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„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ an spannenden Orten erleben

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Die Siebanlage in Kleinenbremen im Jahr 1938. - © Foto: pr
Die Siebanlage in Kleinenbremen im Jahr 1938. (© Foto: pr)

Minden (cb). Der Mühlenkreis ist reich an Baudenkmälern. Und der bundesweit stattfindende „Tag der offenen Denkmäler" – ins Leben gerufen von der „Deutsche Stiftung Denkmalschutz" – biete eine gute Gelegenheit, einige der beeindruckenden Gebäude zu erkunden. Am Sonntag, 9. September öffnen sich für Neugierige neue Perspektiven an Orten, die entweder gar nicht, oder nur unregelmäßig ihre Geschichte preisgeben.

Die Intention des seit 1993 stattfindenden „Tag des offenen Denkmals" ist, der Öffentlichkeit die Bedeutung des kulturellen Erbes und dessen Erhalt bewusst zu machen und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken.

Die 26. Auflage steht unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur". In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker zeigen Arbeitsweisen und Techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

Viele Mindener kennen den Klotz an den Bahnstrecken. Wer über die „Neeser Chaussee", offiziell Hausberger Straße übersieht ihn nicht. Doch was verbirgt sich hinter dem Gebäude? Einst war das Fach-Werk-Haus am Schwarzen Weg 8 eine Kleider- und Wäschefabrik: Mehr erfahren die Besucher zwischen 12 und 15 Uhr. Wie es hinter dem Türen des Schloss Haddenhausen aussieht, das können die Besucher zwischen 12 und 17 Uhr in Augenschein nehmen. Das zwischen 1613 und 1616 erbaute Wasserschloss im Stil der Weserrenaissance ist ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und ist ansonsten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Gleiches gilt für das ehemalige Leibzuchthaus aus dem Jahr 1849 in Päpinghausen. Dessen Bausubstanz die 170 Jahre ungewöhnlich gut und annähernd unverändert überdauert hat.

Der Schwerpunkt des Tag des „offenen Denkmals" liegt in Petershagen. Insgesamt 14 Baudenkmäler können besichtigt werden. Darunter die nur unregelmäßig geöffnete Evangelische Pfarrkirche in Frille, die Evangelische Pfarrkirche in Buchholz, die Evangelische Pfarrkirche Schlüsselburg, die Windmühle Büsching, die Windmühle Heimsen, sowie das Petershäger Amtsstubenhaus und das Haus Windheim No. 2.

Darüberhinaus finden in den der breiten Öffentlichkeit bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Glashütte Gernheim oder der ehemaligen Synagoge Führungen statt.

In Porta beteiligen sich die Schul-AG Jüdische Friedhof Hausberge, das Besucherbergwerk Kleinenbremen und die Harting'sche Wassermühle am Tag des offenen Denkmals. In Hille öffnen die beiden Windmühlen in Nord- und Südhemmern sowie die Alte Kornbrennerei.

Eine interaktive Karte mit allen Informationen zu den Führungen im Internet unter:

www.tag-des-offenen-denkmals.de/besucher/

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Minden„Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ an spannenden Orten erlebenMinden (cb). Der Mühlenkreis ist reich an Baudenkmälern. Und der bundesweit stattfindende „Tag der offenen Denkmäler" – ins Leben gerufen von der „Deutsche Stiftung Denkmalschutz" – biete eine gute Gelegenheit, einige der beeindruckenden Gebäude zu erkunden. Am Sonntag, 9. September öffnen sich für Neugierige neue Perspektiven an Orten, die entweder gar nicht, oder nur unregelmäßig ihre Geschichte preisgeben. Die Intention des seit 1993 stattfindenden „Tag des offenen Denkmals" ist, der Öffentlichkeit die Bedeutung des kulturellen Erbes und dessen Erhalt bewusst zu machen und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. Die 26. Auflage steht unter dem Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur". In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker zeigen Arbeitsweisen und Techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben. Viele Mindener kennen den Klotz an den Bahnstrecken. Wer über die „Neeser Chaussee", offiziell Hausberger Straße übersieht ihn nicht. Doch was verbirgt sich hinter dem Gebäude? Einst war das Fach-Werk-Haus am Schwarzen Weg 8 eine Kleider- und Wäschefabrik: Mehr erfahren die Besucher zwischen 12 und 15 Uhr. Wie es hinter dem Türen des Schloss Haddenhausen aussieht, das können die Besucher zwischen 12 und 17 Uhr in Augenschein nehmen. Das zwischen 1613 und 1616 erbaute Wasserschloss im Stil der Weserrenaissance ist ein Förderprojekt der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und ist ansonsten für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Gleiches gilt für das ehemalige Leibzuchthaus aus dem Jahr 1849 in Päpinghausen. Dessen Bausubstanz die 170 Jahre ungewöhnlich gut und annähernd unverändert überdauert hat. Der Schwerpunkt des Tag des „offenen Denkmals" liegt in Petershagen. Insgesamt 14 Baudenkmäler können besichtigt werden. Darunter die nur unregelmäßig geöffnete Evangelische Pfarrkirche in Frille, die Evangelische Pfarrkirche in Buchholz, die Evangelische Pfarrkirche Schlüsselburg, die Windmühle Büsching, die Windmühle Heimsen, sowie das Petershäger Amtsstubenhaus und das Haus Windheim No. 2. Darüberhinaus finden in den der breiten Öffentlichkeit bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Glashütte Gernheim oder der ehemaligen Synagoge Führungen statt. In Porta beteiligen sich die Schul-AG Jüdische Friedhof Hausberge, das Besucherbergwerk Kleinenbremen und die Harting'sche Wassermühle am Tag des offenen Denkmals. In Hille öffnen die beiden Windmühlen in Nord- und Südhemmern sowie die Alte Kornbrennerei. Eine interaktive Karte mit allen Informationen zu den Führungen im Internet unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de/besucher/