Hohenstein

Frau stürzt in Felsspalte - Rettungseinsatz am Hohenstein

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- © Foto: Team Presse Hessisch Oldendorf/jtn/mld
(© Foto: Team Presse Hessisch Oldendorf/jtn/mld)

Hohenstein (szlz). Am Hohenstein bei Hessisch Oldendorf ist am Donnerstagvormittag eine Frau aus dem Raum Hannover etwa zwölf Meter tief in eine Felsspalte gerutscht. Sie zog sich dabei diverse Knochenbrüche zu, Lebensgefahr bestand aber nicht, so Polizeihauptkommissar Stefan Ketelhut. Zusammen mit ihrem Ehemann hatte sie eine Wanderung zu den Klippen unternommen und stürzte dann aus unbekannten Gründen den Hang hinunter.

Zum Einsatzort wurden die Freiwilligen Feuerwehren Zersen, Barksen, Wickbolsen, das Team Absturzsicherung und Team ELW gerufen. Die Höhenrettungsgruppe der Kreisfeuerwehr Schaumburg wurde parallel alarmiert. Da diese einen weiteren Anfahrtsweg hatte, hat die Absturzsicherung aus Hessisch Oldendorf erste Vorbereitungen getroffen, um die Frau zu erreichen.

In der Zwischenzeit landete der Rettungshubschrauber im Bereich der Pappmühle und der Notarzt wurde mit einem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr zur Einsatzstelle gebracht, wo auch bereits ein Rettungswagen wartete.

Ziemlich schnell war ein Freiwilliger von der Schaumburger Höhenrettung vor Ort und konnte sich zur Verletzen vorarbeiten und sie versorgen. Die in der Zwischenzeit eingetroffenen Höhenretter konnten nun mit der Rettung beginnen und die Frau anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Nach der Bergung wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen.

Die Zugänge zum Einsatzort wurde großflächig abgesperrt, um die Schaulustigen von der Einsatzstelle fernzuhalten. Insgesamt waren 72 Kräfte von der Feuerwehr am Einsatz beteiligt.

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HohensteinFrau stürzt in Felsspalte - Rettungseinsatz am HohensteinHohenstein (szlz). Am Hohenstein bei Hessisch Oldendorf ist am Donnerstagvormittag eine Frau aus dem Raum Hannover etwa zwölf Meter tief in eine Felsspalte gerutscht. Sie zog sich dabei diverse Knochenbrüche zu, Lebensgefahr bestand aber nicht, so Polizeihauptkommissar Stefan Ketelhut. Zusammen mit ihrem Ehemann hatte sie eine Wanderung zu den Klippen unternommen und stürzte dann aus unbekannten Gründen den Hang hinunter. Zum Einsatzort wurden die Freiwilligen Feuerwehren Zersen, Barksen, Wickbolsen, das Team Absturzsicherung und Team ELW gerufen. Die Höhenrettungsgruppe der Kreisfeuerwehr Schaumburg wurde parallel alarmiert. Da diese einen weiteren Anfahrtsweg hatte, hat die Absturzsicherung aus Hessisch Oldendorf erste Vorbereitungen getroffen, um die Frau zu erreichen. In der Zwischenzeit landete der Rettungshubschrauber im Bereich der Pappmühle und der Notarzt wurde mit einem Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr zur Einsatzstelle gebracht, wo auch bereits ein Rettungswagen wartete. Ziemlich schnell war ein Freiwilliger von der Schaumburger Höhenrettung vor Ort und konnte sich zur Verletzen vorarbeiten und sie versorgen. Die in der Zwischenzeit eingetroffenen Höhenretter konnten nun mit der Rettung beginnen und die Frau anschließend an den Rettungsdienst übergeben. Nach der Bergung wurde sie mit einem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen. Die Zugänge zum Einsatzort wurde großflächig abgesperrt, um die Schaulustigen von der Einsatzstelle fernzuhalten. Insgesamt waren 72 Kräfte von der Feuerwehr am Einsatz beteiligt.