Leese

Ehemalige Gaststätte "Kaiserquelle" in Leese bei Großbrand völlig zerstört

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Die ehemalige Gaststätte „Kaiserquelle“ brannte völlig aus. Foto: Feuerwehr /Witte - © Picasa
Die ehemalige Gaststätte „Kaiserquelle“ brannte völlig aus. Foto: Feuerwehr /Witte (© Picasa)

Leese (mt). Zu einem Großbrand kam es am Sonntagabend in der ehemaligen Gaststätte „Kaiserquelle“ in Leese.

Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Leese schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Seitenflügels.

Der Dachstuhlbrand breitete sich dann rasend in dem etwa 100 Jahre alten Gebäude aus. Schon nach kurzer Zeit schlugen die Flammen aus dem Dach des Haupthauses.

Die Feuerwehren aus Leese, Landesbergen, Stolzenau, Holzhausen, Nendorf, Frestorf, Liebenau und Nienburg begannen mit den Löscharbeiten und bauten aufgrund des intensiven Funkenfluges Riegelstellungen zu den Nachbargebäuden auf. Der einzige Bewohner des Hauses verließ das Gebäude gerade noch rechtzeitig.

Dem Einsatzleiter Klaus Nürge von der Feuerwehr Leese unterstanden drei Einsatzabschnitte. Ihm zur Seite standen der Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer mit seinen Stellvertretern Andreas Haake und Thorsten Schomburg. Der Brandabschnittsleiter Süd Ralf Tiedemann war ebenfalls an der Brandstelle. Die Meldungen und Anforderungen der Brandabschnitte liefen bei der ELO (Einsatzleitung Ort) zusammen. Von hier aus wurden auch die Polizei, die mit sechs Kräften vor Ort war und der Rettungsdienst, (ebenfalls sechs Kräfte) mit Informationen versorgt. Für das Tauschen der kontaminierten Einsatzkleidung wurde die Logistikgruppe aus Müsleringen alarmiert.

Ebenfalls wurde die Rufbereitschaft der FTZ zur Einsatzstelle gerufen, um die Schläuche und Pressluftflaschen zu tauschen und die Einsatzbereitschaft der Einsatzfahrzeuge wiederherzustellen.

Für den Großteil der Feuerwehren war der Einsatz nach 3,5 Stunden bei Temperaturen von nur drei Grad Celsius beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Leese blieb noch bis zum frühen Morgen und löschte in der Zeit noch ein kleines Feuer ab.

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LeeseEhemalige Gaststätte "Kaiserquelle" in Leese bei Großbrand völlig zerstörtLeese (mt). Zu einem Großbrand kam es am Sonntagabend in der ehemaligen Gaststätte „Kaiserquelle“ in Leese. Beim Eintreffen der Freiwilligen Feuerwehr Leese schlugen die Flammen bereits aus dem Dach des Seitenflügels. Der Dachstuhlbrand breitete sich dann rasend in dem etwa 100 Jahre alten Gebäude aus. Schon nach kurzer Zeit schlugen die Flammen aus dem Dach des Haupthauses. Die Feuerwehren aus Leese, Landesbergen, Stolzenau, Holzhausen, Nendorf, Frestorf, Liebenau und Nienburg begannen mit den Löscharbeiten und bauten aufgrund des intensiven Funkenfluges Riegelstellungen zu den Nachbargebäuden auf. Der einzige Bewohner des Hauses verließ das Gebäude gerade noch rechtzeitig. Dem Einsatzleiter Klaus Nürge von der Feuerwehr Leese unterstanden drei Einsatzabschnitte. Ihm zur Seite standen der Gemeindebrandmeister Jürgen Meyer mit seinen Stellvertretern Andreas Haake und Thorsten Schomburg. Der Brandabschnittsleiter Süd Ralf Tiedemann war ebenfalls an der Brandstelle. Die Meldungen und Anforderungen der Brandabschnitte liefen bei der ELO (Einsatzleitung Ort) zusammen. Von hier aus wurden auch die Polizei, die mit sechs Kräften vor Ort war und der Rettungsdienst, (ebenfalls sechs Kräfte) mit Informationen versorgt. Für das Tauschen der kontaminierten Einsatzkleidung wurde die Logistikgruppe aus Müsleringen alarmiert. Ebenfalls wurde die Rufbereitschaft der FTZ zur Einsatzstelle gerufen, um die Schläuche und Pressluftflaschen zu tauschen und die Einsatzbereitschaft der Einsatzfahrzeuge wiederherzustellen. Für den Großteil der Feuerwehren war der Einsatz nach 3,5 Stunden bei Temperaturen von nur drei Grad Celsius beendet. Die Freiwillige Feuerwehr Leese blieb noch bis zum frühen Morgen und löschte in der Zeit noch ein kleines Feuer ab.