2. Liga: Schwerste Auswärtsaufgabe für Arminia Bielefeld in Heidenheim Bielefeld (oe). Die richtigen Gegner zur richtigen Zeit: Die Serie von sieben Auswärtssiegen in Folge hat Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld in erster Linie vielen starken Auftritten zu verdanken. Ein wenig aber auch einem gnädigen Spielplan, der den Ostwestfalen bislang Teams aus der unteren Tabellenhälfte oder während temporärer Schwächephasen bescherte. Am heutigen Samstag um 13 Uhr ist das anders. Dann reisen die Ostwestfalen zum 1. FC Heidenheim. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt schickt sich an, sich neben der Arminia sowie den großen Favoriten aus Hamburg und Stuttgart im Aufstiegsrennen zu etablieren. Nach einem holprigen Saisonbeginn startete der FCH zuletzt durch und siegte sogar beim heimstarken HSV. „Wir stehen vor dem mit Abstand schwersten Auswärtsspiel in der bisherigen Saison. Heidenheim ist in den Zweikämpfen griffig und in der Defensive extrem gut sortiert“, lobt Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus. Dennoch fahren die Arminia nicht in die 50.000-Einwohner-Stadt, um dort nur Schadensbegrenzung zu betreiben. Denn mit einem Sieg ließe sich der Abstand auf Rang vier auf stattliche zehn Punkte ausbauen und die Bielefelder würden garantiert auf dem ersten Platz überwintern. Mit einer Portion Extra-Motivation werden bei den Gästen Marcel Hartel und Joakim Nilsson auflaufen. Beide erwischten beim jüngsten 2:2 gegen Karlsruhe nicht ihren besten Tag. Hartel ließ vier gute Möglichkeiten ungenutzt und Nilsson leitete den zweiten KSC-Treffer ein. „Natürlich habe ich mir viele Gedanken gemacht und ich hatte das Gefühl, dass Team im Stich gelassen zu haben. Aber das ist abgehakt. Wir wollen in Heidenheim zeigen, wie gut wir sind“, meinte Nilsson, und auch Hartel blickt nur noch nach vorne. Gegner Heidenheim hat es auch dem 23-Jährigen angetan: „Der FCH ist ein sehr ernstzunehmender Kandidat im Aufstiegsrennen. Dennoch wollen wir als Mannschaft wieder an unsere Leistungsgrenze gehen und möglichst die drei Punkte mitnehmen.“ Fehlen werden der Arminia nur die Langzeitverletzten Brian Behrendt (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Nils Quaschner (Reha nach Knie-OP).

2. Liga: Schwerste Auswärtsaufgabe für Arminia Bielefeld in Heidenheim

Marcel Hartel © Foto: oe

Bielefeld (oe). Die richtigen Gegner zur richtigen Zeit: Die Serie von sieben Auswärtssiegen in Folge hat Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld in erster Linie vielen starken Auftritten zu verdanken. Ein wenig aber auch einem gnädigen Spielplan, der den Ostwestfalen bislang Teams aus der unteren Tabellenhälfte oder während temporärer Schwächephasen bescherte.

Am heutigen Samstag um 13 Uhr ist das anders. Dann reisen die Ostwestfalen zum 1. FC Heidenheim. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt schickt sich an, sich neben der Arminia sowie den großen Favoriten aus Hamburg und Stuttgart im Aufstiegsrennen zu etablieren. Nach einem holprigen Saisonbeginn startete der FCH zuletzt durch und siegte sogar beim heimstarken HSV. „Wir stehen vor dem mit Abstand schwersten Auswärtsspiel in der bisherigen Saison. Heidenheim ist in den Zweikämpfen griffig und in der Defensive extrem gut sortiert“, lobt Bielefelds Trainer Uwe Neuhaus.

Dennoch fahren die Arminia nicht in die 50.000-Einwohner-Stadt, um dort nur Schadensbegrenzung zu betreiben. Denn mit einem Sieg ließe sich der Abstand auf Rang vier auf stattliche zehn Punkte ausbauen und die Bielefelder würden garantiert auf dem ersten Platz überwintern.

Mit einer Portion Extra-Motivation werden bei den Gästen Marcel Hartel und Joakim Nilsson auflaufen. Beide erwischten beim jüngsten 2:2 gegen Karlsruhe nicht ihren besten Tag. Hartel ließ vier gute Möglichkeiten ungenutzt und Nilsson leitete den zweiten KSC-Treffer ein. „Natürlich habe ich mir viele Gedanken gemacht und ich hatte das Gefühl, dass Team im Stich gelassen zu haben. Aber das ist abgehakt. Wir wollen in Heidenheim zeigen, wie gut wir sind“, meinte Nilsson, und auch Hartel blickt nur noch nach vorne. Gegner Heidenheim hat es auch dem 23-Jährigen angetan: „Der FCH ist ein sehr ernstzunehmender Kandidat im Aufstiegsrennen. Dennoch wollen wir als Mannschaft wieder an unsere Leistungsgrenze gehen und möglichst die drei Punkte mitnehmen.“

Fehlen werden der Arminia nur die Langzeitverletzten Brian Behrendt (Aufbautraining nach Kreuzbandriss) und Nils Quaschner (Reha nach Knie-OP).

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