Kreispokal: Kleinenbremer kontern Hausberger aus Minden (kub). In den Fußball-Kreispokal-Spielen der 2. Runde, in denen Kreisligisten unter sich waren, fielen zwei Ergebnisse aus dem Rahmen. Zum einen setzte sich mit B-Ligist TuS Kleinenbremen beim 4:1 gegen den SV Hausberge eine klassentiefere Mannschaft durch, zum anderen machte A-Liga-Aufsteiger SV Weser Leteln beim 24:0 gegen Neuling SSV Mühlenkreis zwei Dutzend voll.„Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und unsere wenigen Chancen konsequent genutzt“, wollte TuS Kleinenbremens Trainer Nils Bensch das 4:1 gegen den A-Ligisten nicht überbewertet wissen. Die Hausberger hatten gefühlt wohl 80 Prozent Ballbesitz, taten sich gegen die massive Deckung der Hausherren aber schwer. Diese wiederum waren dann in der zweiten Halbzeit mit schnellen Kontern erfolgreich und setzten, als die Hausberger aufmachten, auch noch den Schlusspunkt zum 4:1, während Hausberge per Kopf nur die Latte traf.Beim 24:0 des A-Liga-Aufsteigers SV Weser Leteln gegen Neuling SSV Mühlenkreis spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste ab. „Die kamen nur einmal in der zweiten Halbzeit an unseren Strafraum und hatten keine einzige Chance“, so SVL-Coach Markus Bussmann, der das neuformierte Team von Michael Struckmeier lobte: „Hut ab, die haben noch nach dem 0:12 unverdrossen weitergekämpft. Wir konnten aber nicht verhindern, dass am Ende so viele Tore gefallen sind.“ Mit „alle Neune“ tat sich da besonders Torjäger Jerome Jutzewitz hervor.Im Duell zweier A-Ligisten behauptete sich SV Bölhorst-Häverstädt mit 3:2 gegen SuS Wulferdingsen, geriet aber zunächst 0:2 in Rückstand. „Nach zwanzig Minuten dachte ich, ich müsste eine Mauer in unser Tor bauen, damit es nicht so schlimm wird“, bekannte SVBH-Trainer Christian Riedel, lobte sein Team aber für die zweite Halbzeit: „Da haben wir weiter vorn angepackt und hätten noch mehr Tore machen können.“ Den Sieg bezahlten die Mindener allerdings mit Verletzungen von Luis Fischbach (Leiste), Tobias Grzelawsky (Wade) und Patrick Eickhoff.VfL Minden bot beim 1:3 in Volmerdingsen eine gute erste Halbzeit, doch dann ließen die Kräfte nach. Nicht korrekt war nach seiner Ansicht das Tor zum 1:2 und zur Vorentscheidung: „Schade, da hätte man abseits pfeifen müssen.“ Nach nicht so guter Vorbereitung (Schichtarbeiter, Urlauber) ist er für die Saison aber zuversichtlich.SC BW Lerbeck hatte beim 7:1 beim künftigen Klassenpartner SC Oberbecksen zwar nur zwölf Spieler zur Verfügung, hätte beim abwehrschwachen Gastgeber aber auch zweistellig gewinnen können.Auf des Messers Schneide stand die Partie zwischen den B-Ligisten TuS Wasserstraße und TuS Holzhausen/Porta, ehe die schnellen und gefährlichen Gäste zehn Minuten vor Schluss einen Konter zum 2:3-Endstand nutzten. Entscheidend war für Gastgeber-Trainer Ralf Maleike die Gelb-rote Karte vier Minuten zuvor für Pierre Schmidt (Meckern und Ballwegschlagen): „Nach sechs Trainingseinheiten in der Woche, in Unterzahl und bei der Wärme ging nichts mehr.“Auf Augenhöhe und „dran“ beim 1:2 und 2:3 war TuS Minderheide gegen die klassenhöheren „Rot-Weißen“ aus Rehme, kassierte in der Schlussminute aber noch das 2:4.Ohne Spiel erreichten die nächste Runde FC BW Holtrup (Gast TSG Neuenknick sagte wegen personeller Probleme am Freitagabend ab) und TuS Döhren (stand zum Spiel beim Türk SV Minden vor einem verschlossenen Weserstadion). Die letzte Partie der 2. Runde steigt am Dienstag in Nammen zwischen TuS Porta und SV Päpinghausen-Cammer.

