Lübbecke

Zug kollidiert mit Auto am Bahnübergang: Mutter und Kleinkind sitzen im Auto

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Noch einmal glimpflich ist am Montagmorgen der Zusammenstoß zwischen einem Zug der Eurobahn und einem Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang in Lübbecke-Blasheim geendet, teilte die Polizei mit. Symbolfoto: MT-Archiv
Noch einmal glimpflich ist am Montagmorgen der Zusammenstoß zwischen einem Zug der Eurobahn und einem Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang in Lübbecke-Blasheim geendet, teilte die Polizei mit. Symbolfoto: MT-Archiv

Lübbecke (nw). Noch einmal glimpflich ist am Montagmorgen der Zusammenstoß zwischen einem Zug der Eurobahn und einem Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang in Lübbecke-Blasheim geendet. Eine Mutter und ihr Kleinkind in einem Kombi blieben laut der Polizei unverletzt. Es entstand lediglich Sachschaden.

Eine 29-jährige Frau war am Morgen um kurz vor halb acht mit ihrem Seat zunächst auf dem Bahnweg in Richtung der Bergstraße unterwegs. In diesem Abschnitt verlaufen die Gleise direkt eben der Straße. Als die Fahrerin nach rechts in die Straße "Zum Brokamp" abbog, näherte sich aus Richtung Lübbecke der Zug. Die Frau stoppte daraufhin ihren Wagen. Als sie in der Dunkelheit erkannt, dass die Fahrzeugfront in die Gleise ragte, legte sie schnell den Rückwärtsgang ein. Dabei setzte sie jedoch nicht weit genug zurück, sodass es zur Kollision kam.

Bei dem Aufprall wurde die Stoßstange des Seat abgerissen. Die 29-Jährige sowie ihr mit im Auto sitzendes Kleinkind blieben ebenso wie die Insassen der Eurobahn unverletzt. Der nicht mehr fahrbereite Pkw wurde abgeschleppt. Ein Notfallmanager und die Bundespolizei waren ebenfalls im Einsatz. Ob der Zug seine Fahrt später fortsetzen konnte, ist nicht bekannt, berichtet die Polizei.

Die Unfallstelle wird gegenwärtig deutlich stärker als üblicherweise von Autofahrern genutzt, da der gesicherte Bahnübergang an der nicht weit entfernt liegenden Bergstraße aufgrund von Baumaßnahmen momentan für den Verkehr gesperrt ist.

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LübbeckeZug kollidiert mit Auto am Bahnübergang: Mutter und Kleinkind sitzen im AutoLübbecke (nw). Noch einmal glimpflich ist am Montagmorgen der Zusammenstoß zwischen einem Zug der Eurobahn und einem Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang in Lübbecke-Blasheim geendet. Eine Mutter und ihr Kleinkind in einem Kombi blieben laut der Polizei unverletzt. Es entstand lediglich Sachschaden. Eine 29-jährige Frau war am Morgen um kurz vor halb acht mit ihrem Seat zunächst auf dem Bahnweg in Richtung der Bergstraße unterwegs. In diesem Abschnitt verlaufen die Gleise direkt eben der Straße. Als die Fahrerin nach rechts in die Straße "Zum Brokamp" abbog, näherte sich aus Richtung Lübbecke der Zug. Die Frau stoppte daraufhin ihren Wagen. Als sie in der Dunkelheit erkannt, dass die Fahrzeugfront in die Gleise ragte, legte sie schnell den Rückwärtsgang ein. Dabei setzte sie jedoch nicht weit genug zurück, sodass es zur Kollision kam. Bei dem Aufprall wurde die Stoßstange des Seat abgerissen. Die 29-Jährige sowie ihr mit im Auto sitzendes Kleinkind blieben ebenso wie die Insassen der Eurobahn unverletzt. Der nicht mehr fahrbereite Pkw wurde abgeschleppt. Ein Notfallmanager und die Bundespolizei waren ebenfalls im Einsatz. Ob der Zug seine Fahrt später fortsetzen konnte, ist nicht bekannt, berichtet die Polizei. Die Unfallstelle wird gegenwärtig deutlich stärker als üblicherweise von Autofahrern genutzt, da der gesicherte Bahnübergang an der nicht weit entfernt liegenden Bergstraße aufgrund von Baumaßnahmen momentan für den Verkehr gesperrt ist.