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Feinsinniger Sound mit lippischen Wurzeln bei „Martini um 12“

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Jonas Pütz schreibt tiefsinnige Texte. - © Foto: privat
Jonas Pütz schreibt tiefsinnige Texte. (© Foto: privat)

Minden (mt) „Singer, Dreamer, Believer“, prangt in großen Buchstaben auf der Startseite der Homepage von Jonas Pütz. Am Samstag, 27 Juli tritt der Künstler beim beliebten Format „Martini um 12“ auf und bietet den Publikum eine bunte Mischung aus verschiedenen Musikgenres.

Jonas Pütz ist Singer-Songwriter aus Lemgo. Erste öffentliche Aufmerksamkeit erlangte er 2013, als er es in der TV-Show „The Voice Of Germany“ im Team Nena bis in die Showdowns schaffte. Mittlerweile hat er seinen musikalischen Stil in melancholischen, verträumten Gefilden gefunden und schreibt und komponiert eigene Songs in deutscher und englischer Sprache. Mit Stimme und Gitarre lebt seine Musik von Puristik, Sehnsucht und Intimität, seine Texte erzählen vom Lieben und geliebt werden, vom Hoffen und enttäuscht werden, aber auch vom Glauben und gestärkt werden.

Zuletzt veröffentlichte der Lemgoer den Titel „You don’t care“. „Inhaltlich ist es einer der bisher persönlichsten Songs und stilmäßig mein erster Schritt in eine neue Richtung“, beschreibt Pütz. Der studierte Sozialarbeiter bewegt sich in vielen Stilrichtungen. „Musikalisch will ich mehr als klassische Singer- Songwriter-Musik. Ein Song muss Atmosphäre kreieren, da ist es egal, welches Genre er bedient. Mich inspirieren Sounds“.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass seine Musik stilistisch in der letzten Zeit große Sprünge gemacht hat, vom ruhigen verträumten Mann mit Gitarre hin zu experimentelleren elektronischen Klängen. „Die Grundstimmung, die ich transportieren möchte, hat sich nicht verändert. Aber erst durch die Songentwicklung mit Band im Studio komme ich langsam bei dem Sound an, der die Texte meiner Meinung nach am besten unterstreicht“.

Pütz' Songs bringen gesanglich RnB- und Soul-Einflüssezuammen. „Meine erste CD kam aus dem Regal meines Vaters und war Stevie Wonders 'Inner Vision'. Stimmen haben mich schon immer begeistert und gesanglich geprägt“. Seine Texte erzählen Geschichten vom Loslassen, vom Zerbrechen und dem Schmerz. „Ich wollte Geschichten erzählen, ich mochte die Oberflächlichkeit in der Musikindustrie nicht. Mittlerweile kann ich auch das zulassen und habe gelegentlich sogar Spaß daran, inhaltlich sehr stumpfe Musik zu feiern und auch das als eine großartige Form von Kunst zu verstehen.“ Für seine eigene Musik könne er das aber nicht. „Es wäre Verrat an mir selber, wenn ich fröhliche Partymusik oder Schlager machte.“

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MindenFeinsinniger Sound mit lippischen Wurzeln bei „Martini um 12“Minden (mt) „Singer, Dreamer, Believer“, prangt in großen Buchstaben auf der Startseite der Homepage von Jonas Pütz. Am Samstag, 27 Juli tritt der Künstler beim beliebten Format „Martini um 12“ auf und bietet den Publikum eine bunte Mischung aus verschiedenen Musikgenres. Jonas Pütz ist Singer-Songwriter aus Lemgo. Erste öffentliche Aufmerksamkeit erlangte er 2013, als er es in der TV-Show „The Voice Of Germany“ im Team Nena bis in die Showdowns schaffte. Mittlerweile hat er seinen musikalischen Stil in melancholischen, verträumten Gefilden gefunden und schreibt und komponiert eigene Songs in deutscher und englischer Sprache. Mit Stimme und Gitarre lebt seine Musik von Puristik, Sehnsucht und Intimität, seine Texte erzählen vom Lieben und geliebt werden, vom Hoffen und enttäuscht werden, aber auch vom Glauben und gestärkt werden. Zuletzt veröffentlichte der Lemgoer den Titel „You don’t care“. „Inhaltlich ist es einer der bisher persönlichsten Songs und stilmäßig mein erster Schritt in eine neue Richtung“, beschreibt Pütz. Der studierte Sozialarbeiter bewegt sich in vielen Stilrichtungen. „Musikalisch will ich mehr als klassische Singer- Songwriter-Musik. Ein Song muss Atmosphäre kreieren, da ist es egal, welches Genre er bedient. Mich inspirieren Sounds“. Daher ist es nicht verwunderlich, dass seine Musik stilistisch in der letzten Zeit große Sprünge gemacht hat, vom ruhigen verträumten Mann mit Gitarre hin zu experimentelleren elektronischen Klängen. „Die Grundstimmung, die ich transportieren möchte, hat sich nicht verändert. Aber erst durch die Songentwicklung mit Band im Studio komme ich langsam bei dem Sound an, der die Texte meiner Meinung nach am besten unterstreicht“. Pütz' Songs bringen gesanglich RnB- und Soul-Einflüssezuammen. „Meine erste CD kam aus dem Regal meines Vaters und war Stevie Wonders 'Inner Vision'. Stimmen haben mich schon immer begeistert und gesanglich geprägt“. Seine Texte erzählen Geschichten vom Loslassen, vom Zerbrechen und dem Schmerz. „Ich wollte Geschichten erzählen, ich mochte die Oberflächlichkeit in der Musikindustrie nicht. Mittlerweile kann ich auch das zulassen und habe gelegentlich sogar Spaß daran, inhaltlich sehr stumpfe Musik zu feiern und auch das als eine großartige Form von Kunst zu verstehen.“ Für seine eigene Musik könne er das aber nicht. „Es wäre Verrat an mir selber, wenn ich fröhliche Partymusik oder Schlager machte.“