Kreispokal: Kleinenbremer kontern Hausberger aus

Ins Leere fliegt hier SV Hausberges Vitali Miller, der den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Ansonsten aber hielten die Kleinenbremer ihr Tor sauber. MT- © Foto: Ulrich Kuballa

Minden (kub). In den Fußball-Kreispokal-Spielen der 2. Runde, in denen Kreisligisten unter sich waren, fielen zwei Ergebnisse aus dem Rahmen. Zum einen setzte sich mit B-Ligist TuS Kleinenbremen beim 4:1 gegen den SV Hausberge eine klassentiefere Mannschaft durch, zum anderen machte A-Liga-Aufsteiger SV Weser Leteln beim 24:0 gegen Neuling SSV Mühlenkreis zwei Dutzend voll.

„Wir haben taktisch sehr diszipliniert gespielt und unsere wenigen Chancen konsequent genutzt“, wollte TuS Kleinenbremens Trainer Nils Bensch das 4:1 gegen den A-Ligisten nicht überbewertet wissen. Die Hausberger hatten gefühlt wohl 80 Prozent Ballbesitz, taten sich gegen die massive Deckung der Hausherren aber schwer. Diese wiederum waren dann in der zweiten Halbzeit mit schnellen Kontern erfolgreich und setzten, als die Hausberger aufmachten, auch noch den Schlusspunkt zum 4:1, während Hausberge per Kopf nur die Latte traf.

Beim 24:0 des A-Liga-Aufsteigers SV Weser Leteln gegen Neuling SSV Mühlenkreis spielte sich das Geschehen fast ausschließlich in der Hälfte der Gäste ab. „Die kamen nur einmal in der zweiten Halbzeit an unseren Strafraum und hatten keine einzige Chance“, so SVL-Coach Markus Bussmann, der das neuformierte Team von Michael Struckmeier lobte: „Hut ab, die haben noch nach dem 0:12 unverdrossen weitergekämpft. Wir konnten aber nicht verhindern, dass am Ende so viele Tore gefallen sind.“ Mit „alle Neune“ tat sich da besonders Torjäger Jerome Jutzewitz hervor.

Im Duell zweier A-Ligisten behauptete sich SV Bölhorst-Häverstädt mit 3:2 gegen SuS Wulferdingsen, geriet aber zunächst 0:2 in Rückstand. „Nach zwanzig Minuten dachte ich, ich müsste eine Mauer in unser Tor bauen, damit es nicht so schlimm wird“, bekannte SVBH-Trainer Christian Riedel, lobte sein Team aber für die zweite Halbzeit: „Da haben wir weiter vorn angepackt und hätten noch mehr Tore machen können.“ Den Sieg bezahlten die Mindener allerdings mit Verletzungen von Luis Fischbach (Leiste), Tobias Grzelawsky (Wade) und Patrick Eickhoff.

VfL Minden bot beim 1:3 in Volmerdingsen eine gute erste Halbzeit, doch dann ließen die Kräfte nach. Nicht korrekt war nach seiner Ansicht das Tor zum 1:2 und zur Vorentscheidung: „Schade, da hätte man abseits pfeifen müssen.“ Nach nicht so guter Vorbereitung (Schichtarbeiter, Urlauber) ist er für die Saison aber zuversichtlich.

SC BW Lerbeck hatte beim 7:1 beim künftigen Klassenpartner SC Oberbecksen zwar nur zwölf Spieler zur Verfügung, hätte beim abwehrschwachen Gastgeber aber auch zweistellig gewinnen können.

Auf des Messers Schneide stand die Partie zwischen den B-Ligisten TuS Wasserstraße und TuS Holzhausen/Porta, ehe die schnellen und gefährlichen Gäste zehn Minuten vor Schluss einen Konter zum 2:3-Endstand nutzten. Entscheidend war für Gastgeber-Trainer Ralf Maleike die Gelb-rote Karte vier Minuten zuvor für Pierre Schmidt (Meckern und Ballwegschlagen): „Nach sechs Trainingseinheiten in der Woche, in Unterzahl und bei der Wärme ging nichts mehr.“

Auf Augenhöhe und „dran“ beim 1:2 und 2:3 war TuS Minderheide gegen die klassenhöheren „Rot-Weißen“ aus Rehme, kassierte in der Schlussminute aber noch das 2:4.

Ohne Spiel erreichten die nächste Runde FC BW Holtrup (Gast TSG Neuenknick sagte wegen personeller Probleme am Freitagabend ab) und TuS Döhren (stand zum Spiel beim Türk SV Minden vor einem verschlossenen Weserstadion). Die letzte Partie der 2. Runde steigt am Dienstag in Nammen zwischen TuS Porta und SV Päpinghausen-Cammer.

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