Bad Nenndorf

In Niedersachsen weniger Badetote als 2018

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Rettungsschwimmer beobachten bei starkem Wind das Meer. In Niedersachsen sind in diesem Jahr bisher weniger Menschen ertrunken als 2018. Foto: Volker Bartels/dpa - © Volker Bartels
Rettungsschwimmer beobachten bei starkem Wind das Meer. In Niedersachsen sind in diesem Jahr bisher weniger Menschen ertrunken als 2018. Foto: Volker Bartels/dpa (© Volker Bartels)

Bad Nenndorf (lni). In Niedersachsen sind in diesem Jahr bisher weniger Menschen ertrunken als 2018. Bis Ende August seien 42 Badetote gemeldet worden - im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit einem noch heißeren Sommer seien es 52 gewesen, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. Die meisten Opfer waren Männer, die Unfallschwerpunkte lagen wieder an Seen und Teichen (16) sowie an Flüssen (9). An den Stränden der Nordseeküste mit ihren zahlreichen Badegästen ertranken 5 Menschen. Weitere unfallträchtige Orte sind Bäche, Gräben oder Kanäle und Hafenbecken.

Hauptursachen der Unfälle sind nach DLRG-Angaben Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und besonders das Schwimmen in unbewachten Gewässern.

Die Gesellschaft ist mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Mehr als 45 000 Mitglieder wachen jährlich fast drei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.

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Bad NenndorfIn Niedersachsen weniger Badetote als 2018Bad Nenndorf (lni). In Niedersachsen sind in diesem Jahr bisher weniger Menschen ertrunken als 2018. Bis Ende August seien 42 Badetote gemeldet worden - im gleichen Zeitraum des Vorjahres mit einem noch heißeren Sommer seien es 52 gewesen, teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mit. Die meisten Opfer waren Männer, die Unfallschwerpunkte lagen wieder an Seen und Teichen (16) sowie an Flüssen (9). An den Stränden der Nordseeküste mit ihren zahlreichen Badegästen ertranken 5 Menschen. Weitere unfallträchtige Orte sind Bäche, Gräben oder Kanäle und Hafenbecken. Hauptursachen der Unfälle sind nach DLRG-Angaben Leichtsinn, Überschätzen der eigenen Leistungsfähigkeit, eine zu hohe Risikobereitschaft und besonders das Schwimmen in unbewachten Gewässern. Die Gesellschaft ist mit rund 1,8 Millionen Mitgliedern und Förderern die größte Wasserrettungsorganisation der Welt. Mehr als 45 000 Mitglieder wachen jährlich fast drei Millionen Stunden über die Sicherheit von Badegästen und Wassersportlern.