Minden

Das große Finale zum „Ring“: Premiere für Rheingold und Walküre im Stadttheater

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Mit „Rheingold“ startet das Stadttheater Minden am Donnerstag in Zyklus-Aufführung des „Ring des Nibelungen“. MT-Foto: Alex Lehn - © Lehn,Alexander
Mit „Rheingold“ startet das Stadttheater Minden am Donnerstag in Zyklus-Aufführung des „Ring des Nibelungen“. MT-Foto: Alex Lehn (© Lehn,Alexander)

Minden (mt). Das Stadttheater Minden und seine Produktionspartner Nordwestdeutsche Philharmonie und Wagner-Verband Minden begannen im Herbst 2015 das Megaprojekt Richard Wagners Operntetralogie „Der Ring der Nibelungen“ auf die Bühne zu bringen. Nun schließt sich ab Donnerstag der Kreis mit der zyklischen Aufführung, wenn am 12. September um 19 Uhr Rheingold und am Sonntag, 15. September um 16 Uhr Die Walküre aufgeführt werden. Siegfried und Götterdämmerung folgen am 19. und 22. September.

Alle Aufführungen der Inszenierungen von Gerd Heinz seit 2015 fanden beim Publikum und den Medien ein begeistertes Echo. Seit seiner Uraufführung bei den Bayreuther Festspielen 1876 hat „Der Ring des Nibelungen“ in immer neuen Interpretationen die Welt erobert, obwohl er an die Künstler und an das Publikum ungeheuerliche Anforderungen stellt. Er hat alle Beteiligten zu immer neuen Auseinandersetzungen herausgefordert, hat begeisterte Zustimmung und erbitterte Ablehnung erfahren und so viele unterschiedliche Analysen und Deutungen provoziert wie kein anderes Werk des Musiktheaters.

Anscheinend haben Wagners mythische Helden, Walküren, Götter, Riesen und Zwerge auch unserer Zeit noch viel zu sagen, und faszinieren immer wieder neu.

Es gibt noch einige Karten für die Opernaufführungen bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26 - 30, Telefon (0571) 8 82 77.

Das Programm rund um den „Ring“

Am Donnerstag, 12. September führt der Musikwissenschaftler Hans Martin Gräbner mit einem Vortrag in „Das Rheingold“ ein. Der Vortrag findet um 11 Uhr im Ratsgymnasium statt. Der Einführungsvortrag zu „Die Walküre“ findet am Sonntag, 15. September, um 11 Uhr im Ratsgymnasium statt. Der Eintritt kostet fünf Euro.

Am Freitag, 13. September gibt es ab 18 Uhr auf dem Brückenkopf ein kostenloses Open-Air-Jazzkonzert unter dem Motto „Wald und Wagner“.

Im Rahmen der Reihe zu den Wagnerwochen „Mindener Horizonte“ findet am Montag, 16. September um 19.30 Uhr im Ständersaal des LWL-Preußenmuseum der Vortrag „Oper und Drama – Auf der Suche nach Wagners Inspirationsquellen für den Ring“ mit Frank Beermann und Pianist Günter Albers statt. Karten zu diesem Konzert gibt es an der Abendkasse zum Preis von zehn Euro.

Das touristische Begleitprogramm startet am Freitag, 13. September um 15 Uhr mit der historischen Stadtführung mit dem „Hansekaufmann“ unter der Rathauslaube am Marktplatz. Um 18 Uhr startet eine Führung am Kaiser-Wilhelm-Denkmal und nach vorheriger Anmeldung ab 19 Uhr das „Heldenmahl am Kaiser“.

Am Samstag, 14. September findet von 10 bis 18 Uhr der Ausflug „Auf den Spuren von Wilhelm Busch“ nach Bückeburg, Wiedensahl und Stadthagen statt. Am Montag, 16. September gibt es um 15 Uhr eine Führung am Wasserstraßenkreuz.

Busausflug zum Künstlerdorf Worpswede am Dienstag, 17. September zwischen 8 und 18 Uhr nach vorheriger Anmeldung.

