Bluttat in Detmold: Dreijähriger starb durch 28 Messerstiche

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Das Mehrfamilienhauses, in dem die 15-Jährige ihren dreijährigen Halbbruder in Detmold mit einem Messer getötet haben soll. Foto: Guido Kirchner/dpa - © (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Das Mehrfamilienhauses, in dem die 15-Jährige ihren dreijährigen Halbbruder in Detmold mit einem Messer getötet haben soll. Foto: Guido Kirchner/dpa (© (c) Copyright 2019, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten)

Detmold (anwi/nw). Der Körper des in Detmold getöteten Dreijährigen wies 28 Messerstiche auf. Das sei das vorläufige Ergebnis der Obduktion, teilten Staatsanwaltschaft Detmold und Polizei Bielefeld am Freitag mit.

Die verdächtige 15-jährige Halbschwester des Jungen habe in einem schwierigen familiären Umfeld gelebt und eine tiefe Abneigung gegen den kleinen Halbbruder entwickelt, erklären die Ermittler das mögliche Motiv.

Die Jugendliche war am Morgen nach der Tat nach einer Fahndung in Lemgo festgenommen worden. Sie leistete keinen Widerstand. In der Vernehmung der Polizei und vor dem Haftrichter habe sie die Tat "ausdrücklich nicht" bestritten und sich selbst für die Täterin gehalten. Nach eigenen Angaben habe sie jedoch Erinnerungslücken.

Der Haftrichter des Amtsgerichts Detmold erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen wegen Mordes, gestützt auf die Haftgründe der niedrigen Beweggründe und Heimtücke.

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Bluttat in Detmold: Dreijähriger starb durch 28 MessersticheDetmold (anwi/nw). Der Körper des in Detmold getöteten Dreijährigen wies 28 Messerstiche auf. Das sei das vorläufige Ergebnis der Obduktion, teilten Staatsanwaltschaft Detmold und Polizei Bielefeld am Freitag mit. Die verdächtige 15-jährige Halbschwester des Jungen habe in einem schwierigen familiären Umfeld gelebt und eine tiefe Abneigung gegen den kleinen Halbbruder entwickelt, erklären die Ermittler das mögliche Motiv. Die Jugendliche war am Morgen nach der Tat nach einer Fahndung in Lemgo festgenommen worden. Sie leistete keinen Widerstand. In der Vernehmung der Polizei und vor dem Haftrichter habe sie die Tat "ausdrücklich nicht" bestritten und sich selbst für die Täterin gehalten. Nach eigenen Angaben habe sie jedoch Erinnerungslücken. Der Haftrichter des Amtsgerichts Detmold erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen wegen Mordes, gestützt auf die Haftgründe der niedrigen Beweggründe und Heimtücke.