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Heiterkeit und Dramatik - Sinfoniekonzert in St. Martini

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Minden. Davon, dass Joseph Haydns Instrumentalkonzerte zu Unrecht im Schatten Mozarts stehen, kann sich das Publikum am Sonntag, 8. März in St. Martini überzeugen. Das Orchester Collegium musicum gibt zwischen 17 und 19 Uhr ein großes Sinfoniekonzert.

Das reine Streichorchester Collegium musicum wird bei solchen Auftritten stets um externe Bläser ergänzt, die das Ensemble zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester vervollständigen. Vielversprechend ist das fein abgestimmte Programm, das die Großmeister Haydn und Beethoven feiert: Zu hören ist die letzte Sinfonie von Joseph Haydn mit der Nr. 104. Dieses Werk, mit dem Haydn sein riesiges sinfonisches Schaffen beeindruckend abschließt, entstand während seines Englandaufenthalt für das Londoner Publikum. Aufgrund herrlich frecher Anleihen an volkstümlich-dörfliche Musik der damaligen Zeit erhielt die Sinfonie später auch den scherzhaften Namen „mit dem Dudelsack“ oder auch einfach „London“.

Ebenfalls erklingt das von Haydn stammende spritzig-lebendige sowie liebenswürdig „Clavierkonzert“ C-Dur. Das kann nach Haydns Anweisung sowohl auf der Orgel als auch auf dem Klavier gespielt werden.

Den krönenden Abschluss des Programms bildet dann die „Egmont“-Overture von Ludwig van Beethoven. Ein hochemotionales und dramatisches Stück, das zurecht zu den beliebtesten Orchesterwerken Beethovens gehört und das diesjährige Beethovenjahr auch in St. Martini feiert. Solo-Klavier und Leitung des Konzertes liegen in der Hand von Martinikantor Ulf Wellner. Karten sind über www.martinigemeinde.de erhältlich.

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MindenHeiterkeit und Dramatik - Sinfoniekonzert in St. MartiniMinden. Davon, dass Joseph Haydns Instrumentalkonzerte zu Unrecht im Schatten Mozarts stehen, kann sich das Publikum am Sonntag, 8. März in St. Martini überzeugen. Das Orchester Collegium musicum gibt zwischen 17 und 19 Uhr ein großes Sinfoniekonzert. Das reine Streichorchester Collegium musicum wird bei solchen Auftritten stets um externe Bläser ergänzt, die das Ensemble zu einem ausgewachsenen Sinfonieorchester vervollständigen. Vielversprechend ist das fein abgestimmte Programm, das die Großmeister Haydn und Beethoven feiert: Zu hören ist die letzte Sinfonie von Joseph Haydn mit der Nr. 104. Dieses Werk, mit dem Haydn sein riesiges sinfonisches Schaffen beeindruckend abschließt, entstand während seines Englandaufenthalt für das Londoner Publikum. Aufgrund herrlich frecher Anleihen an volkstümlich-dörfliche Musik der damaligen Zeit erhielt die Sinfonie später auch den scherzhaften Namen „mit dem Dudelsack“ oder auch einfach „London“. Ebenfalls erklingt das von Haydn stammende spritzig-lebendige sowie liebenswürdig „Clavierkonzert“ C-Dur. Das kann nach Haydns Anweisung sowohl auf der Orgel als auch auf dem Klavier gespielt werden. Den krönenden Abschluss des Programms bildet dann die „Egmont“-Overture von Ludwig van Beethoven. Ein hochemotionales und dramatisches Stück, das zurecht zu den beliebtesten Orchesterwerken Beethovens gehört und das diesjährige Beethovenjahr auch in St. Martini feiert. Solo-Klavier und Leitung des Konzertes liegen in der Hand von Martinikantor Ulf Wellner. Karten sind über www.martinigemeinde.de erhältlich.