr zu kontrollieren waren, und in Anbetracht der sich entladenden Anspannung der letzten Wochen sind allgemein gültige Abstandsregeln und beschlossene Absprachen leider nicht eingehalten worden."

Damit bezieht sich der Verein auf den Bruch mit Polizeiabsprachen. Diverse Arminia-Profis und Trainer Uwe Neuhaus hatten sich entgegen vorher getroffener Vereinbarungen den Fans gezeigt und eine schnell anwachsende Menge vor der Schüco-Arena zum Feiern animiert. Einige Spieler ließen sich anschließend bei einem Konvoi durch die Innenstadt feiern. Jetzt entschuldigt sich der Verein in seiner Stellungnahme, geht aber auf das Verhalten seiner Spieler im Detail nicht ein:

"Für dieses Fehlverhalten will sich der DSC Arminia Bielefeld in aller Form bei den Bielefelder Bürgerinnen und Bürgern, der Verwaltung und den Behörden sowie bei den Sicherheitspartnern entschuldigen. Trotz aller Freude über den großen sportlichen Erfolg hätte es in keinem Fall passieren dürfen, zumal der DSC Arminia Bielefeld selbst im Vorfeld des letzten Spieltags öffentlich dazu aufgerufen hatte, sich entsprechend der gültigen Corona-Regelungen zu verhalten."

Nach den Feierlichkeiten hatte es Kritik gehagelt - von der Polizei Bielefeld, vom Krisenstab der Stadt, aber auch von vielen Bielefeldern und den Fans des Klubs selbst. Am Montag hatte sich der Verein zunächst auf NW-Anfrage zu den Vorfällen nicht äußern wollen. Die Polizei Bielefeld hatte Gespräche mit dem Verein angekündigt. Einen Termin gibt es offenbar noch nicht. Offen ist, ob der Verstoß gegen Corona-Auflagen und Vereinbarungen für den Verein ernstere Konsequenzen haben wird.

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