Kanal-Weser-Rundfahrt mit Schleusung am Mittwoch,18. September um 15 Uhr und Orgelkonzert mit Opernwerken der deutschen Romantik im Mindnener Dom. Beginn ist um 19.30 Uhr.

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MindenDas große Finale zum „Ring“: Premiere für Rheingold und Walküre im StadttheaterMinden (mt). Das Stadttheater Minden und seine Produktionspartner Nordwestdeutsche Philharmonie und Wagner-Verband Minden begannen im Herbst 2015 das Megaprojekt Richard Wagners Operntetralogie „Der Ring der Nibelungen“ auf die Bühne zu bringen. Nun schließt sich ab Donnerstag der Kreis mit der zyklischen Aufführung, wenn am 12. September um 19 Uhr Rheingold und am Sonntag, 15. September um 16 Uhr Die Walküre aufgeführt werden. Siegfried und Götterdämmerung folgen am 19. und 22. September. Alle Aufführungen der Inszenierungen von Gerd Heinz seit 2015 fanden beim Publikum und den Medien ein begeistertes Echo. Seit seiner Uraufführung bei den Bayreuther Festspielen 1876 hat „Der Ring des Nibelungen“ in immer neuen Interpretationen die Welt erobert, obwohl er an die Künstler und an das Publikum ungeheuerliche Anforderungen stellt. Er hat alle Beteiligten zu immer neuen Auseinandersetzungen herausgefordert, hat begeisterte Zustimmung und erbitterte Ablehnung erfahren und so viele unterschiedliche Analysen und Deutungen provoziert wie kein anderes Werk des Musiktheaters. Anscheinend haben Wagners mythische Helden, Walküren, Götter, Riesen und Zwerge auch unserer Zeit noch viel zu sagen, und faszinieren immer wieder neu. Es gibt noch einige Karten für die Opernaufführungen bei Express-Ticketservice, Obermarktstraße 26 - 30, Telefon (0571) 8 82 77. Das Programm rund um den „Ring“ Am Donnerstag, 12. September führt der Musikwissenschaftler Hans Martin Gräbner mit einem Vortrag in „Das Rheingold“ ein. Der Vortrag findet um 11 Uhr im Ratsgymnasium statt. Der Einführungsvortrag zu „Die Walküre“ findet am Sonntag, 15. September, um 11 Uhr im Ratsgymnasium statt. Der Eintritt kostet fünf Euro. Am Freitag, 13. September gibt es ab 18 Uhr auf dem Brückenkopf ein kostenloses Open-Air-Jazzkonzert unter dem Motto „Wald und Wagner“. Im Rahmen der Reihe zu den Wagnerwochen „Mindener Horizonte“ findet am Montag, 16. September um 19.30 Uhr im Ständersaal des LWL-Preußenmuseum der Vortrag „Oper und Drama – Auf der Suche nach Wagners Inspirationsquellen für den Ring“ mit Frank Beermann und Pianist Günter Albers statt. Karten zu diesem Konzert gibt es an der Abendkasse zum Preis von zehn Euro. Das touristische Begleitprogramm startet am Freitag, 13. September um 15 Uhr mit der historischen Stadtführung mit dem „Hansekaufmann“ unter der Rathauslaube am Marktplatz. Um 18 Uhr startet eine Führung am Kaiser-Wilhelm-Denkmal und nach vorheriger Anmeldung ab 19 Uhr das „Heldenmahl am Kaiser“. Am Samstag, 14. September findet von 10 bis 18 Uhr der Ausflug „Auf den Spuren von Wilhelm Busch“ nach Bückeburg, Wiedensahl und Stadthagen statt. Am Montag, 16. September gibt es um 15 Uhr eine Führung am Wasserstraßenkreuz. Busausflug zum Künstlerdorf Worpswede am Dienstag, 17. September zwischen 8 und 18 Uhr nach vorheriger Anmeldung. Kanal-Weser-Rundfahrt mit Schleusung am Mittwoch,18. September um 15 Uhr und Orgelkonzert mit Opernwerken der deutschen Romantik im Mindnener Dom. Beginn ist um 19.30 Uhr.