Schaumburg soll als "Wasserstoffregion" Vorbild werden

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Foto: Peter Gercke/zb/dpa - © (c) zb
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Berlin (dpa) - Das Bundesverkehrsministerium will die Entwicklung der Wasserstofftechnologie voranbringen. Dazu sind neun Vorbildregionen in Deutschland ausgewählt worden - eine davon ist der Landkreis Schaumburg, wie das Ministerium am Dienstag bekanntgab.

Im Zentrum soll die regionale Wasserstoff-Produktion mit Strom aus erneuerbaren Energien stehen. Es gehe um die langfristige Nutzung von «grünem» Wasserstoff in den Regionen, betonte das Ministerium.

Ressortchef Andreas Scheuer sagte: «Wir wollen lieber heute als morgen klimafreundlich unterwegs sein. Wasserstoff-Mobilität erfüllt genau das: Tanken in drei Minuten mit einer Reichweite von 500 bis 700 Kilometern.» Wichtig sei, dass nun ausreichend Tankstellen bundesweit verfügbar seien.

Scheuer betonte mit Blick auf alternative Antriebe für Autos, es müsse eine «Technologieoffenheit» geben: Neben der Elektromobilität müsse auch die Wasserstofftechnologie vorangetrieben werden. Diese ist aber derzeit noch sehr teuer, wie es in der Autoindustrie heißt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bis Jahresende eine Wasserstoffstrategie der Bundesregierung angekündigt.

Außer dem Landkreis Schaumburg wurden auch Kiel und Region, Rügen-Stralsund, Weimar und das Weimarer Land, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, Neustadt an der Waldnaab, Reutlingen sowie Ostallgäu/Fuchstal/Kaufbeuren ausgewählt. Dazu kommt die Lausitz, die auch beim Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs gefördert wird.

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Schaumburg soll als "Wasserstoffregion" Vorbild werdenBerlin (dpa) - Das Bundesverkehrsministerium will die Entwicklung der Wasserstofftechnologie voranbringen. Dazu sind neun Vorbildregionen in Deutschland ausgewählt worden - eine davon ist der Landkreis Schaumburg, wie das Ministerium am Dienstag bekanntgab. Im Zentrum soll die regionale Wasserstoff-Produktion mit Strom aus erneuerbaren Energien stehen. Es gehe um die langfristige Nutzung von «grünem» Wasserstoff in den Regionen, betonte das Ministerium. Ressortchef Andreas Scheuer sagte: «Wir wollen lieber heute als morgen klimafreundlich unterwegs sein. Wasserstoff-Mobilität erfüllt genau das: Tanken in drei Minuten mit einer Reichweite von 500 bis 700 Kilometern.» Wichtig sei, dass nun ausreichend Tankstellen bundesweit verfügbar seien. Scheuer betonte mit Blick auf alternative Antriebe für Autos, es müsse eine «Technologieoffenheit» geben: Neben der Elektromobilität müsse auch die Wasserstofftechnologie vorangetrieben werden. Diese ist aber derzeit noch sehr teuer, wie es in der Autoindustrie heißt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte bis Jahresende eine Wasserstoffstrategie der Bundesregierung angekündigt. Außer dem Landkreis Schaumburg wurden auch Kiel und Region, Rügen-Stralsund, Weimar und das Weimarer Land, der Landkreis Marburg-Biedenkopf, Neustadt an der Waldnaab, Reutlingen sowie Ostallgäu/Fuchstal/Kaufbeuren ausgewählt. Dazu kommt die Lausitz, die auch beim Strukturwandel im Zuge des Kohleausstiegs gefördert wird.